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First-to-Market – Einblicke ins Produktmanagement

10. Apr 2019 | Technologie + Produkte

First-to-Market – Einblicke ins Produktmanagement 

Wenn es um das Thema First-to-Market (FtM) geht, ist der erste Step immer unser Research+Development (R+D). Um immer zeitnah die gängigsten Verschleißteile auch für ganz neue Fahrzeuge anbieten zu können, müssen diese so schnell wie möglich ausgearbeitet werden. Zu den Artikeln mit First-to-Market-Versprechen gehören beispielsweise unsere Produktgruppen Bremsscheiben und Bremsklötze sowie Ölfilter, Luftfilter und Innenraumfilter. Als einer der Produktmanager für das Sortiment Jakoparts bin ich, unter anderem, für die Pflege von Produktgruppen zuständig. Zu meinem Verantwortungsbereich zählen der Ausbau des Sortiments, also Artikelqualität und -quantität, Preisverhandlungen sowie der Kontakt mit den Lieferanten. Um das First-to-Market-Versprechen bei den drei Filtergruppen einhalten zu können, bedarf es eines geregelten Prozesses.

Ein neues Fahrzeug kommt auf den Markt

Als erstes wird die monatliche Meldung des KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) über neue Kfz von unserem R+D Team analysiert und aufbereitet. Zum gemeldeten Zeitpunkt fehlen hier allerdings oft noch wichtige, technische Informationen zum jeweiligen Fahrzeugtyp. Wir müssen nun warten bis der Fahrzeughersteller diese Informationen zur Verfügung stellt. Sobald unser R+D diese Informationen vollständig vorliegen hat, pflegen die Kollegen die neuen Fahrzeuge in unsere Datenbank ein.

Ausarbeitung durch das R+D

Daraufhin erstellen wir Ausarbeitungslisten über alle Produktgruppen zu den jeweiligen gemeldeten Kfz bei Herth+Buss. Nun beginnt die eigentliche Ausarbeitung vom R+D, indem sie die relevanten Teile mit Hilfe des jeweiligen EPC (Teilekatalog der Hersteller) vernummern und erfassen. Der finale Schritt ist dann die Übergabe der verwendeten Artikel an das Produktmanagement beziehungsweise den zuständigen Produktmanager.

Produktmanagement und Research+Development arbeiten Hand in Hand, um das First-to-Market-Versprechen einhalten zu können.

Das ist mein Stichwort

Damit wir das First-to-Market-Versprechen einhalten können, muss ich nun so  zeitnah wie möglich die Artikel analysieren. Entsprechende OE-Nummern (Originalteilenummer des Herstellers) werden bereits der neu generierten Artikelnummer hinzugefügt.

Die Uhr tickt…

Stelle ich bei der Analyse fest, dass wir die OE-Nummer einem bereits aktivem Artikel zuordnen können, wird der Artikel von mir in unsere bereits aktive Artikelnummer ersetzt und ist sofort verfügbar. Ist der Artikel tatsächlich ein komplett neuer Artikel, frage ich die OE-Nummer bei unserem Lieferanten an. Nun müssen wir hoffen, dass dieser neue Artikel, von neu gemeldeten, noch jungen Kfz, von unseren Lieferanten bereits produziert wird. Ist das der Fall, dann kann ich den Artikel aktivieren und alle relevanten Informationen dazu einpflegen. Sollte der Artikel bzw. die OE-Nummer beim Lieferanten nicht bekannt sein, unterstützen wir ihn dabei diesen schnellstmöglich zu entwickeln. Denn nur so können wir den Artikel anbieten und unser First-to-Market-Versprechen einhalten.

 

Für mich ist das Produktmanagement die bisher interessanteste Station auf meiner Reise bei Herth+Buss. Ich finde den Aufgabenbereich jeden Tag aufs Neue spannend. Nicht nur die Ausarbeitung neuer Artikel und das Begleiten des Entstehungsprozesses, sondern auch die Pflege und Sicherstellung des FtM-Versprechens, machen den Job unglaublich abwechslungsreich. Und immer ist es auch ein Wettlauf gegen die Zeit – eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle.

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Malte Stäubner

Hallo! Mein Name ist Malte und ich bin seit 2008 für Herth+Buss tätig. Damals hab ich bei Herth+Buss ein duales Studium in BWL begonnen und im Jahr 2011 erfolgreich abge ...

