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» Seit über 90 Jahren gehen wir die Extrameile –
Damit auch Sie weiterkommen

Ihre Zufriedenheit ist unser Treibstoff, Qualität unser Motor.
Wir sind der Spezialist für Fahrzeugelektrik und Ersatzteile für asiatische Fahrzeuge. «

Wir sind Herth+Buss.
Holger + Ralf Drewing

Internationale Standorte

Wir sind mit Niederlassungen in ganz Europa vertreten.

Historie

Von damals bis heute – Die Geschichte eines Traditionsunternehmens

Aktuelles

Baubeginn der neuen Lagerhalle im Oktober 2017 –
Hier entstehen 37.000 neue Lagerplätze

KOMPETENZ MADE IN GERMANY

Wir sind der Spezialist für Fahrzeugelektrik und Ersatzteile für asiatische Fahrzeugmodelle. Qualität ist unser Erfolgsrezept und hat uns auch international zu einer festen Größe gemacht.

Unser hoher Anspruch zeigt sich auch in einem starken Kundenservice. Wir unterstützen Sie mit unserer 90-jährigen Erfahrung bei der Erstellung individueller Lagerkonzepte oder der Organisation von Messe- und Kundenevents.

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Spezialteile Elparts

ELPARTS

Die erste Wahl bei Fahrzeugelektrik

Ersatzteile Jakoparts

JAKOPARTS

Die erste Wahl bei Ersatzteilen für Japaner und Koreaner

QUALITÄT UND INNOVATION – UNSER GELEBTES MARKENVERSPRECHEN

Unser Ziel ist es, dem Kunden zu jeder Zeit das passende Ersatzteil in bester Qualität zur Verfügung zu stellen. Unser Qualitätsanspruch umfasst dabei mehr als das Produkt – ein zuverlässiger Service, der Ihnen jede Frage beantwortet und helfend zur Seite steht, ist mindestens genauso wichtig. Damit wir unserem Markenversprechen gerecht werden, entwickeln wir uns permanent weiter und orientieren uns an den neuesten Technologien und dem sich stetig verändernden Markt. So führen wir z. B. detailgenaue Datenbanken, die wir pflegen und ständig erweitern. Auch mit dem Aufbau eines effizienten logistischen Systems haben wir uns als kompetenter Partner im Kfz-Ersatzteilmarkt positioniert. International haben wir mit unseren Sortimenten und unserem Service auf uns aufmerksam gemacht und wurden von der European Foundation for Quality Management (EFQM) sogar mit dem Preis „Recognised for Excellence in Europe“ ausgezeichnet.

ZUVERLÄSSIG WIRTSCHAFTEN – DIE BASIS DES ERFOLGS

Zuverlässigkeit ist unabdingbar für unseren Erfolg. Eine Lieferbereitschaft von 95% sorgt für die verlässliche Verfügbarkeit und schnelle Lieferung unserer Produkte. Von unseren effizienten logistischen Prozessen und unseren innovativen Produkten, wie SelectH2, dem selektiven Gasspürgerät für Wasserstoff, profitiert auch Ihr Unternehmen. Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und lange Lebensdauer zeichnen unsere Produkte aus. Wir sind stolz auf die Qualität unserer Sortimente und unseres Services. Auch unsere Kunden wissen unsere Zuverlässigkeit zu schätzen und bleiben uns seit Jahren treu verbunden. Unser Total-Quality-Management wurde mit dem Preis „Recognised for Excellence in Europe“ ausgezeichnet. Verleiher dieses Preises ist die European Foundation for Quality Management (EFQM). Eine Wertschätzung und logische Konsequenz, die uns europaweit zu einem der führenden Unternehmen auf dem freien Kfz-Ersatzteilmarkt macht.

Gelebter Verbesserungsprozess

Zuverlässigkeit und Vertrauen lassen sich ebenso wenig herbeireden wie Qualität, Innovation und Service. Was zählt, sind Taten:

TQM

Die Optimierung von Qualität, ob in Produkten oder Prozessen, hat bei Herth+Buss oberste Priorität. Deshalb ist ein bis in die Unternehmensführung gelebtes Total Quality Management die Grundlage unseres Schaffens. Von der European Foundation for Quality Management (EFQM) wurden wir dafür mit „Recognised for Excellence in Europe“ ausgezeichnet.

Unser Qualitätsmanagement ist zertifiziert nach ISO 9001-2008 und VDA 6.2 sowie nach der StVZO verifiziert. Außerdem wird das Risikomanagement gemäß der ISO 9001 betrieben. Abgerundet wird unser Qualitätsmanagement durch das Zertifikat des „Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten“ der Europäischen Gemeinschaft. Strenge Auswahl und Bewertung unserer Lieferanten ist dabei selbstverständlich.

