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DKMS Spenderaktion bei Herth+Buss

5. Oktober 2018 | Menschen + Unternehmen

„Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose: Blutkrebs. Viele Patienten sind Kinder und Jugendliche, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellspende ist. Doch jeder zehnte Patient findet keinen Spender.“ (Quelle: DKMS)

DKMS – Was ist das überhaupt?

DKMS steht für Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Die DKMS ist eine Organisation, die 1991 gegründet wurde und das Ziel verfolgt, so viele Stammzellenspender wie möglich zu finden, damit jeder Blutkrebspatient einen passenden Spender findet.

Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein!

Jeder kennt bestimmt die Werbung mit dem kleinen Jungen, der mit seinem Kuscheltier von einer zweiten Chance auf Leben spricht und wie er durch eine Stammzellenspende den Blutkrebs besiegt hat.

Von einem Kollegen, Patrick Grebner, bekam ich die Idee in unserem Unternehmen eine Registrierungsaktion durchzuführen. Also setzte ich mich direkt mit der DKMS in Verbindung. Auf ihrer Website füllte ich einen Anfragebogen aus und schon ein paar Tage später bekam ich bereits eine Antwort. Gemeinsam mit einer sehr netten Dame von der DKMS plante ich dann die Registrierungsaktion. Es ist eigentlich ganz leicht: ich teilte der DKMS die Mitarbeiteranzahl mit und diese sendeten mir dann ein vorgefertigtes Flugblatt zur Veröffentlichung im Intranet oder am schwarzen Brett. Außerdem sendete die DKMS mir die notwendigen Utensilien wie Stäbchen, Umschläge und die Einverständniserklärung und reichlich Infomaterial.

Lasst das Spenden beginnen!

Am 26.09.2018 war es dann so weit: wir führten die Registrierungsaktion in einer unserer Schulungsräume durch. Gemeinsam mit zwei Kollegen und einer Praktikantin baute ich um 08:00 Uhr unsere „Stationen“ auf.

Die erste Station bestand darin, die Interessenten nach den Ausschlusskriterien zu fragen und Ihnen die Einverständniserklärung sowie eine Infobroschüre zu überreichen. Bei der zweiten Station wurde die Durchführung mit den Stäbchen näher erläutert: Jede Person erhielt drei verpackte Stäbchen. Diese mussten jeweils eine Minute in der Wangeninnenseite bewegt werden, um einen Wangenabstrich zu erhalten.

Ein einfacher Wangenabstrich kann jemand anderem das Leben retten.

Nachdem alle drei Wattestäbchen im Mund waren, mussten sie noch zwei Minuten antrocknen. Währenddessen konnten die Einverständniserklärungen ausgefüllt werden. Hier wurden unter anderem Kontaktdaten abgefragt. Die letzte Station bestand darin, die Einverständniserklärungen auf Vollständigkeit zu prüfen, abzuheften und die Stäbchen in den Umschlägen zu bündeln.

Erfahrungsgemäß nehmen laut DKMS rund 10-15% aller Mitarbeiter eines Unternehmens an einer solchen Registrierungsaktion teil. Bereits vormittags hatten wir sehr erfreuliche 21% erreicht. Ich würde sagen, das war ein voller Erfolg.

Wie geht es weiter?

Die Umschläge mit den Stäbchen sowie die unterzeichneten Einverständniserklärungen wurden anschließend in einen Umschlag gepackt und per Post an die zuständige DKMS Stelle versendet. Dort werden die Stäbchen im Labor zunächst analysiert. Dies kann bis zu 6 Wochen oder länger dauern. Nach drei bis sechs Monaten, je nachdem, wie die Auslastung von der DKMS aussieht, erhalten die registrierten Personen dann ihren Spenderausweis.

Wenn die Gewebemerkmale zu denen des Patienten passen, wird die Übereinstimmung erneut mit einer Blutprobe getestet und weitere Blutwerte ermittelt. Nach einem gesundheitlichen Check, der Aufklärung durch einen Arzt und der endgültigen Einverständnis durch den Spender kann die Stammzellenspende starten. In 80% der Fälle kommt es zu einer „peripheren Stammzellenentnahme“. Hierbei wird dem Spender der Wachstumsfaktor G-CSF verabreicht. Daraufhin wird ihm Blutplasma entnommen. In 20% der Fälle kommt es zu einer Knochenmarkentnahme. Hierbei wird dem Spender bei einer Vollnarkose Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen. Die Stammzellen werden dann dem Patienten transplantiert. Diese nisten sich in den Knochenhohlräumen ein und beginnen dort neue und gesunde Blutzellen zu bilden.

 

Wie ihr seht, ist es nicht schwer etwas Gutes zu tun und eventuell anderen Menschen damit das Leben zu retten. Informiert euch bei der DKMS und werdet Spender!

