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SMART- UND EXTRASERVICES –
TRADITIONELL NAH AM KUNDEN

Mit über 90 Jahren Erfahrung gehört der Kundenservice zu unseren großen Stärken. Sie profitieren nicht nur von unserer Zuverlässigkeit und gelebter Kundennähe, sondern auch von unserer Expertise im Bereich Technik und Logistik. Ob Unterstützung bei der Verkaufsförderung, Werkstatt-Trainings oder Support durch unser Online-Informationsportal InData – wir sind Ihr erster Ansprechpartner für den Großhandel und Ihre Profi-Lösung für die Werkstatt.

Verkaufsförderung

  • monatliche Daten-Updates in unserem Online-Katalog
  • Verkaufsaktionen, Mailings, PoS-Material
  • Teilnahme an Hausmessen, Kundenevents und Messen
  • Co-Branding

 

Analysen

  • Erstellung aktueller Verkaufsunterlagen
  • Anfertigen von Vergleichslisten zu Wettbewerbsnummern
  • Preislisten und Daten
  • Individuelle Kunden-BSC
  • Lagervorschläge basierend auf dem lokalen Fahrzeugbestand

 

Lagerbestückung

  • Lagerbereinigung und Lagerpflege
  • schnelle Reklamationsabwicklung
  • PARTSLIFE Umweltmanagement-System

 

DAS TECH-TEAM – KUNDENSUPPORT AM PULS DER ZEIT

Auf Augenhöhe mit dem neuesten Stand der Technik und ein offenes Ohr für Ihre Fragen. Gerade bei der Diagnosetechnik und im Support der Prüfgeräte vermehren sich die Anfragen nach technischer Hilfestellung. Um Ihnen in diesem Bereich den besten Service zu garantieren, haben wir vor einem Jahr das Herth+Buss-Tech-Team gegründet. Es besteht aus drei Mitarbeitern des Vertriebs, die Sie im technischen Support unterstützen. Ob Großhandel oder Werkstätten, unsere Experten stehen Ihnen mit ihrer Fachkompetenz Rede und Antwort.

Das Herth+Buss Tech-Team sind: Arthur Günther, Fabio Napolitano und Josip Tomic.

Sie erreichen das Tech-Team montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 06104-608-250.

TESTCENTER FÜR STARTER UND GENERATOREN –
QUALITÄT LIEGT IM DETAIL

Auch die Optimierung unseres Testcenters treiben wir stetig voran. Schon seit 2011 sorgt es mit seiner unbestechlichen Objektivität für die herausragende Qualität der Produkte. Allen Tests liegen einheitliche Merkmale zugrunde, die für sachliche, korrekte Ergebnisse sorgen. Im Jahr 2013 ist ein spezieller Prüfstand für Starter hinzugekommen. Das Resultat: eine schnellere Reklamationsabwicklung. Der Lieferant erhält postwendend Feedback und kann seine Produktion an unsere hohen Ansprüche anpassen.

  • schnelle Reklamationsabwicklung
  • kontinuierliche Verbesserung der Produktqualität
  • korrekte, sachliche Ergebnisse
  • transparente Gewährleistungsabwicklung

 

 

INDATA – DAS INFORMATIONSPORTAL FÜR JEDEN FALL

Die technischen Anforderungen an Werkstätten sind enorm gestiegen. Bei all den Fahrzeugherstellern kann man schon mal den Überblick verlieren. Doch wir bringen Licht ins Dunkel der Datenwüste. Ob gültige Schaltpläne für eine Mercedes-Limousine oder die Fahrwerkseinstellungen für einen neuen BMW: Mit InData finden Sie alle technischen Informationen und Unterlagen zu sämtlichen Fahrzeugtypen und Herstellern. InData ist unser umfangreiches Online-Informationsportal, das Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Wer noch mehr technischen Support benötigt, Antworten auf spezifische Fragen braucht oder auf die Recherche unserer Experten zurückgreifen will, dem steht mit InData Pro ein zusätzlicher Telefonservice zur Verfügung.

 

 

Unternehmensblog

Car Check – Fit für den Frühling

Car Check – Fit für den Frühling

Zwar fährt meine Frau hauptsächlich unser Auto, dennoch ist das in meinem Kalender ein fester Termin. Ich werde die Ärmel hochkrempeln und unser Auto fit für den Frühling machen. Auch wenn es sehr anstrengend ist, macht es mir immer wieder Spaß – der Car Check! Während der Wintermonate muss jedes Auto vieles einstecken: Regen, Schnee, Eis, Salz und vieles mehr. Das alles beeinträchtigt nicht nur die Optik, sondern auch die Mechanik und Elektronik.