Internationale Standorte

 

Herth+Buss Fahrzeugteile
GmbH & Co.KG
Dieselstraße 2-4, 63150 Heusenstamm, Germany,
info@herthundbuss.com

 

Herth+Buss Belgium Sprl
Rue du Fisine, 5590 Achêne, Belgium
sales.be@herthundbuss.com

Herth+Buss France
ZA – Portes du Vercors, 270 Rue Col de La Chau, 26300 Châteauneuf-sur-Isère, France
sales.fr@herthundbuss.com

 

Herth+Buss Iberica
C/A 44 Poligono de Areta
31620 Huarte Navarra, España
info@herthundbuss.com

 

Herth+Buss UK
Unit 1 Andyfreight Business Park,Folkes Road, Lye, Stourbridge DY9 8RB, United Kingdom
Sales.uk@herthundbuss.com

 

Herth+Buss Sales Office Russland
info@herthundbuss.com
Herth+Buss Sales Office Italien
info@herthundbuss.com

 

 

 

 

 

RESEARCH+DEVELOPMENT –
TEILEZUORDNUNG VOM PROFI

Für jedes Fahrzeug das passende Ersatzteil. Das ist unser Ziel. Um das zu erreichen, stellen wir uns eine grundlegende Frage: „Welches Teil passt in welches Fahrzeug?“. Mit dem konsequenten Aufbau und der Verfeinerung eines eigenen Fahrzeugstamms können wir diese Frage im Sinne unserer Kunden beantworten. Wir bauen unsere Datenbank permanent aus, pflegen sie im Detail, damit wir die Teileidentifikation für unsere Kunden so einfach wie möglich gestalten.
Der Herth+Buss-Online-Katalog, der monatlich aktualisiert wird, ermöglicht es unseren Kunden schon vor der Veröffentlichung, in TecDoc und anderen Medien, die passenden Teile auszuwählen.

Wir garantieren:

  • konstant hohe Produktqualität
  • hochtechnisch qualifizierte Mitarbeiter
  • modernste Informations- und Kommunikationstechnologien
  • regelmäßige Bewertung und Überwachung von Partnern und Zulieferern
  • ständige Optimierung unserer Prozesse
  • Ressourcenschonung und Umweltschutz

 

  

 

Partnerschaften

DER TEAMPLAYER – GEMEINSAM WEITERKOMMEN

Wir glauben daran, dass Partnerschaften und Kooperationen sowohl Unternehmen als auch ihre Menschen weiterbringen. Denn Kooperationen eingehen bedeutet Lernbereitschaft und konstante Weiterentwicklung.
Deswegen engagieren wir uns schon seit Jahren in verschiedenen Partnerschaften und Initiativen wie der TecAlliance und „Qualität ist Mehrwert“.

TecAlliance

Seit 1996 sind wir Markenpartner und seit 2000 Gesellschafter von TecAlliance, der führenden Online-Plattform für den freien Kfz-Teilemarkt. Wenn es um Bestellungen, Verfügbarkeiten, Liefertermine und die Rechnungslegung von Teilen geht, gibt es keine bessere Alternative. Denn gute Stammdaten sind die Basis für jeden Geschäftsprozess.
Weitere Partnerschaften sind wir mit Partslife, VREI, ATR, Groupauto und Temot International eingegangen. Kooperationen, mit denen sich nicht nur unser Unternehmen weiterentwickelt, sondern von denen vor allem unsere Kunden und die Endverbraucher profitieren.

Qualität ist Mehrwert

Wir sind Teil der Initiative „Qualität ist Mehrwert“. Oft hat sich die „Geiz ist geil“-Mentalität auch im Kfz-Bereich etabliert, da Verbraucher billige Reparaturen und Ersatzteile bevorzugen. Doch dies ist zu kurz gedacht, da Kfz-Ausfälle auf Werkstatt- und Kundenseite mit erheblichen Mehrkosten verbunden sind.
Wir haben uns gemeinsam mit einer Reihe namhafter Hersteller das Ziel gesetzt, die Hochwertigkeit der Produkte wieder in den Vordergrund zu stellen. Wir plädieren für ein Umdenken im Kfz-Bereich: für mehr Sicherheit, hohe Produktqualität und Kundenzufriedenheit. Mehr Informationen, aktuelle Themen, Risiken und Fallbeispiele können unter www.qualitaet-ist-mehrwert.de abgerufen werden.

Soziales Engagement

SOZIALES ENGAGEMENT MIT TRADITION

Herth+Buss beteiligt sich seit Jahren in sozialen und karitativen Projekten. Wir sind uns unserer Verantwortung als großes Familienunternehmen bewusst und kommen dieser gerne in unterschiedlichen Engagements nach. Neben unseren internen Spendenaktionen, z. B. zu Weihnachten, betätigen wir uns auch in externen Stiftungen.
So sind wir seit Jahren Mitglied des TEILEn e.V., engagieren uns in der Kinder-Nothilfe und im Sponsoring des Rac-Ing Teams der FH Dortmund.
Im Folgenden wollen wir Ihnen gerne diese Projekte vorstellen, die uns so sehr am Herzen liegen:

