» Seit über 90 Jahren gehen wir die Extrameile –
Damit auch Sie weiterkommen

Ihre Zufriedenheit ist unser Treibstoff, Qualität unser Motor.
Wir sind der Spezialist für Fahrzeugelektrik und Ersatzteile für asiatische Fahrzeuge. «

Wir sind Herth+Buss.
Holger + Ralf Drewing

Internationale Standorte

Wir sind mit Niederlassungen in ganz Europa vertreten.

Historie

Von damals bis heute – Die Geschichte eines Traditionsunternehmens

KOMPETENZ MADE IN GERMANY

Wir sind der Spezialist für Fahrzeugelektrik und Ersatzteile für asiatische Fahrzeugmodelle. Qualität ist unser Erfolgsrezept und hat uns auch international zu einer festen Größe gemacht.

Unser hoher Anspruch zeigt sich auch in einem starken Kundenservice. Wir unterstützen Sie mit unserer 90-jährigen Erfahrung bei der Erstellung individueller Lagerkonzepte oder der Organisation von Messe- und Kundenevents.

 

Spezialteile Elparts

ELPARTS

Die erste Wahl bei Fahrzeugelektrik

Ersatzteile Jakoparts

JAKOPARTS

Die erste Wahl bei Ersatzteilen für Japaner und Koreaner

QUALITÄT UND INNOVATION – UNSER GELEBTES MARKENVERSPRECHEN

Unser Ziel ist es, dem Kunden zu jeder Zeit das passende Ersatzteil in bester Qualität zur Verfügung zu stellen. Unser Qualitätsanspruch umfasst dabei mehr als das Produkt – ein zuverlässiger Service, der Ihnen jede Frage beantwortet und helfend zur Seite steht, ist mindestens genauso wichtig. Damit wir unserem Markenversprechen gerecht werden, entwickeln wir uns permanent weiter und orientieren uns an den neuesten Technologien und dem sich stetig verändernden Markt. So führen wir z. B. detailgenaue Datenbanken, die wir pflegen und ständig erweitern. Auch mit dem Aufbau eines effizienten logistischen Systems haben wir uns als kompetenter Partner im Kfz-Ersatzteilmarkt positioniert. International haben wir mit unseren Sortimenten und unserem Service auf uns aufmerksam gemacht und wurden von der European Foundation for Quality Management (EFQM) sogar mit dem Preis „Recognised for Excellence in Europe“ ausgezeichnet.

ZUVERLÄSSIG WIRTSCHAFTEN – DIE BASIS DES ERFOLGS

Zuverlässigkeit ist unabdingbar für unseren Erfolg. Eine Lieferbereitschaft von 95% sorgt für die verlässliche Verfügbarkeit und schnelle Lieferung unserer Produkte. Von unseren effizienten logistischen Prozessen und unseren innovativen Produkten, wie SelectH2, dem selektiven Gasspürgerät für Wasserstoff, profitiert auch Ihr Unternehmen. Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und lange Lebensdauer zeichnen unsere Produkte aus. Wir sind stolz auf die Qualität unserer Sortimente und unseres Services. Auch unsere Kunden wissen unsere Zuverlässigkeit zu schätzen und bleiben uns seit Jahren treu verbunden. Unser Total-Quality-Management wurde mit dem Preis „Recognised for Excellence in Europe“ ausgezeichnet. Verleiher dieses Preises ist die European Foundation for Quality Management (EFQM). Eine Wertschätzung und logische Konsequenz, die uns europaweit zu einem der führenden Unternehmen auf dem freien Kfz-Ersatzteilmarkt macht.

Gelebter Verbesserungsprozess

Zuverlässigkeit und Vertrauen lassen sich ebenso wenig herbeireden wie Qualität, Innovation und Service. Was zählt, sind Taten:

TQM

Die Optimierung von Qualität, ob in Produkten oder Prozessen, hat bei Herth+Buss oberste Priorität. Deshalb ist ein bis in die Unternehmensführung gelebtes Total Quality Management die Grundlage unseres Schaffens. Von der European Foundation for Quality Management (EFQM) wurden wir dafür mit „Recognised for Excellence in Europe“ ausgezeichnet.

In unserem Total Quality Managementsystem fließen unterschiedliche integrierte Managementsysteme zusammen. Schwerpunkte sind dabei unser Qualitätsmanagement sowie auch unser Informationssicherheitsmanagementsystem, welche nach ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert sind. Ebenso sind Risikomanagement, Compliance und ESG (Environmental Social Governance) wichtige Teilbereiche in unserer Unternehmensstrategie und unserem TQM. Abgerundet wird unser TQM durch das Zertifikat des „Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten“ der Europäischen Union. Strenge Auswahl und Bewertung unserer Lieferanten ist dabei selbstverständlich.

Internationale Standorte

 

Herth+Buss Fahrzeugteile
GmbH & Co.KG
Dieselstraße 2-4, 63150 Heusenstamm, Germany,
info@herthundbuss.com

 

Herth+Buss Belgium Sprl
Rue du Fisine, 
5590 Achêne, Belgium
sales.be@herthundbuss.com
Herth+Buss France SAS
ZA - Portes du Vercors, 270 Rue Col de La Chau, 26300 Châteauneuf-sur-Isère, France
sales.fr@herthundbuss.com

 

Herth+Buss Iberica S.L.
C/A 44 Poligono de Areta
31620 Huarte Navarra, España
sales.ibe@herthundbuss.com

 

Herth+Buss UK Ltd.
Unit 1 Dreadnought Business Park
DY5 4TP Brierley Hill,
United Kingdom
sales.uk@herthundbuss.com

 

 

 

 

 

RESEARCH+DEVELOPMENT –
TEILEZUORDNUNG VOM PROFI

Für jedes Fahrzeug das passende Ersatzteil. Das ist unser Ziel. Um das zu erreichen, stellen wir uns eine grundlegende Frage: „Welches Teil passt in welches Fahrzeug?“. Mit dem konsequenten Aufbau und der Verfeinerung eines eigenen Fahrzeugstamms können wir diese Frage im Sinne unserer Kunden beantworten. Wir bauen unsere Datenbank permanent aus, pflegen sie im Detail, damit wir die Teileidentifikation für unsere Kunden so einfach wie möglich gestalten.
Der Herth+Buss-Online-Katalog, der monatlich aktualisiert wird, ermöglicht es unseren Kunden schon vor der Veröffentlichung, in TecDoc und anderen Medien, die passenden Teile auszuwählen.