Schon während meiner Ausbildungszeit rief mir mein Werkstattmeister immer zu: „Prüf mal Licht, Wasser, Luft!“
Das habe ich bis heute beibehalten und neben dem Wechsel auf Sommerräder gehört der Car Check einfach dazu.

Meine Punkte für den Car Check:
Im Bereich Motor

Dazu gehört selbstverständlich das Prüfen und Richtigstellen sämtlicher Flüssigkeitsstände, wie z.B. Motoröl, Kühlerfrostschutz, Bremsflüssigkeit sowie die Flüssigkeit der Scheibenwaschanlage.

Tipp: Um nicht mit Motoröl zu kleckern, kann ich euch vor allem den formbaren Trichter empfehlen!  Wenn man den Kühlerfrostschutz und die Bremsflüssigkeit prüfen möchte, gibt es zwei Prüfutensilien, die hierfür genau richtig sind.

Räder, Bereifung und Bremsen

Beim Räderwechsel prüfe ich alle Reifen auf Beschädigungen, Verschleißmuster und Profiltiefe sowie Herstellungsdatum. Auch der Reifenluftdruck ist zu prüfen und, falls erforderlich, richtig zu stellen. Der Luftdruck ist dabei ein wichtiger Faktor! Wenn dieser nicht stimmt, verändert sich der Bremsweg, Reifenverschleiß und vieles mehr. In diesem Zuge prüfe ich auch die Stärke der Bremsbeläge und Bremsscheiben. Hierfür benutze ich einen Messschieber.

Elektrische Anlage

Sehr wichtig ist auch eine funktionierende Beleuchtungsanlage. Vor allem nach dem Winter empfiehlt sich eine Kontrolle der Leuchtmittel. Feuchtigkeit und Rollsplitt können leicht zu Beschädigungen an den Scheinwerfern führen. Man sollte also sämtliche Außenlichter – Blinker, Rücklichter, Scheinwerfer, sowie die Beleuchtung der Nummernschilder – auf ihre Funktionalität überprüfen. Sollte die eine oder andere Glühlampe defekt sein, greife ich zu meinem Glühlampensortiment und tausche diese aus.

Im Innenraum

Hier tausche ich jedes Jahr im Frühjahr den Innenraumfilter aus. Das sorgt nicht nur für saubere Luft im ganzen Auto, sondern schützt den Innenraum gegen Insekten, Pollen und Blütenreste. Den Erste-Hilfe-Kasten prüfe ich auf Vollständigkeit und auch, ob das Ablaufdatum noch nicht überschritten ist. Auch die Türschlösser und Scharniere sprühe ich mit Schmierfett ein, denn nach einem kalten Winter tendiert so manches Türscharnier zum Quietschen!

Letzter Feinschliff

Nach dem harten Winter sind meistens die Scheibenwischer auch in Mitleidenschaft gezogen worden. Diese tausche ich ebenfalls aus. Zu guter Letzt verpasse ich unserem Auto eine komplette Fahrzeugpflege inkl. Unterbodenwäsche. Somit wird das Auto vom Streusalz, Schlamm etc. befreit.

Habt ihr noch mehr Tipps? Gerne höre ich von euch.
An dieser Stelle, Gute Fahrt!

First-to-Market – Einblicke ins Produktmanagement

First-to-Market – Einblicke ins Produktmanagement 

Wenn es um das Thema First-to-Market (FtM) geht, ist der erste Step immer unser Research+Development (R+D). Um immer zeitnah die gängigsten Verschleißteile auch für ganz neue Fahrzeuge anbieten zu können, müssen diese so schnell wie möglich ausgearbeitet werden. Zu den Artikeln mit First-to-Market-Versprechen gehören beispielsweise unsere Produktgruppen Bremsscheiben und Bremsklötze sowie Ölfilter, Luftfilter und Innenraumfilter. Als einer der Produktmanager für das Sortiment Jakoparts bin ich, unter anderem, für die Pflege von Produktgruppen zuständig. Zu meinem Verantwortungsbereich zählen der Ausbau des Sortiments, also Artikelqualität und -quantität, Preisverhandlungen sowie der Kontakt mit den Lieferanten. Um das First-to-Market-Versprechen bei den drei Filtergruppen einhalten zu können, bedarf es eines geregelten Prozesses.

Ein neues Fahrzeug kommt auf den Markt

Als erstes wird die monatliche Meldung des KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) über neue Kfz von unserem R+D Team analysiert und aufbereitet. Zum gemeldeten Zeitpunkt fehlen hier allerdings oft noch wichtige, technische Informationen zum jeweiligen Fahrzeugtyp. Wir müssen nun warten bis der Fahrzeughersteller diese Informationen zur Verfügung stellt. Sobald unser R+D diese Informationen vollständig vorliegen hat, pflegen die Kollegen die neuen Fahrzeuge in unsere Datenbank ein.