Kinder-Nothilfe der Peter Maffay Stiftung

Seit 2012 ist ein Großteil der Kfz-Teile- und Werkstatt-Branche im Verein TEILEn e.V. aktiv. Über 60 namhafte Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um sich gemeinsam in diversen Projekten zum Schutz von Kindern im Straßenverkehr zu engagieren.
Mit unserem Verein organisieren wir verschiedene Spendenaktionen. So haben wir in über 1.000 freien Kfz-Werkstätten 35.000 Verkehrssicherheitsartikel an Kinder verschenkt. Dabei wurden auch kostenlose Warnwesten, Sicherheitskrägen, Signalarmbänder und Fahrradreflektoren an Autofahrer verteilt. Wir hoffen damit einen aktiven Beitrag zur Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr zu leisten.
Weitere Initiativen, die wir mit TEILEn e.V. unterstützen, sind die Stiftung F.A.Z.-Leser helfen und das MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main.

Sponsoring der Formula Student

Schnelligkeit, beste Qualität und Zuverlässigkeit sind drei der Kernkompetenzen von Herth+Buss. Darauf wurden auch Studenten der Fachhochschule Dortmund aufmerksam und baten uns um Unterstützung. Sie engagieren sich im Rac-Ing Team, das gemeinsam Formelfahrzeuge für die Formula Student konstruiert. Gebaut wurden ein Formelwagen mit Verbrennungsmotor und ein Elektrofahrzeug. Wir belieferten das Rac-Ing Team mit Komponenten für die Fertigung und Installation seiner Fahrzeuge.

Mobilität ist die Basis unserer Gesellschaft. Mobilität bestimmt, wie wir leben und wirtschaften. Sie ist die Kraft, die uns voran treibt. Sie ist der Motor, der immer laufen muss. Darum kümmern wir uns. Wir sind Herth+Buss. Spezialisten für ausgewählte Fahrzeugersatzteile.

Von damals bis heute

 

1925
Gründung in Langen durch Philipp Herth und Jakob Buss

1928
Wilhelm Meffert übernimmt alle Anteile von Herth+Buss

 

1961
Dr. Rainer Drewing übernimmt die Geschäftsführung

1967
Herth+Buss verlegt den Firmenstammsitz nach Heusenstamm

 

1981
Aufbau des Nipparts Programms
Import japanischer Fahrzeugteile nach Europa

 

1992
Holger und Ralf Drewing übernehmen die Geschäftsführung

 

2005
Relaunch von Autoelektrik in Elparts und Heavyparts
Einführung R/F Technologie in der Logistik

2007
Inbetriebnahme des neuen Hochregallagers mit zusätzlich 3.200 Palettenplätze

2008/2009
Firmengründung von Herth+Buss
France und Belgium
   

2010
Neubau von 1.400 m² Bürofläche sowie einem neuen Wareneingang mit 5 Laderampen

2011
Markenrelaunch – Eine Marke. Zwei starke Sortimente!
Auszeichnung mit dem Ludwig-Erhard-Preis

2013
Firmengründung von Herth+Buss UK

Aktuelles aus dem Unternehmen

Baubeginn der neuen Lagerhalle im Oktober 2017 –
Hier entstehen 37.000 neue Lagerplätze

  • Gebäudeabmessungen ca. 86 x 22,5 x 17m
  • manuell zu bedienendes Hochregallager (modular aufgebaut)
    mit Schmalgangtechnik
  • Kapazität für ca. 6.000 Palettenplätze oder 31.000 manuelle Kartonlagerplätze
  • alle vorher ausgelagerten Reservelagerplätze passen in den Neubau!
  • Herausforderung: Neubau in bestehenden Materialfluss einbinden

Unternehmensblog

A mords Gaudi! – Das Herth+Buss Betriebsfest 2018

“Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir laden recht herzlich ein zum Betriebsfest 2018.”
Damit begann hoffentlich bei allen Angesprochen die Vorfreude auf unser diesjähriges Betriebsfest. Diesmal auch gleichzeitig zur Einweihung der neuen Lagerhalle. Unser neues MKL (manuelles Kartonlager) hat Platz für 30.000 Kartons oder 6.000 Paletten.

Eingeweiht wurde mit einem klassischen Richtfest, kurzer Ansprache und Balkennageln durch unsere beiden Geschäftsführer, einfach um mal das Echo der neuen Halle zu testen. Diese wirkt schon gigantisch und die 10 t Schmalgangstapler sind mindestens genauso beeindruckend.

Mit einem kurzen Rundgang durch die neue Halle, wurde das Betriebsfest eröffnet.

Doch zum Betriebsfest:

Jetzt zerbricht man sich jedes Jahr natürlich den Kopf um etwas Neues zu machen. Aufgrund der folgenden Automechanika und des späten Termins Anfang September wollten wir nicht die ganz großen Geschütze auffahren, aber eine Gaudi sollte es schon werden. Gaudi. Das ist es doch. Ein zünftig bayerisches Motto, das haben wir schon lange nicht mehr gehabt.

