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WERDE TEIL DER FAMILIE – KARRIERE BEI HERTH+BUSS

Herth+Buss ist ein mittelständisches Handelsunternehmen in der Automobilbranche, welches seit über 90 Jahren auf globalisierten Märkten tätig ist. Wir sind Spezialist für Fahrzeugelektrik und Ersatzteile für asiatische Kraftfahrzeuge im internationalen freien Teilehandel (Independent Aftermarket). Der Hauptsitz ist in Heusenstamm mit über 240 Mitarbeitern, weitere Niederlassungen befinden sich in Belgien, Frankreich, Spanien und England.

Ein Großteil unserer Mitarbeiter hat die Ausbildung oder das Studium bei uns absolviert und arbeitet seitdem bei uns. Als Teil der Herth+Buss-Familie ist man maßgeblich an der Gestaltung und am Wachstum des Unternehmens beteiligt. In diesem Zusammenhang müssen auch die Rahmenbedingungen für ein respektvolles Miteinander feststehen: Wir sind ein Familienunternehmen und leben unsere Werte. Wir stehen für Loyalität, Vertrauen und Offenheit und Aufrichtigkeit im täglichen Umgang mit allen unseren Mitarbeitern. Wille zum Erfolg und persönliche Weiterentwicklung stehen dabei im Vordergrund – deshalb bieten wir unterschiedliche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten mit tollen Perspektiven in einem spannenden und modernen Arbeitsumfeld.

 

Kontakt

Herth+Buss
Fahrzeugteile GmbH & Co. KG
Personalentwicklung
Dieselstraße 2-4
63150 Heusenstamm

bewerbung@herthundbuss.com
06104-6080

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EIN ECHTES FAMILIENUNTERNEHMEN – BENEFITS FÜR UNSERE MITARBEITER

Die Mitarbeiterzufriedenheit ist uns sehr wichtig. Daher lassen wir Worten auch Taten folgen: Bei uns kommt man in den Genuss zahlreicher sozialer Leistungen. Egal ob flexible Arbeitszeiten durch Gleitzeit, Bezuschussungen von Kindergartenbeiträgen oder spezielle Fortbildungen – es lohnt sich, Teil der Herth+Buss Familie zu werden.

Gleitzeit

 

Bei uns können Sie Ihre Arbeitszeit in Abstimmung mit Ihrer Führungskraft frei gestalten. Dies bedeutet, dass Sie Ihren Arbeitstag nicht zu einer festgelegten Zeit beginnen oder beenden müssen, sondern innerhalb einer bestimmten Zeitspanne frei gestalten können. So sind Sie flexibel und können Ihre privaten Besorgungen und Termine optimal in Ihren Arbeitsalltag integrieren.

Betriebsrestaurant

 

Das Angebot in unserem Betriebsrestaurant wird subventioniert. Sie dürfen zwischen Suppen, Salaten, Menüs und Desserts wählen. Auch zum Frühstück bieten wir verschiedene Leckereien zu günstigen Preisen an. Durch Menüvorschlage können Sie selbst am Speiseplan mitwirken.

Betriebliche Altersversorgung

 

Altersversorgung

Sie möchten für Ihr Alter vorsorgen? Dann können Sie über uns eine Direktversicherung abschließen. Hierbei können Gehaltsbestandteile oder Sonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld) in die betriebliche Altersvorsorge eingebracht werden.

Herth+Buss aktiv

 

Aktiv

Die Gesundheit der Mitarbeiter ist uns eine Herzensangelegenheit. Deshalb bezuschussen wir die Mitgliedschaft in ausgewählten Fitnessstudios, organisieren Sportevents und unterstützen unsere Mitarbeiter bei der Rauchentwöhnung. Jährliche Grippeschutzimpfungen gehören ebenso zu unserem Aktiv-Programm, wie kostenlose Sehtests.

Vermögenswirksame Leistungen

 

Wir unterstützen Sie bei der langfristigen Geldanlage. Und das mit dem Höchstbetrag von 40 Euro im Monat. Die Art der Geldanlage, ob z. B. Spar- oder Bausparvertrag, ist dabei frei wählbar.

Betriebsveranstaltungen

 

Betriebsveranstaltungen

Spaß muss sein! Daher kommen bei uns Betriebsfeiern nicht zu kurz. Jährlich findet unsere Weihnachtsfeier statt, bei der wir gemeinsam das Jahr ausklingen lassen. Ebenfalls einmal im Jahr kommen wir bei unserem Betriebsfest zusammen. Hier lassen wir uns jedes Mal was Neues einfallen – lassen Sie sich überraschen!
Bei unseren Fußballturnieren haben Sie die Möglichkeit, gemeinsam mit Ihrem Team um den Unternehmenspokal zu spielen!

Unternehmensblog

Erster Einsatz nach der Ausbildung – Die Parts & Service World

Heute berichte ich euch von meiner ersten Messe! Vom 13.-14. Oktober fand die Messe für Land- und Agrartechnik in Kassel namens Parts & Service World statt. Auf der Messe drehte sich alles rund um das Thema Landmaschinen. Die Besucher konnten sogar bei Live-Reparaturen dabei sein.