Ausarbeitung durch das R+D

Daraufhin erstellen wir Ausarbeitungslisten über alle Produktgruppen zu den jeweiligen gemeldeten Kfz bei Herth+Buss. Nun beginnt die eigentliche Ausarbeitung vom R+D, indem sie die relevanten Teile mit Hilfe des jeweiligen EPC (Teilekatalog der Hersteller) vernummern und erfassen. Der finale Schritt ist dann die Übergabe der verwendeten Artikel an das Produktmanagement beziehungsweise den zuständigen Produktmanager.

Produktmanagement und Research+Development arbeiten Hand in Hand, um das First-to-Market-Versprechen einhalten zu können.

Das ist mein Stichwort

Damit wir das First-to-Market-Versprechen einhalten können, muss ich nun so  zeitnah wie möglich die Artikel analysieren. Entsprechende OE-Nummern (Originalteilenummer des Herstellers) werden bereits der neu generierten Artikelnummer hinzugefügt.

Die Uhr tickt…

Stelle ich bei der Analyse fest, dass wir die OE-Nummer einem bereits aktivem Artikel zuordnen können, wird der Artikel von mir in unsere bereits aktive Artikelnummer ersetzt und ist sofort verfügbar. Ist der Artikel tatsächlich ein komplett neuer Artikel, frage ich die OE-Nummer bei unserem Lieferanten an. Nun müssen wir hoffen, dass dieser neue Artikel, von neu gemeldeten, noch jungen Kfz, von unseren Lieferanten bereits produziert wird. Ist das der Fall, dann kann ich den Artikel aktivieren und alle relevanten Informationen dazu einpflegen. Sollte der Artikel bzw. die OE-Nummer beim Lieferanten nicht bekannt sein, unterstützen wir ihn dabei diesen schnellstmöglich zu entwickeln. Denn nur so können wir den Artikel anbieten und unser First-to-Market-Versprechen einhalten.

 

Für mich ist das Produktmanagement die bisher interessanteste Station auf meiner Reise bei Herth+Buss. Ich finde den Aufgabenbereich jeden Tag aufs Neue spannend. Nicht nur die Ausarbeitung neuer Artikel und das Begleiten des Entstehungsprozesses, sondern auch die Pflege und Sicherstellung des FtM-Versprechens, machen den Job unglaublich abwechslungsreich. Und immer ist es auch ein Wettlauf gegen die Zeit – eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle.

6 Werkstatt-Tipps für den perfekten Klimaservice!

Jetzt schon im Frühling an die Klimaanlage denken! Noch verschwendet kaum einer einen Gedanken an den Klimaservice. Wenn die ersten Sonnenstrahlen dann plötzlich kommen und Deutschland wie im letzten Jahr von der ersten Hitzewelle heimgesucht wird, ist eine funktionstüchtige Klimaanlage das Maß aller Dinge! Das Phänomen konnten wir im letzten Sommer 2018 beobachten: Ein unerwartet heißer Sommer führte zum flächendeckenden Ausverkauf sämtlicher Heim-Klimageräte.

Das Gleiche gilt für Klimaanlagen im Auto. Zwar gibt es immer weniger Fahrzeuge, die keine Klimaanlage haben, aber auch eine defekte oder nicht gewartete Klimaanlage im Auto kann den Sommer zu einem echten Albtraum werden lassen! Umso besser, wenn die Werkstätten die Kunden bereits jetzt auf eine Wartung und Service der Klimaanlage aufmerksam machen.

In diesem Beitrag erfahrt ihr unsere Werkstatt-Tipps für einen kühlen Sommer, zufriedene Kunden und eine mögliche Erweiterung des Serviceangebots.

Tipp 1 – Funktions- und Sichtprüfung

Neben dem allgemeinen Bedienfeld der Klimaanlagen werden sämtliche Funktionen überprüft. Druckprüfung, Dichtheitsprüfung sowie Schadensprüfung der Schläuche und Leitungen sind hierbei Gegenstand der Erstprüfung. Aufbauend auf dieser Prüfung können schon Ursachen abgeleitet werden, die auf eine fehlerhafte Funktionsweise der Klimaanlage hinweisen.

Tipp 2 – Kältemittelaustausch

Die Klimaanlage verliert im Jahr bis zu zehn Prozent Kältemittel. Um die Kühlleistung zu gewährleisten, muss das Kältemittel regelmäßig abgesaugt und die richtige Menge nachgefüllt werden. Bei allen Arbeiten sind natürlich immer die Herstellervorgaben zu beachten. Sind bei der umfassenden Überprüfung der Klimaanlage und der einzelnen Komponenten Dinge aufgefallen, die auf eine fehlerhafte Funktion der Klimaanlage hinweisen, müssen diese behoben werden.