Gesagt getan. Nach dem Richtfest erfolgte der Bierfassanstich und es konnte losgehen. Ja es stimmt, der Zapfhahn ist abgebrochen, aber so eine Bierdusche ist eine Ehre!

Jetzt konnte es richtig losgehen!

Weiter ging es mit fröhlichem Gelage und der Spielerunde. Maßkrugschieben, Wettmelken, Hau den Lukas, Seppelhutwerfen, Baumstammsägen und so weiter. Klingt alles nicht so einfach wie es ist. Egal ob beim Maßkrugschieben punktgenau zu arbeiten, Kraft in den Fingern beim Wettmelken auf Zeit oder die richtige Technik bei Hau den Lukas.

Als krönender Abschluss der Gruppenspiele gab es ein Wettbewerb beim Maßkrugstemmen. Hier konnten alle Männer mal zeigen, dass der Oberarm zum Grips passt. 

Die Sieger der Gruppenspiele wurden natürlich gefeiert und in den Plätzen eins bis drei auch belohnt, mit Bierstiefel, Weizenglas oder Maßkrug. Zum Abschluss freie Abendveranstaltung mit Musik. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt und dass das offizielle Ende doch überschritten wurde, ist kein Problem. Hauptsache alle hatten Spaß und wenn die Kollegen noch zwei Wochen später davon reden, dann freut sich auch das Produktmanagement als der diesjährige Organisator. In diesem Sinne herzlichen Dank an den Gastgeber: O’zapft is!

Einen Einblick in eins unserer früheren Betriebsfeste bekommt ihr hier!

DKMS Spenderaktion bei Herth+Buss

„Alle 15 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die niederschmetternde Diagnose: Blutkrebs. Viele Patienten sind Kinder und Jugendliche, deren einzige Chance auf Heilung eine Stammzellspende ist. Doch jeder zehnte Patient findet keinen Spender.“ (Quelle: DKMS)

DKMS – Was ist das überhaupt?

DKMS steht für Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Die DKMS ist eine Organisation, die 1991 gegründet wurde und das Ziel verfolgt, so viele Stammzellenspender wie möglich zu finden, damit jeder Blutkrebspatient einen passenden Spender findet.

Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein!

Jeder kennt bestimmt die Werbung mit dem kleinen Jungen, der mit seinem Kuscheltier von einer zweiten Chance auf Leben spricht und wie er durch eine Stammzellenspende den Blutkrebs besiegt hat.

Von einem Kollegen, Patrick Grebner, bekam ich die Idee in unserem Unternehmen eine Registrierungsaktion durchzuführen. Also setzte ich mich direkt mit der DKMS in Verbindung. Auf ihrer Website füllte ich einen Anfragebogen aus und schon ein paar Tage später bekam ich bereits eine Antwort. Gemeinsam mit einer sehr netten Dame von der DKMS plante ich dann die Registrierungsaktion. Es ist eigentlich ganz leicht: ich teilte der DKMS die Mitarbeiteranzahl mit und diese sendeten mir dann ein vorgefertigtes Flugblatt zur Veröffentlichung im Intranet oder am schwarzen Brett. Außerdem sendete die DKMS mir die notwendigen Utensilien wie Stäbchen, Umschläge und die Einverständniserklärung und reichlich Infomaterial.

Lasst das Spenden beginnen!

Am 26.09.2018 war es dann so weit: wir führten die Registrierungsaktion in einer unserer Schulungsräume durch. Gemeinsam mit zwei Kollegen und einer Praktikantin baute ich um 08:00 Uhr unsere „Stationen“ auf.

Die erste Station bestand darin, die Interessenten nach den Ausschlusskriterien zu fragen und Ihnen die Einverständniserklärung sowie eine Infobroschüre zu überreichen. Bei der zweiten Station wurde die Durchführung mit den Stäbchen näher erläutert: Jede Person erhielt drei verpackte Stäbchen. Diese mussten jeweils eine Minute in der Wangeninnenseite bewegt werden, um einen Wangenabstrich zu erhalten.

Ein einfacher Wangenabstrich kann jemand anderem das Leben retten.

Nachdem alle drei Wattestäbchen im Mund waren, mussten sie noch zwei Minuten antrocknen. Währenddessen konnten die Einverständniserklärungen ausgefüllt werden. Hier wurden unter anderem Kontaktdaten abgefragt. Die letzte Station bestand darin, die Einverständniserklärungen auf Vollständigkeit zu prüfen, abzuheften und die Stäbchen in den Umschlägen zu bündeln.

Erfahrungsgemäß nehmen laut DKMS rund 10-15% aller Mitarbeiter eines Unternehmens an einer solchen Registrierungsaktion teil. Bereits vormittags hatten wir sehr erfreuliche 21% erreicht. Ich würde sagen, das war ein voller Erfolg.

Wie geht es weiter?

