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Sponsoring des Englischunterrichts der KiTa St. Cäcilia

14. Jul 2017 | Menschen + Unternehmen

Sponsoring? Yes we do! 
Seit 2005 ist Herth+Buss Sponsor des Englischunterrichts in der St. Cäcilia Kindertagesstätte in Heusenstamm. Die Kita wird von Kindern im Alter von 14 Monaten bis 6 Jahren besucht.
 Hier haben Kinder die Möglichkeit durch die „Offene Gruppe“ (für 3-6 jährige Kinder) und die „Feste Gruppe“ (für 6/7 jährige Kinder) spielend zu lernen. 
Unter anderem bietet die Kita für alle Kinder ab 3 Jahren Englischunterricht an. Herth+Buss unterstützt dieses Projekt natürlich gerne!
Durch meinen Besuch konnte ich die Kita und den Englischunterricht näher kennenlernen.
Die angehenden Sprachgenies waren aufmerksam dabei und gaben gleich zu Anfang ein kurzes, englisches Lied zum Besten. Die Englischlehrerin, Frau Scheibe, widmete sich spielerisch ihrer Aufgabe und ließ sich auch durch die ein oder andere Rangelei nicht aus dem Konzept bringen. In beiden Gruppen ging sie auf jedes einzelne Kind ein, sodass diese den Spaß an der Sache nicht verloren. Im Anschluss hatte ich dann noch einmal die Möglichkeit, ein paar Fragen zu ihrer Arbeit als Englisch-Lehrerin in einer Kindertagesstätte zu stellen.

Frau Scheibe seit wann geben Sie den Kindern Englischunterricht hier im Kindergarten und wie kamen Sie dazu?

Seit Anfang 2005 unterrichte ich bereits Englisch in der Kita St. Cäcilia. Mitte 2004 bot ich mein Programm dort an (mein jüngerer Sohn besuchte auch diesen Kindergarten). Vorerst ein halbes Jahr ehrenamtlich und zur Probe. Da der Zulauf sehr positiv war und es die Leitung als wichtig empfand, dass es alle Kinder erreicht, kam die Idee des Sponsoring auf. Auch die Kinder, bei denen die finanziellen Mittel nicht gegeben sind, sollten die Möglichkeit auf den Unterricht erhalten. Und auch die Kinder, die nicht gehen„müssen“, sondern kommen weil sie Spaß haben, sollen jederzeit herzlich Willkommen sein.

Ich unterrichte ebenfalls zwei Stunden wöchentlich bei den „Schlosszwergen“. Das wird allerdings durch die Eltern finanziert.

Frau Scheibe bei der Arbeit

Sind Sie Englischlehrerin nur speziell für Kindergärten oder unterrichten Sie auch an Grundschulen?

Nein, ich bin keine Englischlehrerin im herkömmlichen Sinne.
Ich habe eine Fremdsprachenausbildung in englischer und französischer Sprache absolviert und 6 Jahre in London gelebt und gearbeitet. Im Rahmen von Vereinsarbeiten habe ich viele Jahre Kindergruppen betreut sowie in beiden Sprachen Nachhilfeunterricht gegeben.
Zur pädagogischen Weiterbildung belegte ich einen Studiengang zum Thema „Einführung in die Fachdidaktik Englisch“ an der Goethe Universität in Frankfurt. Im Laufe der Jahre habe ich viele Fortbildungen zum Thema „Englisch im Kindergarten“ wahrgenommen.

Ist der Unterricht standardmäßig für diese Altersgruppe vorgesehen, oder ist die Teilnahme freiwillig?

In die „Offene Gruppe“ können alle Kinder kommen und gehen wie sie möchten, gleich welchen Alters. Ganz selten gehen Kinder während der Stunde, was mich natürlich sehr freut. In der „Festen Gruppe“ sind die 6 bis 7 jährigen Kinder, die kurz vor dem Eintritt in die Grundschule stehen.
Sie „verpflichten“ sich für 3-4 Monate jeden Freitag zu mir zu kommen.

Haben Sie ein bestimmtes Konzept für Ihren Unterricht oder gibt es Rituale?
Was macht den Kindern besonders viel Spaß?

Mit der Festen Gruppe“ arbeite ich mit einem bestimmten Konzept. Jedoch nicht starr. Natürlich gibt es gewisse Rituale, welche die Kinder lieben und auch bestimmte Spiele. Im Lauf der Stunde gehe ich sehr auf die Bedürfnisse und Stimmungen der Kinder ein. Nach all den Jahren der Erfahrung wird das spontane Umstellen natürlich immer leichter.