Wir garantieren:

  • konstant hohe Produktqualität
  • hochtechnisch qualifizierte Mitarbeiter
  • modernste Informations- und Kommunikationstechnologien
  • regelmäßige Bewertung und Überwachung von Partnern und Zulieferern
  • ständige Optimierung unserer Prozesse
  • Ressourcenschonung und Umweltschutz

 

  

 

Partnerschaften

DER TEAMPLAYER – GEMEINSAM WEITERKOMMEN

Wir glauben daran, dass Partnerschaften und Kooperationen sowohl Unternehmen als auch ihre Menschen weiterbringen. Denn Kooperationen eingehen bedeutet Lernbereitschaft und konstante Weiterentwicklung.
Deswegen engagieren wir uns schon seit Jahren in verschiedenen Partnerschaften und Initiativen wie der TecAlliance und „Qualität ist Mehrwert“.

TecAlliance

Seit 1996 sind wir Markenpartner und seit 2000 Gesellschafter von TecAlliance, der führenden Online-Plattform für den freien Kfz-Teilemarkt. Wenn es um Bestellungen, Verfügbarkeiten, Liefertermine und die Rechnungslegung von Teilen geht, gibt es keine bessere Alternative. Denn gute Stammdaten sind die Basis für jeden Geschäftsprozess.
Weitere Partnerschaften sind wir mit Partslife, VREI, ATR, Groupauto und Temot International eingegangen. Kooperationen, mit denen sich nicht nur unser Unternehmen weiterentwickelt, sondern von denen vor allem unsere Kunden und die Endverbraucher profitieren.

Qualität ist Mehrwert

Wir sind Teil der Initiative „Qualität ist Mehrwert“. Oft hat sich die „Geiz ist geil“-Mentalität auch im Kfz-Bereich etabliert, da Verbraucher billige Reparaturen und Ersatzteile bevorzugen. Doch dies ist zu kurz gedacht, da Kfz-Ausfälle auf Werkstatt- und Kundenseite mit erheblichen Mehrkosten verbunden sind.
Wir haben uns gemeinsam mit einer Reihe namhafter Hersteller das Ziel gesetzt, die Hochwertigkeit der Produkte wieder in den Vordergrund zu stellen. Wir plädieren für ein Umdenken im Kfz-Bereich: für mehr Sicherheit, hohe Produktqualität und Kundenzufriedenheit. Mehr Informationen, aktuelle Themen, Risiken und Fallbeispiele können unter www.qualitaet-ist-mehrwert.de abgerufen werden.

Soziales Engagement

SOZIALES ENGAGEMENT MIT TRADITION

Herth+Buss beteiligt sich seit Jahren in sozialen und karitativen Projekten. Wir sind uns unserer Verantwortung als großes Familienunternehmen bewusst und kommen dieser gerne in unterschiedlichen Engagements nach. Neben unseren internen Spendenaktionen, z. B. zu Weihnachten, betätigen wir uns auch in externen Stiftungen.
So sind wir seit Jahren Mitglied des TEILEn e.V., engagieren uns in der Kinder-Nothilfe und im Sponsoring des Rac-Ing Teams der FH Dortmund.
Im Folgenden wollen wir Ihnen gerne diese Projekte vorstellen, die uns so sehr am Herzen liegen:

Kinder-Nothilfe der Peter Maffay Stiftung

Seit 2012 ist ein Großteil der Kfz-Teile- und Werkstatt-Branche im Verein TEILEn e.V. aktiv. Über 60 namhafte Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um sich gemeinsam in diversen Projekten zum Schutz von Kindern im Straßenverkehr zu engagieren.
Mit unserem Verein organisieren wir verschiedene Spendenaktionen. So haben wir in über 1.000 freien Kfz-Werkstätten 35.000 Verkehrssicherheitsartikel an Kinder verschenkt. Dabei wurden auch kostenlose Warnwesten, Sicherheitskrägen, Signalarmbänder und Fahrradreflektoren an Autofahrer verteilt. Wir hoffen damit einen aktiven Beitrag zur Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr zu leisten.
Weitere Initiativen, die wir mit TEILEn e.V. unterstützen, sind die Stiftung F.A.Z.-Leser helfen und das MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main.

Sponsoring der Formula Student

Schnelligkeit, beste Qualität und Zuverlässigkeit sind drei der Kernkompetenzen von Herth+Buss. Darauf wurden auch Studenten der Fachhochschule Dortmund aufmerksam und baten uns um Unterstützung. Sie engagieren sich im Rac-Ing Team, das gemeinsam Formelfahrzeuge für die Formula Student konstruiert. Gebaut wurden ein Formelwagen mit Verbrennungsmotor und ein Elektrofahrzeug. Wir belieferten das Rac-Ing Team mit Komponenten für die Fertigung und Installation seiner Fahrzeuge.

Mobilität

Mobilität ist die Basis unserer Gesellschaft. Mobilität bestimmt, wie wir leben und wirtschaften. Sie ist die Kraft, die uns voran treibt. Sie ist der Motor, der immer laufen muss. Darum kümmern wir uns. Wir sind Herth+Buss. Spezialisten für ausgewählte Fahrzeugersatzteile.
Unternehmen

1925

Gründung in Langen durch Philipp Herth und Jakob Buss

1932

Wilhelm Meffert übernimmt alle Anteile von Herth+Buss.
Aufbau des Autoelektrik Programms.