Wie können Fehler behoben werden?

Bei einer undichten Anlage empfehlen wir den Einsatz unseres selektiven Gasspürgeräts SelectH2. Mit dem neuen praktischen Lecksuche-Set für Klimaanlagen (Artikelnummer: 95980028) werden zusätzliche Prüfungen durchgeführt. Da das SelectH2 mit einer feinen Sensorik auf den Wasserstoffanteil des Formiergases (95% Stickstoff, 5% Wasserstoff) reagiert und Wasserstoff bekanntlich das kleinste Atom ist, lassen sich selbst die kleinsten Leckagen ganz einfach feststellen. Mit unserem Dichtheitsprüfgerät (Artikelnummer 95980026) wird die Klimaanlage nach erfolgter Reparatur auf Dichtheit geprüft. Das Messprotokoll bestätigt im Garantiefall die ordnungsgemäße Arbeitsdurchführung. Beide Geräte bieten Kfz-Werkstätten neue Möglichkeiten einer zeitsparenden, kostengünstigen und vor allem umweltschonenden Defektsuche an Klimaanlagen.

Tipp 3 – Öl für den Klimakompressor ergänzen

Ein wichtiger Tipp für alle Klimaservicegeräte, die nicht automatisch das Kompressoröl auffüllen: Man muss die abgesaugte Menge an Kompressoröl muss mit derselben Menge neuem Öl wieder auffüllen. Sollten Bauteile des Klimasystems ersetzt werden, müssen auch hier die Fehlmengen nachgefüllt werden.

Tipp 4 – Desinfektion

Ein guter Klimaservice beinhaltet auch die Desinfektion des Lüftungssystems. Bakterien und Pilze können sich auf dem Verdampfer ansammeln und verteilen sich während der Inbetriebnahme der Klimaanlage im Fahrzeug. Besonders Allergiker profitieren von einer gründlichen Desinfektion des Fahrzeuginnenraums. Mit unserem AirClean (Artikelnummer 95921003) desinfizieren Sie ohne großen Arbeitsaufwand den Fahrzeuginnenraum und dessen Klimaanlage und reduzieren somit Keime, Pilze, Viren und Bakterien auf rein mineralischer Basis.

Die Grundlage des Klimareinigers ist ein starkes Oxidationsmittel, das aus einer durch ein spezielles Elektrolyseverfahren aufbereiteten Wasserlösung mit geringem Kochsalzanteil besteht. Dabei wird das Desinfektionsmittel durch die Luftansaugung im Fahrzeuginnenraum verteilt, um zuverlässig Keime, Pilze, Viren und Bakterien zu eliminieren.

Tipp 5 – Austausch Innenraumfilter

Der Innenraumfilter (Artikelnummer: J134*) sollte bei jedem Klimaservice gewechselt werden, um den Innenraum mit ausreichend sauberer Luft zu versorgen. Passend dazu bieten wir in unserem Sortiment Jakoparts ein umfangreiches Sortiment an Innenraumfiltern für asiatische Pkw an.

Tipp 6 – Reparatur der Anlage

Die Klimaanlagenschutzverordnung ist zu beachten und die Vorschriften sind unbedingt einzuhalten. Neben gesundheitlichen Aspekten der Fahrzeuginsassen und der des Monteurs schont die sachgemäße Reparatur die Umwelt und den Geldbeutel! Nichtbeachtung wird mit einer Geldstrafe von bis zu 50.000,-€ geahndet.

Car Check – Fit für den Frühling

Car Check – Fit für den Frühling

Zwar fährt meine Frau hauptsächlich unser Auto, dennoch ist das in meinem Kalender ein fester Termin. Ich werde die Ärmel hochkrempeln und unser Auto fit für den Frühling machen. Auch wenn es sehr anstrengend ist, macht es mir immer wieder Spaß – der Car Check! Während der Wintermonate muss jedes Auto vieles einstecken: Regen, Schnee, Eis, Salz und vieles mehr. Das alles beeinträchtigt nicht nur die Optik, sondern auch die Mechanik und Elektronik.

Schon während meiner Ausbildungszeit rief mir mein Werkstattmeister immer zu: „Prüf mal Licht, Wasser, Luft!“
Das habe ich bis heute beibehalten und neben dem Wechsel auf Sommerräder gehört der Car Check einfach dazu.

Meine Punkte für den Car Check:
Im Bereich Motor

Dazu gehört selbstverständlich das Prüfen und Richtigstellen sämtlicher Flüssigkeitsstände, wie z.B. Motoröl, Kühlerfrostschutz, Bremsflüssigkeit sowie die Flüssigkeit der Scheibenwaschanlage.