Die Ruhe vor dem Sturm

Samstagmorgen, 8:00 Uhr: Die letzten Vorbereitungen am Messestand werden getroffen. Schon eine halbe Stunde später tobt die Halle und unser Stand ist voll. Ich war sehr neugierig auf die Anliegen und Interessen unserer Standbesucher. Erfreulich waren auch die positiven Reaktionen der Standbesucher auf unsere Produkte. Es ist ein persönliches Erfolgserlebnis, wenn der Standbesucher von seinen Problemen mit der Technik und der Reparatur der Landmaschinen berichtet und man diesem daraufhin eine optimale Lösung des Problems bieten kann. Die Besucher waren besonders an unserem neuen Exponat interessiert. Das Exponat vereint drei Produkte, die besonders für den Fahrzeugbau sowie allgemein für Nutzfahrzeuge einen praktischen Mehrwert bieten. Da hätten wir zum einen das intelligente Beleuchtungssystem LEDs’inno, das für Anhänger sämtlicher Art ein Plug&Play-Beleuchtungssystem auf LED Basis bietet. Zum anderen unsere BDS-2 LED Umrissleuchte mit Rückfahrsensoren und unser Anhängerprüfkoffer, welcher es ermöglicht, die Beleuchtung von Anhängern oder Zugfahrzeugen unabhängig mit nur einer Person zu prüfen.

Der Innovationsaward auf der Parts & Service World

Ein besonderes Highlight der Messe war die Preisverleihung für Produkte und Dienstleistungen, die sich durch einen besonderen Innovationscharakter auszeichneten. Ausgezeichnet wurden unsere BDS-2 LED-Umrissleuchte mit optischem Rückfahrsensor, die sich durch einen entscheidenden Sicherheits- und Kostenvorteil von der Konkurrenz abhebt:  Setzt die Zugmaschine zurück, erkennt der Sensor bereits ab einer Entfernung von 4,5 m Hindernisse und der Fahrer kann noch problemlos einparken. Denn drei verschiedene Blinkfrequenzen signalisieren ihm zuverlässig die abnehmende Entfernung zum Hindernis.

Mit Stolz durften wir hier eine Silbermedaille entgegennehmen.

Feierabend auf Mallorca!

Kurz nach Messeschluss am Samstagabend rief auch schon die Abendveranstaltung. Das Motto: „Mallorca-Party“. Wir wurden mit einem schönen Buffet und kühlen Getränken empfangen und nach dem Essen haben Jürgen Milski und Loona auf der Showbühne für Stimmung gesorgt.

Auf der Abendveranstaltung wurde für reichlich Stimmung gesorgt!

Abschließend kann ich sagen, dass es für uns eine erfolgreiche Messe mit vielen Besuchern war. Für mich war es insbesondere toll, mit unseren Kunden nicht nur über das Telefon zu sprechen, sondern zur Abwechslung auch mal im persönlichen Gespräch Fragen zu klären und allgemein unsere Kundschaft besser kennenzulernen.

Hochseilgarten Lagerhalle – Schulung für den Ernstfall

Eine zweitägige Schulung für einen Stapler? Richtig! Immerhin kann mit den neuen Hochregalstaplern bis zu einer Höhe von 14 Metern kommissioniert werden. Um für den Ernstfall eines Defekts zu üben, fand eine besondere Schulung in der letzten Woche bei uns im Hause statt. Seit einiger Zeit steht unsere neue Lagerhalle, die mit einer Höhe von 16,5 Metern nicht gerade klein ist. Da Sicherheit an erster Stelle steht, hieß es für mich und drei weitere Kollegen erstmal: „ab zur Staplerschulung“ und lernen, wie man einen modernen Hochregalstapler bedient und sich im Ernstfall richtig verhält.

Gesundheitscheck beim B.A.D

Der Startschuss zur Eignungsprüfung fiel am 11.10.2018 – Die gesundheitliche Eignungsprüfung beim B.A.D (Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsmedizinischer und Sicherheitstechnischer Dienst) stand an. Meine Kollegen und ich starteten von Heusenstamm aus in Richtung Seligenstadt, wo der Test stattfinden sollte. Getestet wurde vor allem die Tauglichkeit, also ob man schwindelfrei ist. Aber auch Seh- und Hörtests sowie ein EKG sind unter anderem Teil des Gesundheitschecks.

Nachdem meine Kollegen und ich den Test mit Bravur bestanden hatten, ging es zurück in die Vorbereitung für Teil 2 der Eignungsprüfung.

Zurück auf die Schulbank – Die Theorie des Staplerfahrens

Nachdem man mir mitgeteilt hatte, dass ich den Gesundheitscheck bestanden hatte, ging es weiter mit dem theoretischen Test. Die Firma Suffel stellte uns einen Schulungsleiter, der uns dabei half, die Theorie zu verinnerlichen und uns zeigte, wie wir im Ernstfall mit dem Rettungsgeschirr umzugehen haben.