1961

Dr. Rainer Drewing übernimmt die Geschäftsführung

1967

Herth+Buss verlegt den Firmenstammsitz nach Heusenstamm

Von damals bis heute

 

1925
Gründung in Langen durch Philipp Herth und Jakob Buss

1932
Wilhelm Meffert übernimmt alle Anteile von Herth+Buss.
Aufbau des Autoelektrik Programms.

 

1961
Dr. Rainer Drewing übernimmt die Geschäftsführung

1967
Herth+Buss verlegt den Firmenstammsitz nach Heusenstamm

 

1981
Aufbau des Nipparts Programms
Import japanischer Fahrzeugteile nach Europa

 

1992
Holger und Ralf Drewing übernehmen die Geschäftsführung

 

2005
Einführung R/F Technologie in der Logistik unter SAP LES
Relaunch von Autoelektrik in Elparts

2007
Inbetriebnahme des neuen Hochregallagers mit zusätzlich 3.200 Palettenplätze

2008/2009
Firmengründung von Herth+Buss
France und Belgium
   

2010
Neubau von 1.400 m² Bürofläche sowie einem neuen Wareneingang mit 5 Laderampen

2011
Markenrelaunch – Eine Marke. Zwei starke Sortimente!
Auszeichnung mit dem Ludwig-Erhard-Preis

2013
Firmengründung von Herth+Buss UK

2018
Firmengründung von Herth+Buss Ibérica
Neubau Hochregallager mit 6.000 Palettenplätzen

Unternehmensblog

Neue Partikelmessung bei der Abgasuntersuchung von Diesel-Fahrzeugen (Euro 6 / VI)

Neue Partikelmessung bei der Abgasuntersuchung von Diesel-Fahrzeugen (Euro 6 / VI)

Ab Juli 2023 wird bei Dieselfahrzeugen ab der Schadstoffklasse Euro 6/VI im Rahmen der Abgasuntersuchung (AU) auch eine Partikelmessung (PN-Messung) durchgeführt. Damit sollen Fahrzeuge, die die Grenzwerte nicht (mehr) einhalten, sicher identifiziert werden. Eine erste Auswertung des TÜV-Verbandes ergab eine Beanstandungsquote von 3,4 Prozent. Auffällig ist, dass es sich dabei vor allem um Fahrzeuge mit hoher Laufleistung handelt. Die neue Maßnahme identifiziert also erfolgreich Fahrzeuge, die die Grenzwerte nicht einhalten.

Fahrzeuge, die die Abgasuntersuchung nicht bestehen, müssen dann umgehend nachgebessert werden. Der TÜV begrüßt die Wirksamkeit des neuen Verfahrens und möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen: Er spricht sich dafür aus, das Verfahren auf Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 5b und auch auf Benzin-Direkteinspritzer ab Klasse 6 auszuweiten. Mit Hilfe der neuen Messtechnik kann sichergestellt werden, dass die Filter auch bei diesen Fahrzeugen einwandfrei funktionieren. Außerdem können Fahrzeuge mit zu hohem Schadstoffausstoß identifiziert werden. Eine erste Auswertung des neuen Messverfahrens zeigt auch, dass die Durchfallquote der Fahrzeuge mit steigender Laufleistung zunimmt. So liegt die Durchfallquote bei einer Laufleistung von bis zu 50.000 Kilometern nur bei 2,8 Prozent, bei einer Laufleistung von über 160.000 Kilometern bereits bei 4,7 Prozent. Insgesamt umfasst diese erste Auswertung auf insgesamt 950.809 Fahrzeuge.

Auch Neufahrzeuge fallen bei der Partikelmessung durch

Damit rechnen leider keine Autokäufer*innen, aber auch neue Dieselfahrzeuge fallen bei der ersten Abgasuntersuchung / Partikelmessung durch. Diese Fahrzeuge sind bei der ersten AU in der Regel erst drei Jahre alt. Schuld ist dann der Partikelfilter. Leider kein günstiges Unterfangen für die Fahrzeughalter*in, denn die Reparatur mit Austausch des Filters kann bis zu 3000 Euro kosten. Und leider handelt es sich dabei nicht einmal um einen Garantie- oder Gewährleistungsfall. Schuld daran ist die Tatsache, dass bei der Typengenehmigung von Fahrzeugen bzw. bei der Partikelmessung im Rahmen der Abgasuntersuchung unterschiedliche Messmethoden inklusive Grenzwerte angewendet werden:

Der Unterschied der Messmethoden:

Bei der Typgenehmigung von Fahrzeugen muss ein bestimmter Grenzwert für die Gesamtzahl der Partikel pro Kilometer eingehalten werden. Dieses Verfahren ist jedoch in Bezug auf Kosten und Aufwand zu aufwändig. Deshalb wird bei der AU ein anderes Verfahren angewendet. Hier wird die Partikelanzahl pro Abgasvolumen gemessen. Rechtlich bindend für die Fahrzeughersteller ist jedoch das erstgenannte Verfahren. Daher ist es für die Fahrzeughalter*in auch schwierig, hier Ansprüche geltend zu machen. Hinzu kommt, dass dies in der Regel erst nach drei Jahren auffällt und die normale Sachmängelhaftung zwei Jahre ab Kauf beträgt. Einige Hersteller reagieren aber inzwischen mit Kulanz. Hier empfiehlt es sich, über eine Vertragswerkstatt einen Antrag auf Kulanzbeteiligung zu stellen.

Fazit:

Das neue Messverfahren scheint sich bewährt zu haben und defekte Partikelfilter sicher zu erkennen. Mit der bisherigen Rauchgastrübungsmessung war es nicht möglich, die von modernen Motoren emittierten kleinen Partikel zu erfassen. Dies ist nun möglich. Für den Fahrzeughalter*in kann es aber einigen Ärger mit sich bringen. Nicht nur, dass das Fahrzeug in die Werkstatt muss, es können auch hohe Kosten entstehen. Dabei ist es für die Fahrzeughalter*in noch nicht einmal gewährleistet, dass sie nicht auf den Kosten sitzen bleibt. Hier muss also sicher noch nachgebessert werden, vielleicht sollte man auch über eine Harmonisierung der Messmethoden nachdenken.