First-to-Market – Einblicke ins Produktmanagement

10. April 2019

First-to-Market – Einblicke ins Produktmanagement 

Wenn es um das Thema First-to-Market (FtM) geht, ist der erste Step immer unser Research+Development (R+D). Um immer zeitnah die gängigsten Verschleißteile auch für ganz neue Fahrzeuge anbieten zu können, müssen diese so schnell wie möglich ausgearbeitet werden. Zu den Artikeln mit First-to-Market-Versprechen gehören beispielsweise unsere Produktgruppen Bremsscheiben und Bremsklötze sowie Ölfilter, Luftfilter und Innenraumfilter. Als einer der Produktmanager für das Sortiment Jakoparts bin ich, unter anderem, für die Pflege von Produktgruppen zuständig. Zu meinem Verantwortungsbereich zählen der Ausbau des Sortiments, also Artikelqualität und -quantität, Preisverhandlungen sowie der Kontakt mit den Lieferanten. Um das First-to-Market-Versprechen bei den drei Filtergruppen einhalten zu können, bedarf es eines geregelten Prozesses.

Ein neues Fahrzeug kommt auf den Markt

Als erstes wird die monatliche Meldung des KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) über neue Kfz von unserem R+D Team analysiert und aufbereitet. Zum gemeldeten Zeitpunkt fehlen hier allerdings oft noch wichtige, technische Informationen zum jeweiligen Fahrzeugtyp. Wir müssen nun warten bis der Fahrzeughersteller diese Informationen zur Verfügung stellt. Sobald unser R+D diese Informationen vollständig vorliegen hat, pflegen die Kollegen die neuen Fahrzeuge in unsere Datenbank ein.

Ausarbeitung durch das R+D

Daraufhin erstellen wir Ausarbeitungslisten über alle Produktgruppen zu den jeweiligen gemeldeten Kfz bei Herth+Buss. Nun beginnt die eigentliche Ausarbeitung vom R+D, indem sie die relevanten Teile mit Hilfe des jeweiligen EPC (Teilekatalog der Hersteller) vernummern und erfassen. Der finale Schritt ist dann die Übergabe der verwendeten Artikel an das Produktmanagement beziehungsweise den zuständigen Produktmanager.

Produktmanagement und Research+Development arbeiten Hand in Hand, um das First-to-Market-Versprechen einhalten zu können.

Das ist mein Stichwort

Damit wir das First-to-Market-Versprechen einhalten können, muss ich nun so  zeitnah wie möglich die Artikel analysieren. Entsprechende OE-Nummern (Originalteilenummer des Herstellers) werden bereits der neu generierten Artikelnummer hinzugefügt.

Die Uhr tickt…

Stelle ich bei der Analyse fest, dass wir die OE-Nummer einem bereits aktivem Artikel zuordnen können, wird der Artikel von mir in unsere bereits aktive Artikelnummer ersetzt und ist sofort verfügbar. Ist der Artikel tatsächlich ein komplett neuer Artikel, frage ich die OE-Nummer bei unserem Lieferanten an. Nun müssen wir hoffen, dass dieser neue Artikel, von neu gemeldeten, noch jungen Kfz, von unseren Lieferanten bereits produziert wird. Ist das der Fall, dann kann ich den Artikel aktivieren und alle relevanten Informationen dazu einpflegen. Sollte der Artikel bzw. die OE-Nummer beim Lieferanten nicht bekannt sein, unterstützen wir ihn dabei diesen schnellstmöglich zu entwickeln. Denn nur so können wir den Artikel anbieten und unser First-to-Market-Versprechen einhalten.

 

Für mich ist das Produktmanagement die bisher interessanteste Station auf meiner Reise bei Herth+Buss. Ich finde den Aufgabenbereich jeden Tag aufs Neue spannend. Nicht nur die Ausarbeitung neuer Artikel und das Begleiten des Entstehungsprozesses, sondern auch die Pflege und Sicherstellung des FtM-Versprechens, machen den Job unglaublich abwechslungsreich. Und immer ist es auch ein Wettlauf gegen die Zeit – eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle.

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Malte Stäubner

Hallo! Mein Name ist Malte und ich bin seit 2008 für Herth+Buss tätig. Damals hab ich bei Herth+Buss ein duales Studium in BWL begonnen und im Jahr 2011 erfolgreich abge ...

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