Die Umschläge mit den Stäbchen sowie die unterzeichneten Einverständniserklärungen wurden anschließend in einen Umschlag gepackt und per Post an die zuständige DKMS Stelle versendet. Dort werden die Stäbchen im Labor zunächst analysiert. Dies kann bis zu 6 Wochen oder länger dauern. Nach drei bis sechs Monaten, je nachdem, wie die Auslastung von der DKMS aussieht, erhalten die registrierten Personen dann ihren Spenderausweis.

Wenn die Gewebemerkmale zu denen des Patienten passen, wird die Übereinstimmung erneut mit einer Blutprobe getestet und weitere Blutwerte ermittelt. Nach einem gesundheitlichen Check, der Aufklärung durch einen Arzt und der endgültigen Einverständnis durch den Spender kann die Stammzellenspende starten. In 80% der Fälle kommt es zu einer „peripheren Stammzellenentnahme“. Hierbei wird dem Spender der Wachstumsfaktor G-CSF verabreicht. Daraufhin wird ihm Blutplasma entnommen. In 20% der Fälle kommt es zu einer Knochenmarkentnahme. Hierbei wird dem Spender bei einer Vollnarkose Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen. Die Stammzellen werden dann dem Patienten transplantiert. Diese nisten sich in den Knochenhohlräumen ein und beginnen dort neue und gesunde Blutzellen zu bilden.

 

Wie ihr seht, ist es nicht schwer etwas Gutes zu tun und eventuell anderen Menschen damit das Leben zu retten. Informiert euch bei der DKMS und werdet Spender!

Automechanika 2018 – Von der Planung zum fertigen Stand

Alles begann auch in diesem Jahr mit einer vagen Idee. Einer Idee, die sich aus ziemlich großen, nie dagewesenen Elementen zusammensetzte. Selbst unser Messebauer musste tief durchatmen. Die Idee nahm immer mehr Gestalt an und wurde schließlich der Hingucker in Halle 3! Zu bestaunen gab es den einzigartigen Messestand auf der Automechanika 2018 in Frankfurt vom 11. bis zum 15. September.

Wie eine Idee zum Leben erwachte

Sobald feststand, dass ich in diesem Jahr für die Messestandplanung der Automechanika zuständig sein würde, hatte ich innerhalb kürzester Zeit die verschiedensten Ideen. Eine davon setzte sich allerdings sofort in meinem Kopf fest. Ich stellte sie in meinem Team vor und wir waren uns alle schnell einig. Wir waren überzeugt, dass sie die entsprechende Wirkung hervorrufen würde und wir uns definitiv von der Masse abheben würden: Riesige, rote Seefrachtcontainer im Herth+Buss Branding ­– wieso eigentlich nicht?

Wobei ich mir zunächst allerdings nicht sicher war, was die Umsetzbarkeit anging. Denn die Logistik von vier großen Containern vor allem während den Aufbauzeiten war nicht zu unterschätzen. Um all diese offenen Fragen zur Logistik und allgemeinen Umsetzbarkeit zu klären, musste ein Termin mit unserem langjährigen Partner und Messebauer Löser her. Gesagt, getan!

Bis zum Termin im Oktober 2017 (ja, die Messeplanung beginnt tatsächlich fast ein Jahr vor der Automechanika) ergänzten wir unsere Idee. Viele Elemente wie Möbel, Exponate zur Produktpräsentation und vieles mehr kamen hinzu. Wir überlegten uns, welche Hauptaussage wir mit dem Standthema vermitteln wollen und wie die Container sinnvoll eingebracht werden konnten.

Authentisch. Echt. Traditionell in Rot. Ein kleiner Blick auf die Bar unter der Containerwand.

Dieser Schritt fiel mir jedoch nicht schwer. Die Kombination aus internationalem Handel und den Ursprüngen und der Tradition eines Familienunternehmens ließen sich gut mit dem aktuell allgegenwärtigen Industrial Style verbinden. Das ist nicht nur äußerst zeitgemäß und modern, sondern fügte sich auch konzeptionell sehr gut zu einem harmonischen Standbild zusammen.

Nachdem diese Idee also ausgereift war und klar war, dass wir sie umsetzen konnten, war es an der Zeit auch unsere Geschäftsleitung von unserem Konzept zu überzeugen.

Unser Standkonzept für die Automechanika 2018

Wir sind ein Unternehmen, das stets zukunftsorientiert denkt. Deshalb ist unsere Geschäftsleitung auch nie von innovativen Ideen abgeneigt. Wir wollen uns schließlich von der Masse abheben!
Um genau das zum Ausdruck zu bringen, wollten wir uns mit einem modernen Standkonzept präsentieren: Das „echte“ Herth+Buss, das den Bezug zur Kernkompetenz nicht verliert. Herth+Buss sollte als Teilelieferant, Logistikexperte und zukunftsorientiertes Familienunternehmen im Mittelpunkt stehen.

Unsere Eyecatcher, die roten Seefrachtcontainer, sorgten für die angestrebte Fernwirkung, die wir im vorderen Standbereich durch einen Gebäudebau zusätzlich unterstützt haben. Die echten Container versetzten den Besucher in eine Liveumgebung der täglichen Arbeit von Herth+Buss als Großhändler.