Einige Fahrerassistenzsysteme werden Pflicht

Einige Fahrerassistenzsysteme werden Pflicht

Bereits ab 7. Juli dieses Jahres werden weitere Fahrerassistenzsysteme Pflicht. Dies ist dann eine Erweiterung zu den bisherigen Assistenzsystemen, die bereits Pflicht sind wie (ABS, Bremsassistent, Einparkhilfe, ESP, Antriebsschlupfregelung, RDKS, Gurtwarnsystem und Spurwechselassistent). Dies gilt dann für alle Neuwagenhersteller und müssen standardmäßig verbaut werden. Eine Nachrüstung bei früher zugelassenen Fahrzeugen ist nicht vorgeschrieben. Einen Überblick über all diese Assistenzsysteme möchten wir euch in diesem Blogbeitrag geben. Aber warum werden eigentlich immer mehr Assistenzsysteme zur Pflicht? Der Grund: Sie dienen der Sicherheit im Straßenverkehr und sollen im besten Fall zu weniger Unfällen führen. Diese acht Assistenzsysteme sind bald obligatorisch:

Aktiver Spurhalteassistent

Dieser soll dem Autofahrer*in dabei helfen, die Spur- und Straßenbegrenzung einzuhalten. Sollte sich der Fahrer*in nicht innerhalb seiner Spur bewegen, ertönt ein Warnsignal, oft ist dies eine Vibration im Lenkrad. Teilweise greift das ESP® auch selbstständig ein, wenn es erkennt, dass das Fahrzeug die Spur verlässt. Dieser Assistent ist von großer Bedeutung, wenn man bedenkt, dass jeder sechste Unfall auf deutschen Straßen durch Abkommen von der Fahrbahn verursacht wird.

Intelligenter Geschwindigkeitsassistent

Dieses Assistenzsystem heißt ISA (Intelligent Speed Adaption). Es kann anhand von GPS-Daten und Verkehrsschildern die aktuell zulässige Höchstgeschwindigkeit ermitteln. Es hilft dem Fahrer*in, indem er entsprechend informiert wird oder das Fahrzeug gar abbremst. Die Warnung erfolgt entweder über eine Anzeige im Cockpit oder über ein pulsierendes Gaspedal.

Unfalldatenspeicher (Black Box)

In Flugzeugen schon lange im Einsatz, wird sie nun auch in Kraftfahrzeugen verwendet. Die Black Box speichert alle relevanten Daten zum Unfallhergang. Dazu gehören zum Beispiel Bremsvorgänge, die Position des Fahrzeugs auf der Straße und die gefahrene Geschwindigkeit. Allerdings wird immer nur ein kurzer Zeitraum von wenigen Sekunden aufgezeichnet und entsprechend für die Unfallanalyse berücksichtigt.

Notbremsassistent

Der Notbremsassistent greift bei Unterschreitung des erforderlichen Sicherheitsabstandes selbstständig ein, wenn nötig bis hin zur Vollbremsung. Ziel ist es, eine drohende Kollision, zum Beispiel durch Unaufmerksamkeit des Fahrers, mit anderen Fahrzeugen oder Gegenständen zu verhindern. Dies berechnet der Assistent anhand von Sensorsignalen (Geschwindigkeit und Abstand zum vorderen Fahrzeug). Zusätzlich gibt es einen City-Notbremsassistenten. Dieser dient dem Schutz von Fußgängern und Radfahrern.

Müdigkeitserkennung bzw. Aufmerksamkeitsüberwachung

Hier wird die Wachsamkeit bzw. nachlassende Konzentration des Fahrer*in anhaltend überwacht. Das System erkennt beispielsweise geschlossene oder häufig blinzelnde Augen oder ungewöhnliche Lenkbewegungen. Das Cockpit kann den Fahrer*in dann auf eine benötigte Pause hinweisen (meist ist dies in Form einer Kaffeetasse). Einige dieser Systeme verfügen auch über akustische- oder Vibrationsalarme, um zum Beispiel Sekundenschlaf zu verhindern.

Notbremslicht/adaptives Bremslicht

Dieses Assistenzsystem soll Auffahrunfälle möglichst verhindern, indem es ab einer Geschwindigkeit von 50 km/h abruptes Bremsen/Vollbremsen signalisiert. Das bedeutet, dass alle Rückleuchten eingeschaltet sind und die Bremsleuchten in schneller Folge blinken. Bei stehendem Fahrzeug kommt der Warnblinker hinzu. Es wird auch aktiviert, wenn das Antiblockiersystem (ABS) regelt.

Rückfahrassistent

Einfach, aber sehr nützlich. Der Rückfahrassistent warnt beim Rückwärtsfahren akustisch und teilweise auch optisch vor Hindernissen und/oder ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern, Radfahrern oder anderen Fahrzeugen. Dabei hilft eine Rückfahrkamera oder ein Radar- oder Ultraschallsystem, welches sich im Heck des Fahrzeugs befindet. Auch in engen Parklücken ist dies hilfreich.

Alkoholempfindliche Wegfahrsperre

Hier ist zunächst nur eine Systemvorbereitung in Form einer standardisierten Schnittstelle vorgesehen. Mit dieser wäre es beispielsweise möglich, eine auf Alkohol reagierende Wegfahrsperre nachzurüsten oder ein Kontrollgerät zur Alkoholmessung anzuschließen. Damit könnte das Fahren unter Alkoholeinfluss verhindert werden. Das Fahrzeug kann dann nur gestartet werden, wenn der Fahrer nüchtern ist, ansonsten würde es den Anlasser blockieren.

Defekte vorbeugen, Reparaturhäufigkeit und -kosten senken

Defekte vorbeugen, Reparaturhäufigkeit und -kosten senken

Reparaturen an Kraftfahrzeugen werden seltener, zumindest, wenn es sich um Verschleißteile handelt. So ist die statistische Reparaturhäufigkeit pro Pkw im letzten Jahr auf 0,39 gesunken. Vor vier Jahren lag dieser Wert noch bei über 0,5. Dafür gibt es im Wesentlichen drei Gründe: Komponenten wie Zahnriemen, Bremsbeläge und Kupplungen sind langlebiger geworden. Außerdem ist die Investitionsbereitschaft gesunken, gleichzeitig aber auch die Fahrleistung insgesamt. Doch was können Autofahrer*innen tun, um Defekten am Fahrzeug vorzubeugen und damit gleichzeitig ihre Reparaturkosten zu senken?

