Facebook Pixel

Der eigene Rennwagen – von der StickRschmiede auf die Rennstrecke

21. November 2018 | Menschen + Unternehmen

Alles begann mit einer Idee im Jahr 2017 ein kleines Nebengewerbe mit dem Namen „StickRschmiede“ anzumelden. Eigentlich wollten wir nur ein paar Aufkleber zum Verkauf anbieten, doch daraus wurde schnell der Traum vom eigenen Rennwagen.

Die Aufträge fingen an sich zu häufen und wir lernten viele neue Leute kennen. Mit der Zeit wurden aus Kunden Kollegen und sogar Freunde. Nach einiger Zeit war uns der reine Onlinehandel mit Aufklebern nicht mehr genug und es war an der Zeit, sich weiterzuentwickeln. Unser nächstes Ziel war es, Rennteams auf dem Nürburgring anzusprechen und von uns zu überzeugen und eine Zusammenarbeit anzustreben.

Gesagt, getan!

Zu Beginn mussten wir natürlich einige Niederlagen einstecken, aber nicht alle Teams waren von einer Zusammenarbeit abgeneigt. So kam es dann endlich zum ersten, langersehnten Auftrag, einen echten Rennwagen zu folieren – einen Porsche Cayman GT4. Mit dem Team von WS-Racing stimmten wir ab, wie das Fahrzeug bzw. die Folierung aussehen sollte – und dann ging es auch schon los!

Der Traum vom eigenen Rennwagen

Als der Cayman dann in unserer Garage stand, fingen die Hirngespinste auch schon an. Der Gedanke lies mich nicht mehr los und ich dachte jeden Abend darüber nach, wie es wäre, einen eigenen Rennwagen zu besitzen. Einen eigenen Rennwagen, ein eigenes Team und dann beim GLP* mit Vollgas über die Nordschleife!

*GLP ist eine Gleichmäßigkeitsprüfung auf dem Nürburgring. Dort geht es darum, konstante Rundenzeiten zu fahren. Jede Hundertstelsekunde Abweichung gibt Strafpunkte. Das Team mit den wenigsten Punkten gewinnt

Mit einem BMW E36 in Richtung Sieg

Das hieß für mich: Den Porsche fertig machen und ab an den Computer. Die Suche auf diverse Autobörsen hatte begonnen. Schnell wurden ich fündig und besichtigte einen BMW E36. Der Zustand war…naja, es war eher eine Bastelbude. Eine Bastelbude voller Rost – ein E36 eben. Nach unzähligen, schweißtreibenden Stunden in der Garage und schlaflosen Nächten, waren wir dann mit dem technischen Teil endlich so weit, dass wir die erste Testfahrt machen konnten – natürlich alles auf abgesperrtem Gelände. Unser Fazit: „Fühlt sich so weit ganz gut an!„

Es konnte also weitergehen. Der nächste Schritt war die Erstellung des Designs für den BMW E36. Das folieren unseres Rennwagens war wahrscheinlich der einzige Teil des Umbaus, der reibungslos lief. Aber auch das gehört dazu!

Nächster Halt – TÜV

Da wir bis zum ersten Rennen, an dem wir in 2018 teilnehmen wollten, nicht mehr allzu viel Zeit hatten, musste jetzt alles schnell gehen. Leichter gesagt als getan, denn auch das sollte sich nicht so einfach gestalten wie geplant.

Der TÜV machte uns einen Strich durch die Rechnung und wir konnten nicht starten. Enttäuscht und frustriert brachten wir den Rennwagen wieder zur Garage und wir mussten uns damit abfinden, dass die Saison 2018 für uns gelaufen war und wir nicht mehr starten würden.

Dafür sind wir jetzt voller Tatendrang und Vorfreude für die Saison 2019, die wir auch wieder komplett in Kooperation mit Herth+Buss angehen werden. Ein großes Dankeschön an alle Helfer und Sponsoren, die es uns ermöglicht haben, aus einer Vision Realität zu machen.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletteranmeldung

Anmelden Abmelden

*Pflichtfelder



Der eigene Rennwagen – von der StickRschmiede auf die Rennstrecke

21. November 2018 | Menschen + Unternehmen

Alles begann mit einer Idee im Jahr 2017 ein kleines Nebengewerbe mit dem Namen „StickRschmiede“ anzumelden. Eigentlich wollten wir nur ein paar Aufkleber zum Verkauf anbieten, doch daraus wurde schnell der Traum vom eigenen Rennwagen.