Es ging am Morgen erst mit dem theoretischen Teil los. Einige Vorschriften, wie zum Bespiel: „Den Stapler nur mit abgesenkter Gabel abstellen“ oder „Den Stapler nicht vor Notausgängen oder Feuerwehrzufahrten abstellen“, waren bereits bekannt, einiges war jedoch neu. Zum Beispiel kann es im Falle des Abseilens zu einem Hängetrauma kommen. Wenn sich erste Anzeichen bemerkbar machen, muss sofort ein Notarzt gerufen werden.

Natürlich haben wir auch diese Prüfung problemlos bestanden.

Abseilen wie Spiderman

Nach dem theoretischen Teil, sollte nun der praktische Teil folgen. Es war spürbar, dass die Nervosität langsam anstieg. Außer bei mir natürlich. Ich war die Ruhe selbst. Ok, Spaß beiseite! Ich war mindestens genau so aufgeregt wie alle anderen auch, freute mich aber sehr auf diese „Mutprobe“.

Als es ans Anlegen und den richtigen Umgang mit dem Rettungsgeschirr ging, wurde mir zugegeben etwas mulmig. Doch als erster wollte ich natürlich mit gutem Beispiel vorangehen. Ich zog den Gurt fest und übte erst einmal aus dem Stand, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Abseiltechnik überhaupt funktioniert. Nach ein paar Mal üben, ging es für mich eine Etage höher.

Ich kann an dieser Stelle klar sagen, dass drei Meter von oben sehr viel höher aussehen als von unten! Auf „Sicherheitshöhe“ angekommen, wurde mir etwas komisch. Dabei ging es gar nicht so sehr um die Höhe selbst, sondern viel mehr um das Abgeben der Kontrolle. Ich musste schon einiges an Vertrauen aufbringen, um aus der Kabine zu klettern und mich rückwärts und kopfüber in den Gurt fallen zu lassen. Ich hatte nur ein bisschen die Hosen voll, aber ich musste ja meinen Mann stehen, um endlich wieder Boden unter den Füßen zu haben. Außerdem wollte ich mich schon immer mal wie Spiderman fühlen.

Mit Highspeed durch den Schmalgang

Nach dem Training mussten wir noch lernen, wie sich die Logistik-Giganten so fahren. Ich muss zugeben: Es ist erstmal unspektakulär, denn der Schmalgang-Stapler und der Hoch-Hub-Kommissionierer fahren automatisch geradeaus. So arbeitet man deutlich effizienter.

Jeder durfte den Schmalgangstapler bedienen und nach oben fahren. Ich muss sagen, es war eine tolle Erfahrung mal bis auf 14 Meter Höhe zu fahren. Von oben sieht alles ziemlich klein aus und man ist ganz für sich.

Dann war der Kommissionierer dran, mit dem wir auch mal die Induktionsschleife verlassen durften. Für alle Logistik-Neulinge: Die Induktionsschleife führt den Stapler automatisch durch die Gänge. Also quasi autonomes Staplerfahren.

Mein Fazit der Schulung

Es hat mir wirklich Spaß gemacht herauszufinden, ob meine Werte (Gesundheit) gut genug sind, um die Stapler führen zu dürfen und ob ich auch den praktischen Teil meistern kann. Mein persönliches Highlight war ganz klar das Lager aus 14 m Höhe zu sehen.

Aber ganz ehrlich: Unsere Logistik verändert sich ständig, um noch besser, schneller und effizienter zu werden. Mich hat hier noch keine Aufgabe stoppen können und ich freue mich auf jede Herausforderung.

Meine Zeit als Aushilfe im Personalwesen

Wie gehen Personaler mit Konflikten um? Was unterscheidet eine vielversprechende Bewerbung von einer weniger aussichtsreichen – worauf achten die geschulten Augen des Personalwesens besonders? Wie fördert die HR-Abteilung das positive Arbeitsklima? Kurzum: Was tut man im Personalwesen und würde dieser Beruf zu mir passen? Diese Fragen schwirrten mir im Kopf herum, bevor ich meine Aushilfstätigkeit bei Herth+Buss beginnen konnte. Was ich seither erleben durfte…

Nahe Offenbach mit britischen Wurzeln aufgewachsen, habe ich mich 2016 entschieden, ein Psychologiestudium in Edinburgh, Schottland zu wagen. Täglich beschäftige ich mich dort mit Fragen aus allen Bereichen meines weitläufigen Studienfaches. Beispiele sind:

Was ist Intelligenz und wie aussagekräftig ist der IQ wirklich? Wie ist es möglich, dass ein Kleinkind mühelos X Wörter täglich lernt, ich mir meine Französischvokabeln aber nie behalten konnte? Wie treffen Menschen Entscheidungen – überwiegt dabei der Kopf oder der Bauch? In welchem Umfeld arbeiten Menschen am effektivsten – sind Gruppen- oder Einzelbüros eher förderlich?

Diese und viele andere Fragen versuche ich seit nunmehr zwei Jahren mit Hilfe von Professoren, Literatur, Daten und PowerPoint-Präsentationen zu beantworten.