Schon kleine eigenständige und regelmäßige Checks am Fahrzeug können dazu beitragen, teure Folgeschäden zu vermeiden. Meist reicht hier schon eine reine Sichtkontrolle aus. Dazu rät auch die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung mbH) und empfiehlt dies auch für moderne Fahrzeuge. Dabei kann auch die von der GTÜ bereitgestellte Checkliste helfen.

Tipps für den regelmäßigen Check am eigenen Fahrzeug

Flüssigkeiten regelmäßig prüfen

Zum einen können Autofahrer*innen regelmäßig die Füllstände der Flüssigkeiten überprüfen. Dazu gehört die Kühlflüssigkeit, die Bremsflüssigkeit und auch die der Servolenkung. Ganz wichtig ist natürlich auch die Kontrolle des Ölstands. Alle Flüssigkeiten sollten zwischen der MIN- und der MAX-Markierung liegen und diese weder über- noch unterschreiten. Dabei sollte das Auto natürlich möglichst auf einer ebenen Fläche stehen. Bei ungewöhnlichen Verlusten sollte nach einem möglichen Leck gesucht werden.

Unverzichtbar: der regelmäßige Reifencheck

Der nächste Schritt ist die regelmäßige Kontrolle der Reifen. Der Luftdruck sollte möglichst alle zwei Wochen überprüft werden. Dies ist auch dann sinnvoll, wenn das Fahrzeug besonders schwer beladen ist. Neben dem Luftdruck sind auch auf das Alter und die Profiltiefe der Reifen von Bedeutung. Für das Alter gibt es keine konkreten Vorschriften, es wird jedoch empfohlen, die Reifen nach sechs bis acht Jahren zu wechseln, bei Reifenschäden natürlich auch früher. Die Mindestprofiltiefe beträgt bei Sommerreifen 1,6 Millimeter, bei Winterreifen 4 Millimeter. Auch hier gilt: Je mehr, desto besser.

Funktionscheck der Fahrzeugbeleuchtung

Natürlich muss auch die gesamte Fahrzeugbeleuchtung einwandfrei funktionieren. Bei modernen Fahrzeugen zeigt meist eine Kontrollleuchte an, dass mit der Fahrzeugbeleuchtung etwas nicht in Ordnung ist. Bei älteren Fahrzeugen bleibt nur die Selbstkontrolle.

Zustand der Autobatterie prüfen

Die Lebensdauer von Autobatterien ist sehr unterschiedlich und hängt auch von der Beanspruchung ab. Wer häufig nur Kurzstrecken fährt, muss auch damit rechnen, dass die Leistung der Batterie schneller nachlässt. Auch moderne Fahrzeugausstattungen wie Klimaanlange, Sitzheizung oder Start-Stopp-Automatik können die Batterie zusätzlich belasten. Doch wie macht sich eine schwache Batterie bemerkbar? Ein möglicher Hinweis ist, dass der Anlasser hörbar langsamer durchdreht. Auch eine Werkstatt kann den Zustand der Batterie mit einem entsprechenden Messgerät testen.

Wartungsintervalle ernst nehmen

Die Wartungsintervalle sind ernst zu nehmen und entsprechend den Herstellerangaben einzuhalten. Werden sie nicht eingehalten, kann es zu einem Wartungsstau kommen. Dies wiederum kann zu einer Anhäufung von Mängeln, Defekten und Verschleißerscheinungen führen. Dies gefährdet die eigene Sicherheit. Natürlich hängen die Wartungsintervalle auch von der eigenen Laufleistung des Fahrzeugs ab. Wer die Wartungsintervalle einhält, beugt damit auch möglichen größeren Schäden vor.

Ausblick

Ob sich der Trend der sinkenden Reparaturhäufigkeit fortsetzt, bleibt abzuwarten und hängt auch von den Elektroautos ab. Hier ist möglicherweise davon auszugehen, dass diese aufgrund ihres höheren Gewichts zu einem höheren Verschleiß der Fahrwerke führen könnten. Darüber hinaus könnten in Zukunft auch Softwarethemen stärker ins Gewicht fallen. Diese treten vor allem eher bei jüngeren Fahrzeugen auf. Zu denken ist hier an Infotainment, Konnektivität oder Assistenzsysteme.

Neue Partikelmessung bei der Abgasuntersuchung von Diesel-Fahrzeugen (Euro 6 / VI)

Neue Partikelmessung bei der Abgasuntersuchung von Diesel-Fahrzeugen (Euro 6 / VI)

Ab Juli 2023 wird bei Dieselfahrzeugen ab der Schadstoffklasse Euro 6/VI im Rahmen der Abgasuntersuchung (AU) auch eine Partikelmessung (PN-Messung) durchgeführt. Damit sollen Fahrzeuge, die die Grenzwerte nicht (mehr) einhalten, sicher identifiziert werden. Eine erste Auswertung des TÜV-Verbandes ergab eine Beanstandungsquote von 3,4 Prozent. Auffällig ist, dass es sich dabei vor allem um Fahrzeuge mit hoher Laufleistung handelt. Die neue Maßnahme identifiziert also erfolgreich Fahrzeuge, die die Grenzwerte nicht einhalten.