Merken Sie, dass die Kinder Spaß am Lernen haben?

Absolut! Kinder in diesem Alter sind interessiert, offen, imitieren ungehemmt und haben keine Scheu zu sprechen. Sie lernen spielerisch über Reime, Lieder, Spiele und Geschichten. Da mir die englische Sprache sehr ans Herz gewachsen ist, gebe ich sie auch mit dieser Passion weiter. Ganz wichtig ist mir der Spaß an der Sprache. Diesen gebe ich auch mit Freude weiter.
Was mich jeden Freitag erneut glücklich macht ist, wenn ich in den Kindergarten komme, die Kinder direkt auf mich zulaufen und fragen: „Darf ich mit in Englisch?“. Das berührt mein Herz.

Die Kinder haben sichtlich Spaß am Unterricht!

Die Kinder haben sichtlich Spaß am Unterricht!

Haben Sie Erfahrung mit der Auswirkung von englischer Früherziehung?
Fällt es den Kindern in der Schule bereits viel leichter?

Meine Erfahrung zeigt, dass es den Kindern in der Schule natürlich leichter fällt, da schon ein gewisser Grundstock besteht (Zahlen, Farben, verschiedene Lieder, Schulartikel etc.). Schade ist es, dass in Heusenstamm Englisch erst ab Klasse 3 unterrichtet wird. Was mir auch auffällt ist, dass Kinder, die schon eine andere Muttersprache sprechen, das Englisch sehr schnell aufnehmen. Sie haben hier sogar manchmal richtige Erfolgserlebnisse – gerade gegenüber den deutschen Kindern.

Welchen Vorteil bringt das Sponsoring für Ihren Unterricht (Material o.Ä.)?
Wäre der Unterricht ohne das Sponsoring trotzdem ein Angebot in der Kindertagesstätte?

Ich bin und bleibe sehr begeistert von dem Sponsoring, speziell da ich den Vergleich zum Unterricht bei den „Schlosszwergen“ habe. Wie ich schon oben erwähnte, erreicht der gesponserte Unterricht wirklich JEDES Kind und nur dann, wenn es das möchte.

Ich möchte mich persönlich und auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei Herth+Buss für die jahrelange Unterstützung bedanken.

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Sponsoring des Englischunterrichts der KiTa St. Cäcilia

14. Juli 2017

Sponsoring? Yes we do! 
Seit 2005 ist Herth+Buss Sponsor des Englischunterrichts in der St. Cäcilia Kindertagesstätte in Heusenstamm. Die Kita wird von Kindern im Alter von 14 Monaten bis 6 Jahren besucht.
 Hier haben Kinder die Möglichkeit durch die „Offene Gruppe“ (für 3-6 jährige Kinder) und die „Feste Gruppe“ (für 6/7 jährige Kinder) spielend zu lernen. 
Unter anderem bietet die Kita für alle Kinder ab 3 Jahren Englischunterricht an. Herth+Buss unterstützt dieses Projekt natürlich gerne!
Durch meinen Besuch konnte ich die Kita und den Englischunterricht näher kennenlernen.
Die angehenden Sprachgenies waren aufmerksam dabei und gaben gleich zu Anfang ein kurzes, englisches Lied zum Besten. Die Englischlehrerin, Frau Scheibe, widmete sich spielerisch ihrer Aufgabe und ließ sich auch durch die ein oder andere Rangelei nicht aus dem Konzept bringen. In beiden Gruppen ging sie auf jedes einzelne Kind ein, sodass diese den Spaß an der Sache nicht verloren. Im Anschluss hatte ich dann noch einmal die Möglichkeit, ein paar Fragen zu ihrer Arbeit als Englisch-Lehrerin in einer Kindertagesstätte zu stellen.

Frau Scheibe seit wann geben Sie den Kindern Englischunterricht hier im Kindergarten und wie kamen Sie dazu?

Seit Anfang 2005 unterrichte ich bereits Englisch in der Kita St. Cäcilia. Mitte 2004 bot ich mein Programm dort an (mein jüngerer Sohn besuchte auch diesen Kindergarten). Vorerst ein halbes Jahr ehrenamtlich und zur Probe. Da der Zulauf sehr positiv war und es die Leitung als wichtig empfand, dass es alle Kinder erreicht, kam die Idee des Sponsoring auf. Auch die Kinder, bei denen die finanziellen Mittel nicht gegeben sind, sollten die Möglichkeit auf den Unterricht erhalten. Und auch die Kinder, die nicht gehen„müssen“, sondern kommen weil sie Spaß haben, sollen jederzeit herzlich Willkommen sein.