Die Aufträge fingen an sich zu häufen und wir lernten viele neue Leute kennen. Mit der Zeit wurden aus Kunden Kollegen und sogar Freunde. Nach einiger Zeit war uns der reine Onlinehandel mit Aufklebern nicht mehr genug und es war an der Zeit, sich weiterzuentwickeln. Unser nächstes Ziel war es, Rennteams auf dem Nürburgring anzusprechen und von uns zu überzeugen und eine Zusammenarbeit anzustreben.

Gesagt, getan!

Zu Beginn mussten wir natürlich einige Niederlagen einstecken, aber nicht alle Teams waren von einer Zusammenarbeit abgeneigt. So kam es dann endlich zum ersten, langersehnten Auftrag, einen echten Rennwagen zu folieren – einen Porsche Cayman GT4. Mit dem Team von WS-Racing stimmten wir ab, wie das Fahrzeug bzw. die Folierung aussehen sollte – und dann ging es auch schon los!

Der Traum vom eigenen Rennwagen

Als der Cayman dann in unserer Garage stand, fingen die Hirngespinste auch schon an. Der Gedanke lies mich nicht mehr los und ich dachte jeden Abend darüber nach, wie es wäre, einen eigenen Rennwagen zu besitzen. Einen eigenen Rennwagen, ein eigenes Team und dann beim GLP* mit Vollgas über die Nordschleife!

*GLP ist eine Gleichmäßigkeitsprüfung auf dem Nürburgring. Dort geht es darum, konstante Rundenzeiten zu fahren. Jede Hundertstelsekunde Abweichung gibt Strafpunkte. Das Team mit den wenigsten Punkten gewinnt

Mit einem BMW E36 in Richtung Sieg

Das hieß für mich: Den Porsche fertig machen und ab an den Computer. Die Suche auf diverse Autobörsen hatte begonnen. Schnell wurden ich fündig und besichtigte einen BMW E36. Der Zustand war…naja, es war eher eine Bastelbude. Eine Bastelbude voller Rost – ein E36 eben. Nach unzähligen, schweißtreibenden Stunden in der Garage und schlaflosen Nächten, waren wir dann mit dem technischen Teil endlich so weit, dass wir die erste Testfahrt machen konnten – natürlich alles auf abgesperrtem Gelände. Unser Fazit: „Fühlt sich so weit ganz gut an!„

Es konnte also weitergehen. Der nächste Schritt war die Erstellung des Designs für den BMW E36. Das folieren unseres Rennwagens war wahrscheinlich der einzige Teil des Umbaus, der reibungslos lief. Aber auch das gehört dazu!

Nächster Halt – TÜV

Da wir bis zum ersten Rennen, an dem wir in 2018 teilnehmen wollten, nicht mehr allzu viel Zeit hatten, musste jetzt alles schnell gehen. Leichter gesagt als getan, denn auch das sollte sich nicht so einfach gestalten wie geplant.

Der TÜV machte uns einen Strich durch die Rechnung und wir konnten nicht starten. Enttäuscht und frustriert brachten wir den Rennwagen wieder zur Garage und wir mussten uns damit abfinden, dass die Saison 2018 für uns gelaufen war und wir nicht mehr starten würden.

Dafür sind wir jetzt voller Tatendrang und Vorfreude für die Saison 2019, die wir auch wieder komplett in Kooperation mit Herth+Buss angehen werden. Ein großes Dankeschön an alle Helfer und Sponsoren, die es uns ermöglicht haben, aus einer Vision Realität zu machen.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Herth+Buss Gastautor

Die Stimmen aus dem Off – auch wir als Gastautoren sorgen auf dem Herth+Buss Unternehmensblog für ...

Suche

Suche
Generischer Filter
Nur exakte Übereinstimmungen
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche im Auszug
Suche in Kommentaren
Nach Beitragstyp filtern
Seiten
Beiträge
Projekte
Downloads
Veranstaltungsorte
Veranstaltungen

Newsletteranmeldung

Anmelden Abmelden

*Pflichtfelder