Fahrzeuge, die die Abgasuntersuchung nicht bestehen, müssen dann umgehend nachgebessert werden. Der TÜV begrüßt die Wirksamkeit des neuen Verfahrens und möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen: Er spricht sich dafür aus, das Verfahren auf Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 5b und auch auf Benzin-Direkteinspritzer ab Klasse 6 auszuweiten. Mit Hilfe der neuen Messtechnik kann sichergestellt werden, dass die Filter auch bei diesen Fahrzeugen einwandfrei funktionieren. Außerdem können Fahrzeuge mit zu hohem Schadstoffausstoß identifiziert werden. Eine erste Auswertung des neuen Messverfahrens zeigt auch, dass die Durchfallquote der Fahrzeuge mit steigender Laufleistung zunimmt. So liegt die Durchfallquote bei einer Laufleistung von bis zu 50.000 Kilometern nur bei 2,8 Prozent, bei einer Laufleistung von über 160.000 Kilometern bereits bei 4,7 Prozent. Insgesamt umfasst diese erste Auswertung auf insgesamt 950.809 Fahrzeuge.

Auch Neufahrzeuge fallen bei der Partikelmessung durch

Damit rechnen leider keine Autokäufer*innen, aber auch neue Dieselfahrzeuge fallen bei der ersten Abgasuntersuchung / Partikelmessung durch. Diese Fahrzeuge sind bei der ersten AU in der Regel erst drei Jahre alt. Schuld ist dann der Partikelfilter. Leider kein günstiges Unterfangen für die Fahrzeughalter*in, denn die Reparatur mit Austausch des Filters kann bis zu 3000 Euro kosten. Und leider handelt es sich dabei nicht einmal um einen Garantie- oder Gewährleistungsfall. Schuld daran ist die Tatsache, dass bei der Typengenehmigung von Fahrzeugen bzw. bei der Partikelmessung im Rahmen der Abgasuntersuchung unterschiedliche Messmethoden inklusive Grenzwerte angewendet werden:

Der Unterschied der Messmethoden:

Bei der Typgenehmigung von Fahrzeugen muss ein bestimmter Grenzwert für die Gesamtzahl der Partikel pro Kilometer eingehalten werden. Dieses Verfahren ist jedoch in Bezug auf Kosten und Aufwand zu aufwändig. Deshalb wird bei der AU ein anderes Verfahren angewendet. Hier wird die Partikelanzahl pro Abgasvolumen gemessen. Rechtlich bindend für die Fahrzeughersteller ist jedoch das erstgenannte Verfahren. Daher ist es für die Fahrzeughalter*in auch schwierig, hier Ansprüche geltend zu machen. Hinzu kommt, dass dies in der Regel erst nach drei Jahren auffällt und die normale Sachmängelhaftung zwei Jahre ab Kauf beträgt. Einige Hersteller reagieren aber inzwischen mit Kulanz. Hier empfiehlt es sich, über eine Vertragswerkstatt einen Antrag auf Kulanzbeteiligung zu stellen.

Fazit:

Das neue Messverfahren scheint sich bewährt zu haben und defekte Partikelfilter sicher zu erkennen. Mit der bisherigen Rauchgastrübungsmessung war es nicht möglich, die von modernen Motoren emittierten kleinen Partikel zu erfassen. Dies ist nun möglich. Für den Fahrzeughalter*in kann es aber einigen Ärger mit sich bringen. Nicht nur, dass das Fahrzeug in die Werkstatt muss, es können auch hohe Kosten entstehen. Dabei ist es für die Fahrzeughalter*in noch nicht einmal gewährleistet, dass sie nicht auf den Kosten sitzen bleibt. Hier muss also sicher noch nachgebessert werden, vielleicht sollte man auch über eine Harmonisierung der Messmethoden nachdenken.

Einige Fahrerassistenzsysteme werden Pflicht

Einige Fahrerassistenzsysteme werden Pflicht

Bereits ab 7. Juli dieses Jahres werden weitere Fahrerassistenzsysteme Pflicht. Dies ist dann eine Erweiterung zu den bisherigen Assistenzsystemen, die bereits Pflicht sind wie (ABS, Bremsassistent, Einparkhilfe, ESP, Antriebsschlupfregelung, RDKS, Gurtwarnsystem und Spurwechselassistent). Dies gilt dann für alle Neuwagenhersteller und müssen standardmäßig verbaut werden. Eine Nachrüstung bei früher zugelassenen Fahrzeugen ist nicht vorgeschrieben. Einen Überblick über all diese Assistenzsysteme möchten wir euch in diesem Blogbeitrag geben. Aber warum werden eigentlich immer mehr Assistenzsysteme zur Pflicht? Der Grund: Sie dienen der Sicherheit im Straßenverkehr und sollen im besten Fall zu weniger Unfällen führen. Diese acht Assistenzsysteme sind bald obligatorisch:

Aktiver Spurhalteassistent

Dieser soll dem Autofahrer*in dabei helfen, die Spur- und Straßenbegrenzung einzuhalten. Sollte sich der Fahrer*in nicht innerhalb seiner Spur bewegen, ertönt ein Warnsignal, oft ist dies eine Vibration im Lenkrad. Teilweise greift das ESP® auch selbstständig ein, wenn es erkennt, dass das Fahrzeug die Spur verlässt. Dieser Assistent ist von großer Bedeutung, wenn man bedenkt, dass jeder sechste Unfall auf deutschen Straßen durch Abkommen von der Fahrbahn verursacht wird.

Intelligenter Geschwindigkeitsassistent

Dieses Assistenzsystem heißt ISA (Intelligent Speed Adaption). Es kann anhand von GPS-Daten und Verkehrsschildern die aktuell zulässige Höchstgeschwindigkeit ermitteln. Es hilft dem Fahrer*in, indem er entsprechend informiert wird oder das Fahrzeug gar abbremst. Die Warnung erfolgt entweder über eine Anzeige im Cockpit oder über ein pulsierendes Gaspedal.

Unfalldatenspeicher (Black Box)

In Flugzeugen schon lange im Einsatz, wird sie nun auch in Kraftfahrzeugen verwendet. Die Black Box speichert alle relevanten Daten zum Unfallhergang. Dazu gehören zum Beispiel Bremsvorgänge, die Position des Fahrzeugs auf der Straße und die gefahrene Geschwindigkeit. Allerdings wird immer nur ein kurzer Zeitraum von wenigen Sekunden aufgezeichnet und entsprechend für die Unfallanalyse berücksichtigt.