Ich unterrichte ebenfalls zwei Stunden wöchentlich bei den „Schlosszwergen“. Das wird allerdings durch die Eltern finanziert.

Frau Scheibe bei der Arbeit

Sind Sie Englischlehrerin nur speziell für Kindergärten oder unterrichten Sie auch an Grundschulen?

Nein, ich bin keine Englischlehrerin im herkömmlichen Sinne.
Ich habe eine Fremdsprachenausbildung in englischer und französischer Sprache absolviert und 6 Jahre in London gelebt und gearbeitet. Im Rahmen von Vereinsarbeiten habe ich viele Jahre Kindergruppen betreut sowie in beiden Sprachen Nachhilfeunterricht gegeben.
Zur pädagogischen Weiterbildung belegte ich einen Studiengang zum Thema „Einführung in die Fachdidaktik Englisch“ an der Goethe Universität in Frankfurt. Im Laufe der Jahre habe ich viele Fortbildungen zum Thema „Englisch im Kindergarten“ wahrgenommen.

Ist der Unterricht standardmäßig für diese Altersgruppe vorgesehen, oder ist die Teilnahme freiwillig?

In die „Offene Gruppe“ können alle Kinder kommen und gehen wie sie möchten, gleich welchen Alters. Ganz selten gehen Kinder während der Stunde, was mich natürlich sehr freut. In der „Festen Gruppe“ sind die 6 bis 7 jährigen Kinder, die kurz vor dem Eintritt in die Grundschule stehen.
Sie „verpflichten“ sich für 3-4 Monate jeden Freitag zu mir zu kommen.

Haben Sie ein bestimmtes Konzept für Ihren Unterricht oder gibt es Rituale?
Was macht den Kindern besonders viel Spaß?

Mit der Festen Gruppe“ arbeite ich mit einem bestimmten Konzept. Jedoch nicht starr. Natürlich gibt es gewisse Rituale, welche die Kinder lieben und auch bestimmte Spiele. Im Lauf der Stunde gehe ich sehr auf die Bedürfnisse und Stimmungen der Kinder ein. Nach all den Jahren der Erfahrung wird das spontane Umstellen natürlich immer leichter.

Merken Sie, dass die Kinder Spaß am Lernen haben?

Absolut! Kinder in diesem Alter sind interessiert, offen, imitieren ungehemmt und haben keine Scheu zu sprechen. Sie lernen spielerisch über Reime, Lieder, Spiele und Geschichten. Da mir die englische Sprache sehr ans Herz gewachsen ist, gebe ich sie auch mit dieser Passion weiter. Ganz wichtig ist mir der Spaß an der Sprache. Diesen gebe ich auch mit Freude weiter.
Was mich jeden Freitag erneut glücklich macht ist, wenn ich in den Kindergarten komme, die Kinder direkt auf mich zulaufen und fragen: „Darf ich mit in Englisch?“. Das berührt mein Herz.

Die Kinder haben sichtlich Spaß am Unterricht!

Die Kinder haben sichtlich Spaß am Unterricht!

Haben Sie Erfahrung mit der Auswirkung von englischer Früherziehung?
Fällt es den Kindern in der Schule bereits viel leichter?

Meine Erfahrung zeigt, dass es den Kindern in der Schule natürlich leichter fällt, da schon ein gewisser Grundstock besteht (Zahlen, Farben, verschiedene Lieder, Schulartikel etc.). Schade ist es, dass in Heusenstamm Englisch erst ab Klasse 3 unterrichtet wird. Was mir auch auffällt ist, dass Kinder, die schon eine andere Muttersprache sprechen, das Englisch sehr schnell aufnehmen. Sie haben hier sogar manchmal richtige Erfolgserlebnisse – gerade gegenüber den deutschen Kindern.

Welchen Vorteil bringt das Sponsoring für Ihren Unterricht (Material o.Ä.)?
Wäre der Unterricht ohne das Sponsoring trotzdem ein Angebot in der Kindertagesstätte?

Ich bin und bleibe sehr begeistert von dem Sponsoring, speziell da ich den Vergleich zum Unterricht bei den „Schlosszwergen“ habe. Wie ich schon oben erwähnte, erreicht der gesponserte Unterricht wirklich JEDES Kind und nur dann, wenn es das möchte.

Ich möchte mich persönlich und auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei Herth+Buss für die jahrelange Unterstützung bedanken.

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Aileen Ripper

Hi, mein Name ist Aileen. Begonnen habe ich bei Herth+Buss mit meiner Ausbildung zur Mediengestalterin. Seit dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung im Januar 2017 b ...

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