Tipp: Um nicht mit Motoröl zu kleckern, kann ich euch vor allem den formbaren Trichter empfehlen!  Wenn man den Kühlerfrostschutz und die Bremsflüssigkeit prüfen möchte, gibt es zwei Prüfutensilien, die hierfür genau richtig sind.

Räder, Bereifung und Bremsen

Beim Räderwechsel prüfe ich alle Reifen auf Beschädigungen, Verschleißmuster und Profiltiefe sowie Herstellungsdatum. Auch der Reifenluftdruck ist zu prüfen und, falls erforderlich, richtig zu stellen. Der Luftdruck ist dabei ein wichtiger Faktor! Wenn dieser nicht stimmt, verändert sich der Bremsweg, Reifenverschleiß und vieles mehr. In diesem Zuge prüfe ich auch die Stärke der Bremsbeläge und Bremsscheiben. Hierfür benutze ich einen Messschieber.

Elektrische Anlage

Sehr wichtig ist auch eine funktionierende Beleuchtungsanlage. Vor allem nach dem Winter empfiehlt sich eine Kontrolle der Leuchtmittel. Feuchtigkeit und Rollsplitt können leicht zu Beschädigungen an den Scheinwerfern führen. Man sollte also sämtliche Außenlichter – Blinker, Rücklichter, Scheinwerfer, sowie die Beleuchtung der Nummernschilder – auf ihre Funktionalität überprüfen. Sollte die eine oder andere Glühlampe defekt sein, greife ich zu meinem Glühlampensortiment und tausche diese aus.

Im Innenraum

Hier tausche ich jedes Jahr im Frühjahr den Innenraumfilter aus. Das sorgt nicht nur für saubere Luft im ganzen Auto, sondern schützt den Innenraum gegen Insekten, Pollen und Blütenreste. Den Erste-Hilfe-Kasten prüfe ich auf Vollständigkeit und auch, ob das Ablaufdatum noch nicht überschritten ist. Auch die Türschlösser und Scharniere sprühe ich mit Schmierfett ein, denn nach einem kalten Winter tendiert so manches Türscharnier zum Quietschen!

Letzter Feinschliff

Nach dem harten Winter sind meistens die Scheibenwischer auch in Mitleidenschaft gezogen worden. Diese tausche ich ebenfalls aus. Zu guter Letzt verpasse ich unserem Auto eine komplette Fahrzeugpflege inkl. Unterbodenwäsche. Somit wird das Auto vom Streusalz, Schlamm etc. befreit.

Habt ihr noch mehr Tipps? Gerne höre ich von euch.
An dieser Stelle, Gute Fahrt!

First-to-Market – Einblicke ins Produktmanagement

First-to-Market – Einblicke ins Produktmanagement 

Wenn es um das Thema First-to-Market (FtM) geht, ist der erste Step immer unser Research+Development (R+D). Um immer zeitnah die gängigsten Verschleißteile auch für ganz neue Fahrzeuge anbieten zu können, müssen diese so schnell wie möglich ausgearbeitet werden. Zu den Artikeln mit First-to-Market-Versprechen gehören beispielsweise unsere Produktgruppen Bremsscheiben und Bremsklötze sowie Ölfilter, Luftfilter und Innenraumfilter. Als einer der Produktmanager für das Sortiment Jakoparts bin ich, unter anderem, für die Pflege von Produktgruppen zuständig. Zu meinem Verantwortungsbereich zählen der Ausbau des Sortiments, also Artikelqualität und -quantität, Preisverhandlungen sowie der Kontakt mit den Lieferanten. Um das First-to-Market-Versprechen bei den drei Filtergruppen einhalten zu können, bedarf es eines geregelten Prozesses.

Ein neues Fahrzeug kommt auf den Markt

Als erstes wird die monatliche Meldung des KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) über neue Kfz von unserem R+D Team analysiert und aufbereitet. Zum gemeldeten Zeitpunkt fehlen hier allerdings oft noch wichtige, technische Informationen zum jeweiligen Fahrzeugtyp. Wir müssen nun warten bis der Fahrzeughersteller diese Informationen zur Verfügung stellt. Sobald unser R+D diese Informationen vollständig vorliegen hat, pflegen die Kollegen die neuen Fahrzeuge in unsere Datenbank ein.

Ausarbeitung durch das R+D

Daraufhin erstellen wir Ausarbeitungslisten über alle Produktgruppen zu den jeweiligen gemeldeten Kfz bei Herth+Buss. Nun beginnt die eigentliche Ausarbeitung vom R+D, indem sie die relevanten Teile mit Hilfe des jeweiligen EPC (Teilekatalog der Hersteller) vernummern und erfassen. Der finale Schritt ist dann die Übergabe der verwendeten Artikel an das Produktmanagement beziehungsweise den zuständigen Produktmanager.