Notbremsassistent

Der Notbremsassistent greift bei Unterschreitung des erforderlichen Sicherheitsabstandes selbstständig ein, wenn nötig bis hin zur Vollbremsung. Ziel ist es, eine drohende Kollision, zum Beispiel durch Unaufmerksamkeit des Fahrers, mit anderen Fahrzeugen oder Gegenständen zu verhindern. Dies berechnet der Assistent anhand von Sensorsignalen (Geschwindigkeit und Abstand zum vorderen Fahrzeug). Zusätzlich gibt es einen City-Notbremsassistenten. Dieser dient dem Schutz von Fußgängern und Radfahrern.

Müdigkeitserkennung bzw. Aufmerksamkeitsüberwachung

Hier wird die Wachsamkeit bzw. nachlassende Konzentration des Fahrer*in anhaltend überwacht. Das System erkennt beispielsweise geschlossene oder häufig blinzelnde Augen oder ungewöhnliche Lenkbewegungen. Das Cockpit kann den Fahrer*in dann auf eine benötigte Pause hinweisen (meist ist dies in Form einer Kaffeetasse). Einige dieser Systeme verfügen auch über akustische- oder Vibrationsalarme, um zum Beispiel Sekundenschlaf zu verhindern.

Notbremslicht/adaptives Bremslicht

Dieses Assistenzsystem soll Auffahrunfälle möglichst verhindern, indem es ab einer Geschwindigkeit von 50 km/h abruptes Bremsen/Vollbremsen signalisiert. Das bedeutet, dass alle Rückleuchten eingeschaltet sind und die Bremsleuchten in schneller Folge blinken. Bei stehendem Fahrzeug kommt der Warnblinker hinzu. Es wird auch aktiviert, wenn das Antiblockiersystem (ABS) regelt.

Rückfahrassistent

Einfach, aber sehr nützlich. Der Rückfahrassistent warnt beim Rückwärtsfahren akustisch und teilweise auch optisch vor Hindernissen und/oder ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern, Radfahrern oder anderen Fahrzeugen. Dabei hilft eine Rückfahrkamera oder ein Radar- oder Ultraschallsystem, welches sich im Heck des Fahrzeugs befindet. Auch in engen Parklücken ist dies hilfreich.

Alkoholempfindliche Wegfahrsperre

Hier ist zunächst nur eine Systemvorbereitung in Form einer standardisierten Schnittstelle vorgesehen. Mit dieser wäre es beispielsweise möglich, eine auf Alkohol reagierende Wegfahrsperre nachzurüsten oder ein Kontrollgerät zur Alkoholmessung anzuschließen. Damit könnte das Fahren unter Alkoholeinfluss verhindert werden. Das Fahrzeug kann dann nur gestartet werden, wenn der Fahrer nüchtern ist, ansonsten würde es den Anlasser blockieren.

Defekte vorbeugen, Reparaturhäufigkeit und -kosten senken

Defekte vorbeugen, Reparaturhäufigkeit und -kosten senken

Reparaturen an Kraftfahrzeugen werden seltener, zumindest, wenn es sich um Verschleißteile handelt. So ist die statistische Reparaturhäufigkeit pro Pkw im letzten Jahr auf 0,39 gesunken. Vor vier Jahren lag dieser Wert noch bei über 0,5. Dafür gibt es im Wesentlichen drei Gründe: Komponenten wie Zahnriemen, Bremsbeläge und Kupplungen sind langlebiger geworden. Außerdem ist die Investitionsbereitschaft gesunken, gleichzeitig aber auch die Fahrleistung insgesamt. Doch was können Autofahrer*innen tun, um Defekten am Fahrzeug vorzubeugen und damit gleichzeitig ihre Reparaturkosten zu senken?

Schon kleine eigenständige und regelmäßige Checks am Fahrzeug können dazu beitragen, teure Folgeschäden zu vermeiden. Meist reicht hier schon eine reine Sichtkontrolle aus. Dazu rät auch die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung mbH) und empfiehlt dies auch für moderne Fahrzeuge. Dabei kann auch die von der GTÜ bereitgestellte Checkliste helfen.

Tipps für den regelmäßigen Check am eigenen Fahrzeug

Flüssigkeiten regelmäßig prüfen

Zum einen können Autofahrer*innen regelmäßig die Füllstände der Flüssigkeiten überprüfen. Dazu gehört die Kühlflüssigkeit, die Bremsflüssigkeit und auch die der Servolenkung. Ganz wichtig ist natürlich auch die Kontrolle des Ölstands. Alle Flüssigkeiten sollten zwischen der MIN- und der MAX-Markierung liegen und diese weder über- noch unterschreiten. Dabei sollte das Auto natürlich möglichst auf einer ebenen Fläche stehen. Bei ungewöhnlichen Verlusten sollte nach einem möglichen Leck gesucht werden.

Unverzichtbar: der regelmäßige Reifencheck

Der nächste Schritt ist die regelmäßige Kontrolle der Reifen. Der Luftdruck sollte möglichst alle zwei Wochen überprüft werden. Dies ist auch dann sinnvoll, wenn das Fahrzeug besonders schwer beladen ist. Neben dem Luftdruck sind auch auf das Alter und die Profiltiefe der Reifen von Bedeutung. Für das Alter gibt es keine konkreten Vorschriften, es wird jedoch empfohlen, die Reifen nach sechs bis acht Jahren zu wechseln, bei Reifenschäden natürlich auch früher. Die Mindestprofiltiefe beträgt bei Sommerreifen 1,6 Millimeter, bei Winterreifen 4 Millimeter. Auch hier gilt: Je mehr, desto besser.

Funktionscheck der Fahrzeugbeleuchtung

Natürlich muss auch die gesamte Fahrzeugbeleuchtung einwandfrei funktionieren. Bei modernen Fahrzeugen zeigt meist eine Kontrollleuchte an, dass mit der Fahrzeugbeleuchtung etwas nicht in Ordnung ist. Bei älteren Fahrzeugen bleibt nur die Selbstkontrolle.