Tadaaaa. Der fertige Stand in seiner vollen Pracht.

Eine Mischung aus Rückblick und Zukunft!

In Kombination mit Möbelelementen im Industrial-Einrichtungsstil haben wir dieses Konzept abgerundet. Die Möblierung lehnte sich an „alte“, funktionale Materialien und Formen aus Fabriken des 20. Jh. an.
Echte Schätze, wie die alten Originallampen in unseren Besprechungsräumen, ließen sich gut mit modernen Elementen verbinden.

Somit konnten wir ohne Probleme die Herth+Buss Historie stilistisch aufgreifen – immerhin gibt es Herth+Buss bereits seit 1925!
(Und seit 1971 sind wir auch auf der Automechanika vertreten)

Die Herth+Buss Kernkompetenz und Produktwelt

Ergänzt haben wir das ganze mit technischer Modernität sowie einer großen Aktionsfläche mit Produkten zum Anfassen. In diesem Jahr war es uns wieder wichtig, dass man unsere beiden Sortimente Elparts und Jakoparts genauestens betrachten konnte. Hierfür kamen die Werkbänke zum Einsatz und natürlich war auch unser altbekanntes WAD-Mobil vor Ort!

 

Zudem haben wir unseren Stand links und rechts durch Produktmauern im Backsteinstil eingegrenzt. Hier platzierten wir zusätzliche Produkte, die beim Vorbeilaufen für Aufmerksamkeit sorgen sollten.

Auf unserer Imagewall präsentierten wir euch unsere drei Kernkompetenzen: „Logistische Exzellenz“, „Qualität und Service vom Spezialisten“ und „Smart- und Extraservices“. Über einen QR-Code konnten die Besucher den brandneuen Herth+Buss Imagefilm in voller Länge anschauen!

Zahlreiche Artikel aus dem Herth+Buss Sortiment galt es zu bestaunen.

Für exotische Highlights sorgte in diesem Jahr unser Barbereich. An drei Messetagen sorgte unsere Barkeeperin für gute Laune und leckere Drinks!

Das Feedback zeigte uns, dass wir auch in diesem Jahr ein ansprechendes und innovatives Standkonzept kreiert haben! Für all die positive Resonanz möchten wir uns auch hier nochmals bei euch bedanken!

Wir freuen uns schon jetzt auf die Planung eines neuen und originellen Messestandes im Jahr 2020.
Jetzt heißt es aber erst einmal: 2018 Revue passieren lassen!

Erster Einsatz nach der Ausbildung – Die Parts & Service World

Heute berichte ich euch von meiner ersten Messe! Vom 13.-14. Oktober fand die Messe für Land- und Agrartechnik in Kassel namens Parts & Service World statt. Auf der Messe drehte sich alles rund um das Thema Landmaschinen. Die Besucher konnten sogar bei Live-Reparaturen dabei sein.

Die Ruhe vor dem Sturm

Samstagmorgen, 8:00 Uhr: Die letzten Vorbereitungen am Messestand werden getroffen. Schon eine halbe Stunde später tobt die Halle und unser Stand ist voll. Ich war sehr neugierig auf die Anliegen und Interessen unserer Standbesucher. Erfreulich waren auch die positiven Reaktionen der Standbesucher auf unsere Produkte. Es ist ein persönliches Erfolgserlebnis, wenn der Standbesucher von seinen Problemen mit der Technik und der Reparatur der Landmaschinen berichtet und man diesem daraufhin eine optimale Lösung des Problems bieten kann. Die Besucher waren besonders an unserem neuen Exponat interessiert. Das Exponat vereint drei Produkte, die besonders für den Fahrzeugbau sowie allgemein für Nutzfahrzeuge einen praktischen Mehrwert bieten. Da hätten wir zum einen das intelligente Beleuchtungssystem LEDs’inno, das für Anhänger sämtlicher Art ein Plug&Play-Beleuchtungssystem auf LED Basis bietet. Zum anderen unsere BDS-2 LED Umrissleuchte mit Rückfahrsensoren und unser Anhängerprüfkoffer, welcher es ermöglicht, die Beleuchtung von Anhängern oder Zugfahrzeugen unabhängig mit nur einer Person zu prüfen.

Der Innovationsaward auf der Parts & Service World

Ein besonderes Highlight der Messe war die Preisverleihung für Produkte und Dienstleistungen, die sich durch einen besonderen Innovationscharakter auszeichneten. Ausgezeichnet wurden unsere BDS-2 LED-Umrissleuchte mit optischem Rückfahrsensor, die sich durch einen entscheidenden Sicherheits- und Kostenvorteil von der Konkurrenz abhebt:  Setzt die Zugmaschine zurück, erkennt der Sensor bereits ab einer Entfernung von 4,5 m Hindernisse und der Fahrer kann noch problemlos einparken. Denn drei verschiedene Blinkfrequenzen signalisieren ihm zuverlässig die abnehmende Entfernung zum Hindernis.