Produktmanagement und Research+Development arbeiten Hand in Hand, um das First-to-Market-Versprechen einhalten zu können.

Das ist mein Stichwort

Damit wir das First-to-Market-Versprechen einhalten können, muss ich nun so  zeitnah wie möglich die Artikel analysieren. Entsprechende OE-Nummern (Originalteilenummer des Herstellers) werden bereits der neu generierten Artikelnummer hinzugefügt.

Die Uhr tickt…

Stelle ich bei der Analyse fest, dass wir die OE-Nummer einem bereits aktivem Artikel zuordnen können, wird der Artikel von mir in unsere bereits aktive Artikelnummer ersetzt und ist sofort verfügbar. Ist der Artikel tatsächlich ein komplett neuer Artikel, frage ich die OE-Nummer bei unserem Lieferanten an. Nun müssen wir hoffen, dass dieser neue Artikel, von neu gemeldeten, noch jungen Kfz, von unseren Lieferanten bereits produziert wird. Ist das der Fall, dann kann ich den Artikel aktivieren und alle relevanten Informationen dazu einpflegen. Sollte der Artikel bzw. die OE-Nummer beim Lieferanten nicht bekannt sein, unterstützen wir ihn dabei diesen schnellstmöglich zu entwickeln. Denn nur so können wir den Artikel anbieten und unser First-to-Market-Versprechen einhalten.

 

Für mich ist das Produktmanagement die bisher interessanteste Station auf meiner Reise bei Herth+Buss. Ich finde den Aufgabenbereich jeden Tag aufs Neue spannend. Nicht nur die Ausarbeitung neuer Artikel und das Begleiten des Entstehungsprozesses, sondern auch die Pflege und Sicherstellung des FtM-Versprechens, machen den Job unglaublich abwechslungsreich. Und immer ist es auch ein Wettlauf gegen die Zeit – eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle.

6 Werkstatt-Tipps für den perfekten Klimaservice!

Jetzt schon im Frühling an die Klimaanlage denken! Noch verschwendet kaum einer einen Gedanken an den Klimaservice. Wenn die ersten Sonnenstrahlen dann plötzlich kommen und Deutschland wie im letzten Jahr von der ersten Hitzewelle heimgesucht wird, ist eine funktionstüchtige Klimaanlage das Maß aller Dinge! Das Phänomen konnten wir im letzten Sommer 2018 beobachten: Ein unerwartet heißer Sommer führte zum flächendeckenden Ausverkauf sämtlicher Heim-Klimageräte.

Das Gleiche gilt für Klimaanlagen im Auto. Zwar gibt es immer weniger Fahrzeuge, die keine Klimaanlage haben, aber auch eine defekte oder nicht gewartete Klimaanlage im Auto kann den Sommer zu einem echten Albtraum werden lassen! Umso besser, wenn die Werkstätten die Kunden bereits jetzt auf eine Wartung und Service der Klimaanlage aufmerksam machen.

In diesem Beitrag erfahrt ihr unsere Werkstatt-Tipps für einen kühlen Sommer, zufriedene Kunden und eine mögliche Erweiterung des Serviceangebots.

Tipp 1 – Funktions- und Sichtprüfung

Neben dem allgemeinen Bedienfeld der Klimaanlagen werden sämtliche Funktionen überprüft. Druckprüfung, Dichtheitsprüfung sowie Schadensprüfung der Schläuche und Leitungen sind hierbei Gegenstand der Erstprüfung. Aufbauend auf dieser Prüfung können schon Ursachen abgeleitet werden, die auf eine fehlerhafte Funktionsweise der Klimaanlage hinweisen.

Tipp 2 – Kältemittelaustausch

Die Klimaanlage verliert im Jahr bis zu zehn Prozent Kältemittel. Um die Kühlleistung zu gewährleisten, muss das Kältemittel regelmäßig abgesaugt und die richtige Menge nachgefüllt werden. Bei allen Arbeiten sind natürlich immer die Herstellervorgaben zu beachten. Sind bei der umfassenden Überprüfung der Klimaanlage und der einzelnen Komponenten Dinge aufgefallen, die auf eine fehlerhafte Funktion der Klimaanlage hinweisen, müssen diese behoben werden.

Wie können Fehler behoben werden?