Im Laufe meines Studiums habe ich mich zunehmend von Sigmund Freud und seiner Couch gelöst. Nun liegt mein Schwerpunkt in wirtschaftspsychologischen Themen. Dieses Wissen wollte ich dann gerne einmal in der echten Arbeitswelt anwenden und auf die Probe stellen. Letztlich landete meine Bewerbung bei meinen jetzigen Bürokolleginnen, welche mir bald anboten, in ihrem Personalwesen wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln. So absolviere ich hier bei Herth+Buss seit vier Wochen eine zweimonatige Aushilfstätigkeit.

Schon ganz am Anfang durfte ich bei der Einführung der neuen Azubis mithelfen.

Die Entscheidung mich bei Herth+Buss zu bewerben und das Angebot umgehend anzunehmen, bereitete mir wenige Kopfschmerzen. Zunächst machte mich eine Mitarbeiterin auf das Unternehmen und das positive Arbeitsklima aufmerksam. Ein Blick auf die Unternehmenswebsite verriet, dass Herth+Buss viel Wert auf Ausbildung legt und darin jahrelange Erfahrung hat. Zudem liegt Herth+Buss leicht erreichbar und bot mir zu meinem gewünschten Zeitraum meine gewünschte Position an.

Theorie und Praxis – Gibt es Unterschiede?

Mit meiner Entscheidung bin ich immer noch höchst zufrieden. (Und das schreibe ich nicht nur, weil meine Kolleginnen diesen Bericht später lesen werden). Bei Herth+Buss wurde ich freundlich und geduldig aufgenommen. Neue Aufgaben werden mir hier so gezeigt, dass ich sie im Anschluss allein bearbeiten kann. Der beobachtende Blick über meiner Schulter nahm mit der Zeit immer weiter ab, bis ich heute – nach vier Wochen – bis auf gelegentliche Hilferufe eigenständig arbeite.

Ich werde von meinen Kolleginnen immer tatkräftig unterstützt.

Schon am ersten Arbeitstag musste ich aber einsehen, dass die Theorien meiner Professoren und Lehrbücher die Realität nicht treffend abbilden. Wichtiger als meine achtseitige „Auseinandersetzung mit den Texten von B.F. Skinner“aus Semester drei sind hier für mich zum Beispiel Zuverlässigkeit, effektive Kommunikation und Engagement. In der Realität wiegen praktische Erfahrungen deutlich schwerer, als Theorien A, B oder C. Umso mehr freut es mich, dass ich hier welche für später sammeln kann.

Die Aufgaben im Personalwesen

Im Rahmen meiner Aushilfstätigkeit darf ich dem gelegentlichen Interview oder Mitarbeitergespräch beiwohnen. Die meisten – nicht minder wichtigen – Aufgaben spielen sich für mich aber in der zweidimensionalen Welt der Einsen und Nullen ab. Bei ca. 250 Mitarbeitern gibt es eben eine Menge Urlaubsanträge, Krankmeldungen, Stempeluhrfehler, Bewerbungen und Akten über Akten, die manuell bearbeitet werden müssen. Während sich bei mir trotz größter Mühe leider noch immer gelegentlich die eine oder andere Unaufmerksamkeit einschleicht, beobachte ich mit großem Respekt, wie präzise und fehlerlos meine Kolleginnen allen Ablenkungen zum Trotz arbeiten (und meine Fehler stets ausbügeln. Danke dafür!). Denn nur so können Prozesse lückenlos dokumentiert werden und das System reibungslos funktionieren.

Mittlerweile kann ich meine Aufgaben selbstständig an meinem digitalen Arbeitsplatz durchführen.

Abgesehen von diesem Tagesgeschäft bearbeite ich zunehmend komplexere Themen – was auch daran liegt, dass aus 20 Minuten pro Urlaubsantrag 20 Sekunden geworden sind. So recherchiere ich beispielsweise im Wettlauf mit der Uhr, um zahlreiche bestehende und neue Richtlinien zeitgemäß zu halten. Des Weitern darf ich eigenständig die monatliche Mitarbeiterbefragung durchführen und auch bei der großen Mitarbeiterbefragung, die alle zwei Jahre stattfindet, kann ich bei der Konzeption mitwirken. Besonders bei diesen Aufgaben kann ich mein Wissen aus dem Studium effektiv anwenden.

Durch meine Aushilfstätigkeit habe ich schon jetzt viele wertvolle Erfahrungen gewonnen und ein genaueres Bild vom Berufsleben erhalten können. Im Anschluss an meine Tätigkeit im Personalwesen werde ich nach Edinburgh in mein drittes Studienjahr zurückkehren. Dort werden mir Fächer wie Intelligence at Work, Cognition across the Lifespan und Consumer Behaviour begegnen, die ich nun mehr denn je kritisch betrachten werde. Was danach passiert, wird sich zeigen. Herth+Buss behalte ich jedenfalls in positiver Erinnerung und wer weiß, ob das Personalwesen nicht bald schon wieder eine Bewerbung von mir auf dem digitalen Tisch bearbeiten wird.