Zustand der Autobatterie prüfen

Die Lebensdauer von Autobatterien ist sehr unterschiedlich und hängt auch von der Beanspruchung ab. Wer häufig nur Kurzstrecken fährt, muss auch damit rechnen, dass die Leistung der Batterie schneller nachlässt. Auch moderne Fahrzeugausstattungen wie Klimaanlange, Sitzheizung oder Start-Stopp-Automatik können die Batterie zusätzlich belasten. Doch wie macht sich eine schwache Batterie bemerkbar? Ein möglicher Hinweis ist, dass der Anlasser hörbar langsamer durchdreht. Auch eine Werkstatt kann den Zustand der Batterie mit einem entsprechenden Messgerät testen.

Wartungsintervalle ernst nehmen

Die Wartungsintervalle sind ernst zu nehmen und entsprechend den Herstellerangaben einzuhalten. Werden sie nicht eingehalten, kann es zu einem Wartungsstau kommen. Dies wiederum kann zu einer Anhäufung von Mängeln, Defekten und Verschleißerscheinungen führen. Dies gefährdet die eigene Sicherheit. Natürlich hängen die Wartungsintervalle auch von der eigenen Laufleistung des Fahrzeugs ab. Wer die Wartungsintervalle einhält, beugt damit auch möglichen größeren Schäden vor.

Ausblick

Ob sich der Trend der sinkenden Reparaturhäufigkeit fortsetzt, bleibt abzuwarten und hängt auch von den Elektroautos ab. Hier ist möglicherweise davon auszugehen, dass diese aufgrund ihres höheren Gewichts zu einem höheren Verschleiß der Fahrwerke führen könnten. Darüber hinaus könnten in Zukunft auch Softwarethemen stärker ins Gewicht fallen. Diese treten vor allem eher bei jüngeren Fahrzeugen auf. Zu denken ist hier an Infotainment, Konnektivität oder Assistenzsysteme.

Vorteile und Nachteile von Ganzjahresreifen

Vorteile und Nachteile von Ganzjahresreifen

Ganzjahresreifen, oft auch Allwetterreifen genannt, werden immer beliebter. Zu diesem Schluss kommt das Portal reifen.com. Doch wo genau liegen die Unterschiede und für wen ist was besser geeignet? Die wesentlichen Unterschiede liegen im Reifenprofil und in der Art des Gummis. So können Ganzjahresreifen das ganze Jahr über gefahren werden, sofern sie das Alpine-Symbol (3PMSF) tragen. Dieses ist für Ganzjahresreifen ab dem Produktionsjahr 2018 vorgeschrieben. Nur Reifen mit diesem Schneeflockensymbol sind auch tatsächlich als Winterreifen zugelassen. Eine Übergangsfrist gibt es für M+S-Reifen, die bis Ende 2017 hergestellt wurden. Diese dürfen noch bis zum 30.09. dieses Jahres als Winterreifen verwendet werden.

Was zeichnet Sommerreifen aus?

Sommerreifen bestehen aus einem etwas härteren Gummi und haben meist ein gröberes Profil, wodurch sie bei Regen besser haften, das Wasser besser verdrängen und so vor Aquaplaning schützen. Auch mit hohen Temperaturen kommen sie gut zurecht, und die verwendete Gummimischung garantiert selbst bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius ein sicheres Fahren auf heißen Straßen. Die Bremsleistung ist sowohl bei Nässe als auch bei Trockenheit gut. Es ist wichtig zu wissen, dass die Gummimischung von Sommerreifen bei Temperaturen unter 7 Grad Celsius aushärtet und sie dadurch ihre Leistungseigenschaften vor allem auf nasser Fahrbahn verlieren. Daher sollte man im Winter nie mit Sommerreifen fahren.

Und wie ist es bei den Winterreifen?

Das Profil von Winterreifen hat in der Regel viele kleine Lamellen und eine größere Profiltiefe. Diese sorgen bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Eis und Schnee für eine bessere Bodenhaftung und damit für einen kürzeren Bremsweg. Die verwendete Gummimischung ist speziell für kalte Temperaturen ausgelegt, da sie auch bei Frost elastisch bleibt und sich so besser an die Oberflächenstruktur der Straße anpassen kann. Winterreifen sind mit dem Alpine-Symbol (Kennung 3PMSF) gekennzeichnet.

Ganzjahresreifen – ein Kompromiss?

Ganzjahresreifen haben eine Mischung aus Längsrillen und Lamellen und die Gummimischung ist eher etwas weicher und ähnelt damit eher der Gummimischung von Winterreifen. Damit vereinen sie die Eigenschaften von Sommer- und Winterreifen. Allerdings können Ganzjahresreifen bei extremen Witterungsbedingungen nicht mit echten Winterreifen mithalten. Wie bei Winter- und Sommerreifen ist auch bei Ganzjahresreifen eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vorgeschrieben, empfohlen wird eine Mindestprofiltiefe von 3 bis 4 Millimetern. Zu beachten ist auch, dass Ganzjahresreifen natürlich deutlich schneller verschleißen, da sie das ganze Jahr über gefahren werden.

Fazit

Eine eindeutige Empfehlung gibt es nicht. Letztlich muss jede*r Autofahrer*in selbst entscheiden, welche Bereifung in seinem Fall die richtige ist. Für alle Autofahrer*innen, die viel bei winterlichem Wetter unterwegs sind, vielleicht sogar in den Bergen wohnen und/oder regelmäßig in den Skiurlaub fahren, ist eine klassische Winterbereifung sicherlich vorzuziehen. Für alle, die bei winterlichem Wetter ohnehin lieber das Auto stehen lassen oder nur in der Stadt und in milderen Regionen unterwegs sind, können Ganzjahresreifen ein guter Kompromiss sein. Schließlich vereinen sie die Stärken von Winter- und Sommerreifen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der lästige Reifenwechsel entfällt und auch kein Lagerplatz für die gerade nicht benötigten Reifen benötigt wird. Das spart Zeit und Geld.