Vorschriften nach der EU-Regelung ECE-R 64
Seit dem 1. November 2014 müssen alle ab Stichtag neu zugelassenen Kfz der Typklasse M1 und N1 serienmäßig mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet sein. Konkret betroffen sind damit Pkw, Wohnmobile und Nfz mit einem Gesamtgewicht kleiner 3,5 Tonnen und zulässig einer Personenbeförderung bis acht Personen. Hintergrund der Verordnung ist zum einen die Verkehrssicherheit – Reifenlecks werden schnell und automatisch vom Reifendrucksensor erkannt. Zum anderen senken richtig befüllte Reifen den Kraftstoffverbrauch und natürlich den CO2-Ausstoß. Seit Mai 2018 ist ein fehlerhaftes Reifendruckkontrollsystem beim TÜV ein schwerwiegendes Problem und bedarf einer Nachprüfung. Diese Rechtslage gilt für alle Kraftfahrzeuge, die gemäß der Gesetzeslage auch ein RDKS haben müssen.
Die ECE-R 64 legt folgende Mindestanforderungen an Reifendruckkontrollsystemen fest:
Ab einem Druckverlust von 20 Prozent oder einem Reifendruck kleiner 1,5 Bar muss eine Warnung erfolgen.
Der Austausch von RDKS-Sensoren bedeutet für die freien Werkstätten und Reifendienste ein Zusatzgeschäft und eine stärkere Werkstattbindung. Der Anteil an Neuwagen mit Reifendruckkontrollsystemen wird sprunghaft steigen und damit einhergehend auch der Bedarf an Winterrädern für diese Fahrzeuge, die mit RDKS-Sensoren nachgerüstet werden müssen. Daher sollten sich die Werkstätten und Reifendienste auf diese neue Situation einstellen.
Die Fahrzeughersteller tendieren zum aktiv messenden Reifendruckkontrollsystem über Funksensoren. Im Vergleich ist dieses schneller und präziser als das passiv messende System über ABS/ESP.
Derzeit sind die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Italienisch, Finnisch (Suomen Kieli) und Slowenisch verfügbar. Besteht der Bedarf, weitere Sprachen hinzuzufügen, werden diese per Update auf der Homepage zur Verfügung gestellt.
Das AirGuard-Konzept ist ein in sich geschlossenes System. Fremdsensoren/OE-Sensoren können nur ausgelesen bzw. kopiert werden. Eine Programmierung von fremden Reifendrucksensoren ist nicht möglich.
Falls das Fahrzeugmodell nicht vorhanden ist, kann der Benutzer auf ein älteres Modell zurückgreifen. Bitte prüfen Sie auch immer auf herthundbuss.com/AirGuard#update, ob Sie das aktuellste Update installiert haben. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass das Modell ein indirekt messendes Reifendruckkontrollsystem verbaut hat (Bsp. SEAT).
Für die Programmierung unserer Reifendrucksensoren und die Ausrichtung auf das jeweilige Fahrzeug benötigen Sie einen unserer AirGuard-Geräte. Besonderheiten unserer RDKS-Sensoren:
Nein. Die Herth+Buss Reifendrucksensoren sind nur für werkseitig mit RDKS ausgestattete Fahrzeuge zu nutzen.
Die Lebensdauer der Batterien im Reifendrucksensor beträgt drei bis sieben Jahre. Die Batterie ist fest im Sensor vergossen und somit nicht auswechselbar.
Nein. Sie können beliebig oft überschrieben werden.
Ja, die Winkeleinstellung des Sensors kann je nach Bedarf eingestellt werden.
In regelmäßigen Abständen wird die AirGuard Software von uns aktualisiert. Welche neuen Fahrzeuge hinzugefügt wurden, können Sie der Fahrzeugliste entnehmen. Bringen Sie Ihr Reifendruckkontrollsystem AirGuard auf den neusten Stand! Ein Video zeigt Ihnen wie Sie die Software aktualisieren.
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