Erster Einsatz nach der Ausbildung – Die Parts & Service World

Heute berichte ich euch von meiner ersten Messe! Vom 13.-14. Oktober fand die Messe für Land- und Agrartechnik in Kassel namens Parts & Service World statt. Auf der Messe drehte sich alles rund um das Thema Landmaschinen. Die Besucher konnten sogar bei Live-Reparaturen dabei sein.

Die Ruhe vor dem Sturm

Samstagmorgen, 8:00 Uhr: Die letzten Vorbereitungen am Messestand werden getroffen. Schon eine halbe Stunde später tobt die Halle und unser Stand ist voll. Ich war sehr neugierig auf die Anliegen und Interessen unserer Standbesucher. Erfreulich waren auch die positiven Reaktionen der Standbesucher auf unsere Produkte. Es ist ein persönliches Erfolgserlebnis, wenn der Standbesucher von seinen Problemen mit der Technik und der Reparatur der Landmaschinen berichtet und man diesem daraufhin eine optimale Lösung des Problems bieten kann. Die Besucher waren besonders an unserem neuen Exponat interessiert. Das Exponat vereint drei Produkte, die besonders für den Fahrzeugbau sowie allgemein für Nutzfahrzeuge einen praktischen Mehrwert bieten. Da hätten wir zum einen das intelligente Beleuchtungssystem LEDs’inno, das für Anhänger sämtlicher Art ein Plug&Play-Beleuchtungssystem auf LED Basis bietet. Zum anderen unsere BDS-2 LED Umrissleuchte mit Rückfahrsensoren und unser Anhängerprüfkoffer, welcher es ermöglicht, die Beleuchtung von Anhängern oder Zugfahrzeugen unabhängig mit nur einer Person zu prüfen.

Der Innovationsaward auf der Parts & Service World

Ein besonderes Highlight der Messe war die Preisverleihung für Produkte und Dienstleistungen, die sich durch einen besonderen Innovationscharakter auszeichneten. Ausgezeichnet wurden unsere BDS-2 LED-Umrissleuchte mit optischem Rückfahrsensor, die sich durch einen entscheidenden Sicherheits- und Kostenvorteil von der Konkurrenz abhebt:  Setzt die Zugmaschine zurück, erkennt der Sensor bereits ab einer Entfernung von 4,5 m Hindernisse und der Fahrer kann noch problemlos einparken. Denn drei verschiedene Blinkfrequenzen signalisieren ihm zuverlässig die abnehmende Entfernung zum Hindernis.

Mit Stolz durften wir hier eine Silbermedaille entgegennehmen.

Feierabend auf Mallorca!

Kurz nach Messeschluss am Samstagabend rief auch schon die Abendveranstaltung. Das Motto: „Mallorca-Party“. Wir wurden mit einem schönen Buffet und kühlen Getränken empfangen und nach dem Essen haben Jürgen Milski und Loona auf der Showbühne für Stimmung gesorgt.

Auf der Abendveranstaltung wurde für reichlich Stimmung gesorgt!

Abschließend kann ich sagen, dass es für uns eine erfolgreiche Messe mit vielen Besuchern war. Für mich war es insbesondere toll, mit unseren Kunden nicht nur über das Telefon zu sprechen, sondern zur Abwechslung auch mal im persönlichen Gespräch Fragen zu klären und allgemein unsere Kundschaft besser kennenzulernen.

Hochseilgarten Lagerhalle – Schulung für den Ernstfall

Eine zweitägige Schulung für einen Stapler? Richtig! Immerhin kann mit den neuen Hochregalstaplern bis zu einer Höhe von 14 Metern kommissioniert werden. Um für den Ernstfall eines Defekts zu üben, fand eine besondere Schulung in der letzten Woche bei uns im Hause statt. Seit einiger Zeit steht unsere neue Lagerhalle, die mit einer Höhe von 16,5 Metern nicht gerade klein ist. Da Sicherheit an erster Stelle steht, hieß es für mich und drei weitere Kollegen erstmal: „ab zur Staplerschulung“ und lernen, wie man einen modernen Hochregalstapler bedient und sich im Ernstfall richtig verhält.

Gesundheitscheck beim B.A.D

Der Startschuss zur Eignungsprüfung fiel am 11.10.2018 – Die gesundheitliche Eignungsprüfung beim B.A.D (Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsmedizinischer und Sicherheitstechnischer Dienst) stand an. Meine Kollegen und ich starteten von Heusenstamm aus in Richtung Seligenstadt, wo der Test stattfinden sollte. Getestet wurde vor allem die Tauglichkeit, also ob man schwindelfrei ist. Aber auch Seh- und Hörtests sowie ein EKG sind unter anderem Teil des Gesundheitschecks.

Nachdem meine Kollegen und ich den Test mit Bravur bestanden hatten, ging es zurück in die Vorbereitung für Teil 2 der Eignungsprüfung.