Bei einer undichten Anlage empfehlen wir den Einsatz unseres selektiven Gasspürgeräts SelectH2. Mit dem neuen praktischen Lecksuche-Set für Klimaanlagen (Artikelnummer: 95980028) werden zusätzliche Prüfungen durchgeführt. Da das SelectH2 mit einer feinen Sensorik auf den Wasserstoffanteil des Formiergases (95% Stickstoff, 5% Wasserstoff) reagiert und Wasserstoff bekanntlich das kleinste Atom ist, lassen sich selbst die kleinsten Leckagen ganz einfach feststellen. Mit unserem Dichtheitsprüfgerät (Artikelnummer 95980026) wird die Klimaanlage nach erfolgter Reparatur auf Dichtheit geprüft. Das Messprotokoll bestätigt im Garantiefall die ordnungsgemäße Arbeitsdurchführung. Beide Geräte bieten Kfz-Werkstätten neue Möglichkeiten einer zeitsparenden, kostengünstigen und vor allem umweltschonenden Defektsuche an Klimaanlagen.

Tipp 3 – Öl für den Klimakompressor ergänzen

Ein wichtiger Tipp für alle Klimaservicegeräte, die nicht automatisch das Kompressoröl auffüllen: Man muss die abgesaugte Menge an Kompressoröl muss mit derselben Menge neuem Öl wieder auffüllen. Sollten Bauteile des Klimasystems ersetzt werden, müssen auch hier die Fehlmengen nachgefüllt werden.

Tipp 4 – Desinfektion

Ein guter Klimaservice beinhaltet auch die Desinfektion des Lüftungssystems. Bakterien und Pilze können sich auf dem Verdampfer ansammeln und verteilen sich während der Inbetriebnahme der Klimaanlage im Fahrzeug. Besonders Allergiker profitieren von einer gründlichen Desinfektion des Fahrzeuginnenraums. Mit unserem AirClean (Artikelnummer 95921003) desinfizieren Sie ohne großen Arbeitsaufwand den Fahrzeuginnenraum und dessen Klimaanlage und reduzieren somit Keime, Pilze, Viren und Bakterien auf rein mineralischer Basis.

Die Grundlage des Klimareinigers ist ein starkes Oxidationsmittel, das aus einer durch ein spezielles Elektrolyseverfahren aufbereiteten Wasserlösung mit geringem Kochsalzanteil besteht. Dabei wird das Desinfektionsmittel durch die Luftansaugung im Fahrzeuginnenraum verteilt, um zuverlässig Keime, Pilze, Viren und Bakterien zu eliminieren.

Tipp 5 – Austausch Innenraumfilter

Der Innenraumfilter (Artikelnummer: J134*) sollte bei jedem Klimaservice gewechselt werden, um den Innenraum mit ausreichend sauberer Luft zu versorgen. Passend dazu bieten wir in unserem Sortiment Jakoparts ein umfangreiches Sortiment an Innenraumfiltern für asiatische Pkw an.

Tipp 6 – Reparatur der Anlage

Die Klimaanlagenschutzverordnung ist zu beachten und die Vorschriften sind unbedingt einzuhalten. Neben gesundheitlichen Aspekten der Fahrzeuginsassen und der des Monteurs schont die sachgemäße Reparatur die Umwelt und den Geldbeutel! Nichtbeachtung wird mit einer Geldstrafe von bis zu 50.000,-€ geahndet.

LogiMAT 2019 – Intelligent-Effizient-Innovativ!

Auch in diesem Jahr fand die LogiMAT, eine internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement, in Stuttgart statt.

Die LogiMAT bietet einen vollständigen Marktüberblick über alles, was die Intralogistik-Branche bewegt. Von der Beschaffung über die Produktion bis zur Auslieferung ist alles dabei. Internationale Aussteller zeigen innovative Technologien, Produkte, Systeme und Lösungen zur Rationalisierung, Prozessoptimierung und Kostensenkung der innerbetrieblichen, logistischen Prozesse.

Die diesjährige LogiMAT stand unter dem Motto:
Intralogistik aus erster Hand – Intelligent-Effizient-Innovativ!

Die Welt der Intralogistik

Dieses Motto spiegelte sich auf jedem der einzelnen Stände der Austeller sichtbar wider. Vom vollautomatischen fahrerlosen Transportsystem im Hochregallager, über Systemlösungen für das tägliche Logistikgeschäft, bis hin zu Kleinigkeiten, wie eine Warnleuchte am Stapler, welche die Fahrtrichtung anzeigt, wurde so ziemlich alles ausgestellt. Es standen dieses Jahr klare Ziele auf unserer Agenda, darunter die Stichprobeninventur, Verpackungsalternativen für unsere Versandverpackung und den aktuellen Stand der Flurförderzeug-Hersteller in Erfahrung zu bringen.

Die sich ständig verändernden Märkte erfordern eine flexible und innovative Logistik. Prozesse müssen kontinuierlich überwacht und optimiert werden. Dies erfordert ein sensibles Gespür, um aus einer Fülle von Angeboten, die Produkte und Lösungen zu identifizieren, mit denen wir unsere innerbetrieblichen Prozesse genau optimieren können.