Mit Stolz durften wir hier eine Silbermedaille entgegennehmen.

Feierabend auf Mallorca!

Kurz nach Messeschluss am Samstagabend rief auch schon die Abendveranstaltung. Das Motto: „Mallorca-Party“. Wir wurden mit einem schönen Buffet und kühlen Getränken empfangen und nach dem Essen haben Jürgen Milski und Loona auf der Showbühne für Stimmung gesorgt.

Auf der Abendveranstaltung wurde für reichlich Stimmung gesorgt!

Abschließend kann ich sagen, dass es für uns eine erfolgreiche Messe mit vielen Besuchern war. Für mich war es insbesondere toll, mit unseren Kunden nicht nur über das Telefon zu sprechen, sondern zur Abwechslung auch mal im persönlichen Gespräch Fragen zu klären und allgemein unsere Kundschaft besser kennenzulernen.

Hochseilgarten Lagerhalle – Schulung für den Ernstfall

Eine zweitägige Schulung für einen Stapler? Richtig! Immerhin kann mit den neuen Hochregalstaplern bis zu einer Höhe von 14 Metern kommissioniert werden. Um für den Ernstfall eines Defekts zu üben, fand eine besondere Schulung in der letzten Woche bei uns im Hause statt. Seit einiger Zeit steht unsere neue Lagerhalle, die mit einer Höhe von 16,5 Metern nicht gerade klein ist. Da Sicherheit an erster Stelle steht, hieß es für mich und drei weitere Kollegen erstmal: „ab zur Staplerschulung“ und lernen, wie man einen modernen Hochregalstapler bedient und sich im Ernstfall richtig verhält.

Gesundheitscheck beim B.A.D

Der Startschuss zur Eignungsprüfung fiel am 11.10.2018 – Die gesundheitliche Eignungsprüfung beim B.A.D (Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsmedizinischer und Sicherheitstechnischer Dienst) stand an. Meine Kollegen und ich starteten von Heusenstamm aus in Richtung Seligenstadt, wo der Test stattfinden sollte. Getestet wurde vor allem die Tauglichkeit, also ob man schwindelfrei ist. Aber auch Seh- und Hörtests sowie ein EKG sind unter anderem Teil des Gesundheitschecks.

Nachdem meine Kollegen und ich den Test mit Bravur bestanden hatten, ging es zurück in die Vorbereitung für Teil 2 der Eignungsprüfung.

Zurück auf die Schulbank – Die Theorie des Staplerfahrens

Nachdem man mir mitgeteilt hatte, dass ich den Gesundheitscheck bestanden hatte, ging es weiter mit dem theoretischen Test. Die Firma Suffel stellte uns einen Schulungsleiter, der uns dabei half, die Theorie zu verinnerlichen und uns zeigte, wie wir im Ernstfall mit dem Rettungsgeschirr umzugehen haben.

Es ging am Morgen erst mit dem theoretischen Teil los. Einige Vorschriften, wie zum Bespiel: „Den Stapler nur mit abgesenkter Gabel abstellen“ oder „Den Stapler nicht vor Notausgängen oder Feuerwehrzufahrten abstellen“, waren bereits bekannt, einiges war jedoch neu. Zum Beispiel kann es im Falle des Abseilens zu einem Hängetrauma kommen. Wenn sich erste Anzeichen bemerkbar machen, muss sofort ein Notarzt gerufen werden.

Natürlich haben wir auch diese Prüfung problemlos bestanden.

Abseilen wie Spiderman

Nach dem theoretischen Teil, sollte nun der praktische Teil folgen. Es war spürbar, dass die Nervosität langsam anstieg. Außer bei mir natürlich. Ich war die Ruhe selbst. Ok, Spaß beiseite! Ich war mindestens genau so aufgeregt wie alle anderen auch, freute mich aber sehr auf diese „Mutprobe“.

Als es ans Anlegen und den richtigen Umgang mit dem Rettungsgeschirr ging, wurde mir zugegeben etwas mulmig. Doch als erster wollte ich natürlich mit gutem Beispiel vorangehen. Ich zog den Gurt fest und übte erst einmal aus dem Stand, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Abseiltechnik überhaupt funktioniert. Nach ein paar Mal üben, ging es für mich eine Etage höher.

Ich kann an dieser Stelle klar sagen, dass drei Meter von oben sehr viel höher aussehen als von unten! Auf „Sicherheitshöhe“ angekommen, wurde mir etwas komisch. Dabei ging es gar nicht so sehr um die Höhe selbst, sondern viel mehr um das Abgeben der Kontrolle. Ich musste schon einiges an Vertrauen aufbringen, um aus der Kabine zu klettern und mich rückwärts und kopfüber in den Gurt fallen zu lassen. Ich hatte nur ein bisschen die Hosen voll, aber ich musste ja meinen Mann stehen, um endlich wieder Boden unter den Füßen zu haben. Außerdem wollte ich mich schon immer mal wie Spiderman fühlen.