Zurück auf die Schulbank – Die Theorie des Staplerfahrens

Nachdem man mir mitgeteilt hatte, dass ich den Gesundheitscheck bestanden hatte, ging es weiter mit dem theoretischen Test. Die Firma Suffel stellte uns einen Schulungsleiter, der uns dabei half, die Theorie zu verinnerlichen und uns zeigte, wie wir im Ernstfall mit dem Rettungsgeschirr umzugehen haben.

Es ging am Morgen erst mit dem theoretischen Teil los. Einige Vorschriften, wie zum Bespiel: „Den Stapler nur mit abgesenkter Gabel abstellen“ oder „Den Stapler nicht vor Notausgängen oder Feuerwehrzufahrten abstellen“, waren bereits bekannt, einiges war jedoch neu. Zum Beispiel kann es im Falle des Abseilens zu einem Hängetrauma kommen. Wenn sich erste Anzeichen bemerkbar machen, muss sofort ein Notarzt gerufen werden.

Natürlich haben wir auch diese Prüfung problemlos bestanden.

Abseilen wie Spiderman

Nach dem theoretischen Teil, sollte nun der praktische Teil folgen. Es war spürbar, dass die Nervosität langsam anstieg. Außer bei mir natürlich. Ich war die Ruhe selbst. Ok, Spaß beiseite! Ich war mindestens genau so aufgeregt wie alle anderen auch, freute mich aber sehr auf diese „Mutprobe“.

Als es ans Anlegen und den richtigen Umgang mit dem Rettungsgeschirr ging, wurde mir zugegeben etwas mulmig. Doch als erster wollte ich natürlich mit gutem Beispiel vorangehen. Ich zog den Gurt fest und übte erst einmal aus dem Stand, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Abseiltechnik überhaupt funktioniert. Nach ein paar Mal üben, ging es für mich eine Etage höher.

Ich kann an dieser Stelle klar sagen, dass drei Meter von oben sehr viel höher aussehen als von unten! Auf „Sicherheitshöhe“ angekommen, wurde mir etwas komisch. Dabei ging es gar nicht so sehr um die Höhe selbst, sondern viel mehr um das Abgeben der Kontrolle. Ich musste schon einiges an Vertrauen aufbringen, um aus der Kabine zu klettern und mich rückwärts und kopfüber in den Gurt fallen zu lassen. Ich hatte nur ein bisschen die Hosen voll, aber ich musste ja meinen Mann stehen, um endlich wieder Boden unter den Füßen zu haben. Außerdem wollte ich mich schon immer mal wie Spiderman fühlen.

Mit Highspeed durch den Schmalgang

Nach dem Training mussten wir noch lernen, wie sich die Logistik-Giganten so fahren. Ich muss zugeben: Es ist erstmal unspektakulär, denn der Schmalgang-Stapler und der Hoch-Hub-Kommissionierer fahren automatisch geradeaus. So arbeitet man deutlich effizienter.

Jeder durfte den Schmalgangstapler bedienen und nach oben fahren. Ich muss sagen, es war eine tolle Erfahrung mal bis auf 14 Meter Höhe zu fahren. Von oben sieht alles ziemlich klein aus und man ist ganz für sich.

Dann war der Kommissionierer dran, mit dem wir auch mal die Induktionsschleife verlassen durften. Für alle Logistik-Neulinge: Die Induktionsschleife führt den Stapler automatisch durch die Gänge. Also quasi autonomes Staplerfahren.

Mein Fazit der Schulung

Es hat mir wirklich Spaß gemacht herauszufinden, ob meine Werte (Gesundheit) gut genug sind, um die Stapler führen zu dürfen und ob ich auch den praktischen Teil meistern kann. Mein persönliches Highlight war ganz klar das Lager aus 14 m Höhe zu sehen.

Aber ganz ehrlich: Unsere Logistik verändert sich ständig, um noch besser, schneller und effizienter zu werden. Mich hat hier noch keine Aufgabe stoppen können und ich freue mich auf jede Herausforderung.

Meine Zeit als Aushilfe im Personalwesen

Wie gehen Personaler mit Konflikten um? Was unterscheidet eine vielversprechende Bewerbung von einer weniger aussichtsreichen – worauf achten die geschulten Augen des Personalwesens besonders? Wie fördert die HR-Abteilung das positive Arbeitsklima? Kurzum: Was tut man im Personalwesen und würde dieser Beruf zu mir passen? Diese Fragen schwirrten mir im Kopf herum, bevor ich meine Aushilfstätigkeit bei Herth+Buss beginnen konnte. Was ich seither erleben durfte…

Nahe Offenbach mit britischen Wurzeln aufgewachsen, habe ich mich 2016 entschieden, ein Psychologiestudium in Edinburgh, Schottland zu wagen. Täglich beschäftige ich mich dort mit Fragen aus allen Bereichen meines weitläufigen Studienfaches. Beispiele sind:

Was ist Intelligenz und wie aussagekräftig ist der IQ wirklich? Wie ist es möglich, dass ein Kleinkind mühelos X Wörter täglich lernt, ich mir meine Französischvokabeln aber nie behalten konnte? Wie treffen Menschen Entscheidungen – überwiegt dabei der Kopf oder der Bauch? In welchem Umfeld arbeiten Menschen am effektivsten – sind Gruppen- oder Einzelbüros eher förderlich?