Impressionen von der LogiMAT 2019

Umsetzbare Lösungen für Herth+Buss

Informationen zur Stichprobeninventur

Bei der Stichprobeninventur wird die Richtigkeit der Bestandsführung nachgewiesen. Das heißt, es wird geprüft, ob die systemseitig geführten Bestände mit den im Lager befindlichen Artikeln übereinstimmen. Das von uns eingesetzte SAP ist für das Inventursystem kompatibel und die unterjährige Umsetzung stellt somit für uns kein Problem dar. Die Stichprobeninventur vereinfacht die Zählarbeit nicht nur erheblich, sie spart zudem zusätzlich Zeit und Kosten. Nicht jede Inventurposition muss körperlich aufgenommen werden. Es reicht wenn nur ca. 10 Prozent des gesamten Lagerbestands abgezählt wird. Die restlichen Zählpositionen entfallen. Die Stichprobeninventur erfolgt nach dem Zufallsprinzip und gibt vor, welche Artikel gezählt werden müssen. Auf der LogiMAT besuchten wir die Firma INFORM, die uns dieses Thema näher erläuterte.

Reparaturmaßnahmen für unsere Röllchenbahn

Die Bahn wird zum Entladen der angelieferten Containerware benutzt und ist schon längere Zeit in Betrieb. Daher weist die Bahn bereits einige Abnutzungen auf. Aktuell ist die Frage, ob bei der im Wareneingang eingesetzten Röllchenbahn einzelne Segmente austauschbar sind oder die gesamte Bahn mithilfe eines Technikers auseinander gebaut werden muss. Nach einem kurzen klärenden Gespräch wurde klar, dass wir die Segmente problemlos selbst austauschen können.

Alternative für unsere Luftpolster-Ladungssicherung

Eine Alternative für unsere Luftpolster, welche wir zurzeit für unsere Ladungssicherung einsetzen, wurde gefunden. Hier kann alternativ Füllmaterial aus Papier verwendet werden, welches deutlich umweltfreundlicher ist. Zudem hält es bei höheren Lasten dem Druck stand, ohne aufzuplatzen. Somit können wir einen höheren Schutz unserer Artikel gewährleisten.

Versandkartonagen

Ein weiteres Highlight war der Besuch verschiedener Kartonagenhersteller. In Zukunft ist geplant, Kartonagen Muster einzuholen, welche sich mithilfe eines Automatikbodens beim Aufrichten selbst verhaken. Mit dieser Technik soll das lästige Zusammenkleben der Kartonagen schon bald der Vergangenheit angehören. Ein weiterer Vorteil dieser Kartonagen, neben der Einsparung von Klebeband, ist die ersparte Zeit beim Falt- und Verklebevorgang. Das Einholen einiger Alternativen benötigt viel Zeit und Geduld, da die Kartonagen unseren Ansprüchen, wie Stapelfähigkeit und Traglasten, entsprechen müssen. Ziel ist es den Mitarbeitern der Logistik, welche täglich mit den Versandkartonagen arbeiten, das Handling der Kartonagen so einfach wie möglich zu gestalten.

Alternativ Ladungsträger für unsere Systempaletten

Zurzeit kommen für die Paket Kommissionierung im Untergeschoss unsere Systempaletten zum Einsatz, welche per Stapler oder Handhubwagen aufgenommen werden. Da es beim Unterfahren der Paletten vorkommen kann, dass links oder rechts angestoßen wird und dadurch die Holzpalette Schäden davonträgt, suchten wir bei der Firma Arcawa nach Alternativen. Vorstellbar wäre, statt den sich schnell abnutzenden Holzpaletten, Ladungsträger aus Metall oder Kunststoff zu nehmen. Unsere Anforderungen an eine Alternative zu den Holzpaletten werden derzeit geprüft.

Fazit

Die LogiMAT 2019 war wieder einmal ein voller Erfolg. Wir konnten viele Ideen und Eindrücke gewinnen und werden diese in Zukunft hoffentlich auf den Arbeitsablauf bei Herth+Buss adaptieren können. Die Entwicklung der Intralogistik-Branche ist nach wie vor beeindruckend und bietet für jeden Einsatzbereich eine optimale Lösung. Dazu können wir mit Stolz sagen, dass die Logistik von Herth+Buss bereits auf einem sehr guten Stand ist, der sich definitiv sehen lassen kann!

Wir freuen uns auf die nächste LogiMAT und sind gespannt, was für neue, innovative Lösungen im Jahr 2020 auf uns zukommen werden! Wenn ihr euch dafür interessiert, was im Jahr 2017 auf unserer Agenda bei der LogiMAT stand, schaut mal hier rein!

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