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DKMS Spenderaktion bei Herth+Buss

5. Oktober 2018 | Menschen + Unternehmen

„Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose: Blutkrebs. Viele Patienten sind Kinder und Jugendliche, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellspende ist. Doch jeder zehnte Patient findet keinen Spender.“ (Quelle: DKMS)

DKMS – Was ist das überhaupt?

DKMS steht für Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Die DKMS ist eine Organisation, die 1991 gegründet wurde und das Ziel verfolgt, so viele Stammzellenspender wie möglich zu finden, damit jeder Blutkrebspatient einen passenden Spender findet.

Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein!

Jeder kennt bestimmt die Werbung mit dem kleinen Jungen, der mit seinem Kuscheltier von einer zweiten Chance auf Leben spricht und wie er durch eine Stammzellenspende den Blutkrebs besiegt hat.

Von einem Kollegen, Patrick Grebner, bekam ich die Idee in unserem Unternehmen eine Registrierungsaktion durchzuführen. Also setzte ich mich direkt mit der DKMS in Verbindung. Auf ihrer Website füllte ich einen Anfragebogen aus und schon ein paar Tage später bekam ich bereits eine Antwort. Gemeinsam mit einer sehr netten Dame von der DKMS plante ich dann die Registrierungsaktion. Es ist eigentlich ganz leicht: ich teilte der DKMS die Mitarbeiteranzahl mit und diese sendeten mir dann ein vorgefertigtes Flugblatt zur Veröffentlichung im Intranet oder am schwarzen Brett. Außerdem sendete die DKMS mir die notwendigen Utensilien wie Stäbchen, Umschläge und die Einverständniserklärung und reichlich Infomaterial.

Lasst das Spenden beginnen!

Am 26.09.2018 war es dann so weit: wir führten die Registrierungsaktion in einer unserer Schulungsräume durch. Gemeinsam mit zwei Kollegen und einer Praktikantin baute ich um 08:00 Uhr unsere „Stationen“ auf.

Die erste Station bestand darin, die Interessenten nach den Ausschlusskriterien zu fragen und Ihnen die Einverständniserklärung sowie eine Infobroschüre zu überreichen. Bei der zweiten Station wurde die Durchführung mit den Stäbchen näher erläutert: Jede Person erhielt drei verpackte Stäbchen. Diese mussten jeweils eine Minute in der Wangeninnenseite bewegt werden, um einen Wangenabstrich zu erhalten.

Ein einfacher Wangenabstrich kann jemand anderem das Leben retten.

Nachdem alle drei Wattestäbchen im Mund waren, mussten sie noch zwei Minuten antrocknen. Währenddessen konnten die Einverständniserklärungen ausgefüllt werden. Hier wurden unter anderem Kontaktdaten abgefragt. Die letzte Station bestand darin, die Einverständniserklärungen auf Vollständigkeit zu prüfen, abzuheften und die Stäbchen in den Umschlägen zu bündeln.

Erfahrungsgemäß nehmen laut DKMS rund 10-15% aller Mitarbeiter eines Unternehmens an einer solchen Registrierungsaktion teil. Bereits vormittags hatten wir sehr erfreuliche 21% erreicht. Ich würde sagen, das war ein voller Erfolg.

Wie geht es weiter?

Die Umschläge mit den Stäbchen sowie die unterzeichneten Einverständniserklärungen wurden anschließend in einen Umschlag gepackt und per Post an die zuständige DKMS Stelle versendet. Dort werden die Stäbchen im Labor zunächst analysiert. Dies kann bis zu 6 Wochen oder länger dauern. Nach drei bis sechs Monaten, je nachdem, wie die Auslastung von der DKMS aussieht, erhalten die registrierten Personen dann ihren Spenderausweis.

Wenn die Gewebemerkmale zu denen des Patienten passen, wird die Übereinstimmung erneut mit einer Blutprobe getestet und weitere Blutwerte ermittelt. Nach einem gesundheitlichen Check, der Aufklärung durch einen Arzt und der endgültigen Einverständnis durch den Spender kann die Stammzellenspende starten. In 80% der Fälle kommt es zu einer „peripheren Stammzellenentnahme“. Hierbei wird dem Spender der Wachstumsfaktor G-CSF verabreicht. Daraufhin wird ihm Blutplasma entnommen. In 20% der Fälle kommt es zu einer Knochenmarkentnahme. Hierbei wird dem Spender bei einer Vollnarkose Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen. Die Stammzellen werden dann dem Patienten transplantiert. Diese nisten sich in den Knochenhohlräumen ein und beginnen dort neue und gesunde Blutzellen zu bilden.

 

Wie ihr seht, ist es nicht schwer etwas Gutes zu tun und eventuell anderen Menschen damit das Leben zu retten. Informiert euch bei der DKMS und werdet Spender!

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Anja Leichner

Hey, ich bin Anja. Ich habe 2013 mein duales Studium bei Herth+Buss begonnen und es 2016 mit dem Tit ...

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