Diese und viele andere Fragen versuche ich seit nunmehr zwei Jahren mit Hilfe von Professoren, Literatur, Daten und PowerPoint-Präsentationen zu beantworten.

Im Laufe meines Studiums habe ich mich zunehmend von Sigmund Freud und seiner Couch gelöst. Nun liegt mein Schwerpunkt in wirtschaftspsychologischen Themen. Dieses Wissen wollte ich dann gerne einmal in der echten Arbeitswelt anwenden und auf die Probe stellen. Letztlich landete meine Bewerbung bei meinen jetzigen Bürokolleginnen, welche mir bald anboten, in ihrem Personalwesen wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln. So absolviere ich hier bei Herth+Buss seit vier Wochen eine zweimonatige Aushilfstätigkeit.

Schon ganz am Anfang durfte ich bei der Einführung der neuen Azubis mithelfen.

Die Entscheidung mich bei Herth+Buss zu bewerben und das Angebot umgehend anzunehmen, bereitete mir wenige Kopfschmerzen. Zunächst machte mich eine Mitarbeiterin auf das Unternehmen und das positive Arbeitsklima aufmerksam. Ein Blick auf die Unternehmenswebsite verriet, dass Herth+Buss viel Wert auf Ausbildung legt und darin jahrelange Erfahrung hat. Zudem liegt Herth+Buss leicht erreichbar und bot mir zu meinem gewünschten Zeitraum meine gewünschte Position an.

Theorie und Praxis – Gibt es Unterschiede?

Mit meiner Entscheidung bin ich immer noch höchst zufrieden. (Und das schreibe ich nicht nur, weil meine Kolleginnen diesen Bericht später lesen werden). Bei Herth+Buss wurde ich freundlich und geduldig aufgenommen. Neue Aufgaben werden mir hier so gezeigt, dass ich sie im Anschluss allein bearbeiten kann. Der beobachtende Blick über meiner Schulter nahm mit der Zeit immer weiter ab, bis ich heute – nach vier Wochen – bis auf gelegentliche Hilferufe eigenständig arbeite.

Ich werde von meinen Kolleginnen immer tatkräftig unterstützt.

Schon am ersten Arbeitstag musste ich aber einsehen, dass die Theorien meiner Professoren und Lehrbücher die Realität nicht treffend abbilden. Wichtiger als meine achtseitige „Auseinandersetzung mit den Texten von B.F. Skinner“aus Semester drei sind hier für mich zum Beispiel Zuverlässigkeit, effektive Kommunikation und Engagement. In der Realität wiegen praktische Erfahrungen deutlich schwerer, als Theorien A, B oder C. Umso mehr freut es mich, dass ich hier welche für später sammeln kann.

Die Aufgaben im Personalwesen

Im Rahmen meiner Aushilfstätigkeit darf ich dem gelegentlichen Interview oder Mitarbeitergespräch beiwohnen. Die meisten – nicht minder wichtigen – Aufgaben spielen sich für mich aber in der zweidimensionalen Welt der Einsen und Nullen ab. Bei ca. 250 Mitarbeitern gibt es eben eine Menge Urlaubsanträge, Krankmeldungen, Stempeluhrfehler, Bewerbungen und Akten über Akten, die manuell bearbeitet werden müssen. Während sich bei mir trotz größter Mühe leider noch immer gelegentlich die eine oder andere Unaufmerksamkeit einschleicht, beobachte ich mit großem Respekt, wie präzise und fehlerlos meine Kolleginnen allen Ablenkungen zum Trotz arbeiten (und meine Fehler stets ausbügeln. Danke dafür!). Denn nur so können Prozesse lückenlos dokumentiert werden und das System reibungslos funktionieren.

Mittlerweile kann ich meine Aufgaben selbstständig an meinem digitalen Arbeitsplatz durchführen.

Abgesehen von diesem Tagesgeschäft bearbeite ich zunehmend komplexere Themen – was auch daran liegt, dass aus 20 Minuten pro Urlaubsantrag 20 Sekunden geworden sind. So recherchiere ich beispielsweise im Wettlauf mit der Uhr, um zahlreiche bestehende und neue Richtlinien zeitgemäß zu halten. Des Weitern darf ich eigenständig die monatliche Mitarbeiterbefragung durchführen und auch bei der großen Mitarbeiterbefragung, die alle zwei Jahre stattfindet, kann ich bei der Konzeption mitwirken. Besonders bei diesen Aufgaben kann ich mein Wissen aus dem Studium effektiv anwenden.

Durch meine Aushilfstätigkeit habe ich schon jetzt viele wertvolle Erfahrungen gewonnen und ein genaueres Bild vom Berufsleben erhalten können. Im Anschluss an meine Tätigkeit im Personalwesen werde ich nach Edinburgh in mein drittes Studienjahr zurückkehren. Dort werden mir Fächer wie Intelligence at Work, Cognition across the Lifespan und Consumer Behaviour begegnen, die ich nun mehr denn je kritisch betrachten werde. Was danach passiert, wird sich zeigen. Herth+Buss behalte ich jedenfalls in positiver Erinnerung und wer weiß, ob das Personalwesen nicht bald schon wieder eine Bewerbung von mir auf dem digitalen Tisch bearbeiten wird.

Ausflug der Azubis 2018 – Der Sprung ins Ungewisse

Freitagmorgen. 6:30 Uhr. Der Wecker klingelt…

…nicht! Heute geht es nämlich für zehn frische und acht erfahrene Azubis und duale Studenten sowie drei glückliche Kollegen aus dem Personalwesen einmal nicht ins Büro. Die Höhen und Tiefen des Arbeitsalltages werden an diesem Tag in die furchteinflößenden Höhen und Tiefen des Offenbacher Kletterwaldes „FunForest“ versetzt. Nach einer anstrengenden und interessanten Einführungswoche geht es für die Neulinge jetzt ans Eingemachte.

Ganz im Sinne der sportlichen Entspannung schwinge ich mich also um kurz nach neun auf mein himmelblaues Fahrrad und mache mich auf den Weg zum Treffpunkt am Kickers-Fanshop. Es wird kurz durchgezählt – dann nochmal und nur um alle Zweifel zu beseitigen noch ein drittes Mal. Schließlich machen sich alle 21 Nasen auf in Richtung Waldpark.

Nach einer kurzen Teambesprechung ging es für die frisch gebackenen Azubis los

Teamwork ist angesagt

Bevor wir uns aber in die Höhe (und schwindelerregenden Abgründe) stürzen dürfen, erwartet uns eine Abenteuerrallye. Hier können wir in Teams in unterschiedlichen Spielen unser Geschick, Können, Glück und Teamgeist unter Beweis stellen. Challenges wie Fußballbowling, Armbrustschießen und Gummischnicken bringen uns mächtig ins Schwitzen! Bei Letzterem hätten wir Stefan Raab in Spiel 14 um 00:38 auf Pro7 mehr als nur die Stirn geboten. Doch was uns erst so richtig an unsere Grenzen zwingt, ist die allseits gefürchtete Frage nach dem Teamnamen. Vorschläge, wie „Die Herth und Bussarde“, „Team Ratlos“, und „Die Gewinner“ rufen ebenso viel Begeisterung hervor wie unsere bestenfalls blamable Leistung in Spiel 6: Pedalofahren.

Bei der Namensfindung sind wir im wahrsten Sinne des Wortes auf unser Glück angewiesen. Nachdem wir in Spiel 9 in unter einer Minute alle 6 Päsche würfeln, steht fest – unser Team heißt Pascht schon!  Mit der Kraft des Glückes in unserem Namen war es eigentlich nur eine Frage der Zeit bis sich unsere sechs wackeren Würfler von der Konkurrenz absetzten. Nichtsdestotrotz staunten wir nicht schlecht, als beim gemeinsamen Mittagssnack Team Pascht schon! mit hauchdünnem Vorsprung zum Sieger gekürt wurde.

Hand in Hand hilft sich jeder, um an das gemeinsame Ziel zu kommen

Jetzt geht es für die Azubis erst richtig los!

Anschließend war es nun an uns, die frisch gestärkten Beine in Kletterparcours von Anfänger bis Reinhold Messner wieder zum Zittern zu bringen. Die meisten Azubis entschieden sich nach der Einweisung für den mittelschweren Parcours #8 – ein Fehler wie sich später herausstellen sollte. Etwa auf halbem Wege durch den Kurs traf der erste unserer Gruppe auf eine Mutter mit zwei Kindern: Mutter auf einer Seite der Seilrutsche, die kleinen Timmy und Clara mit panisch aufgerissenen Augen auf der anderen. Es brauchte viel Überzeugungsarbeit und vielleicht einen kleinen Schubs doch nach etwa 20 Minuten „sprangen“ die beiden Vorschüler und schwebten über den Abgrund. Nachdem auch der Rest von uns den waghalsigen Sprung in Richtung Parcoursende und festem Boden gemeistert hatte, belohnten wir uns mit einer Runde erfrischend-kühler Getränke und schattig-gestellten Sonnenliegen. 

Schwindelerregende Höhen im Kletterpark FunForest in Offenbach

Die Abenteuerlustigsten unter uns suchten im Anschluss noch den besonderen Kick auf den Kursen #11 bis #14. Als ich selbst vor dem sogenannten Bungee-Sprung stand, fühlte ich mich haargenau wie der sechsjährige Timmy eine Stunde zuvor. Doch es half alles nichts, es hieß Augen zu….und durch!

So erlebten alle frischen Azubis gemeinsam mit den alteingesessenen Kollegen einen abwechslungsreichen, aufregenden und vor allem spaßigen Tag im Kletterwald und freuen sich schon jetzt darauf, im nächsten Jahr die neuen Grünschnäbel als alte Hasen begleiten zu dürfen.