Mit Highspeed durch den Schmalgang

Nach dem Training mussten wir noch lernen, wie sich die Logistik-Giganten so fahren. Ich muss zugeben: Es ist erstmal unspektakulär, denn der Schmalgang-Stapler und der Hoch-Hub-Kommissionierer fahren automatisch geradeaus. So arbeitet man deutlich effizienter.

Jeder durfte den Schmalgangstapler bedienen und nach oben fahren. Ich muss sagen, es war eine tolle Erfahrung mal bis auf 14 Meter Höhe zu fahren. Von oben sieht alles ziemlich klein aus und man ist ganz für sich.

Dann war der Kommissionierer dran, mit dem wir auch mal die Induktionsschleife verlassen durften. Für alle Logistik-Neulinge: Die Induktionsschleife führt den Stapler automatisch durch die Gänge. Also quasi autonomes Staplerfahren.

Mein Fazit der Schulung

Es hat mir wirklich Spaß gemacht herauszufinden, ob meine Werte (Gesundheit) gut genug sind, um die Stapler führen zu dürfen und ob ich auch den praktischen Teil meistern kann. Mein persönliches Highlight war ganz klar das Lager aus 14 m Höhe zu sehen.

Aber ganz ehrlich: Unsere Logistik verändert sich ständig, um noch besser, schneller und effizienter zu werden. Mich hat hier noch keine Aufgabe stoppen können und ich freue mich auf jede Herausforderung.

Meine Zeit als Aushilfe im Personalwesen

Wie gehen Personaler mit Konflikten um? Was unterscheidet eine vielversprechende Bewerbung von einer weniger aussichtsreichen – worauf achten die geschulten Augen des Personalwesens besonders? Wie fördert die HR-Abteilung das positive Arbeitsklima? Kurzum: Was tut man im Personalwesen und würde dieser Beruf zu mir passen? Diese Fragen schwirrten mir im Kopf herum, bevor ich meine Aushilfstätigkeit bei Herth+Buss beginnen konnte. Was ich seither erleben durfte…

Nahe Offenbach mit britischen Wurzeln aufgewachsen, habe ich mich 2016 entschieden, ein Psychologiestudium in Edinburgh, Schottland zu wagen. Täglich beschäftige ich mich dort mit Fragen aus allen Bereichen meines weitläufigen Studienfaches. Beispiele sind:

Was ist Intelligenz und wie aussagekräftig ist der IQ wirklich? Wie ist es möglich, dass ein Kleinkind mühelos X Wörter täglich lernt, ich mir meine Französischvokabeln aber nie behalten konnte? Wie treffen Menschen Entscheidungen – überwiegt dabei der Kopf oder der Bauch? In welchem Umfeld arbeiten Menschen am effektivsten – sind Gruppen- oder Einzelbüros eher förderlich?

Diese und viele andere Fragen versuche ich seit nunmehr zwei Jahren mit Hilfe von Professoren, Literatur, Daten und PowerPoint-Präsentationen zu beantworten.

Im Laufe meines Studiums habe ich mich zunehmend von Sigmund Freud und seiner Couch gelöst. Nun liegt mein Schwerpunkt in wirtschaftspsychologischen Themen. Dieses Wissen wollte ich dann gerne einmal in der echten Arbeitswelt anwenden und auf die Probe stellen. Letztlich landete meine Bewerbung bei meinen jetzigen Bürokolleginnen, welche mir bald anboten, in ihrem Personalwesen wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln. So absolviere ich hier bei Herth+Buss seit vier Wochen eine zweimonatige Aushilfstätigkeit.

Schon ganz am Anfang durfte ich bei der Einführung der neuen Azubis mithelfen.

Die Entscheidung mich bei Herth+Buss zu bewerben und das Angebot umgehend anzunehmen, bereitete mir wenige Kopfschmerzen. Zunächst machte mich eine Mitarbeiterin auf das Unternehmen und das positive Arbeitsklima aufmerksam. Ein Blick auf die Unternehmenswebsite verriet, dass Herth+Buss viel Wert auf Ausbildung legt und darin jahrelange Erfahrung hat. Zudem liegt Herth+Buss leicht erreichbar und bot mir zu meinem gewünschten Zeitraum meine gewünschte Position an.

Theorie und Praxis – Gibt es Unterschiede?

Mit meiner Entscheidung bin ich immer noch höchst zufrieden. (Und das schreibe ich nicht nur, weil meine Kolleginnen diesen Bericht später lesen werden). Bei Herth+Buss wurde ich freundlich und geduldig aufgenommen. Neue Aufgaben werden mir hier so gezeigt, dass ich sie im Anschluss allein bearbeiten kann. Der beobachtende Blick über meiner Schulter nahm mit der Zeit immer weiter ab, bis ich heute – nach vier Wochen – bis auf gelegentliche Hilferufe eigenständig arbeite.

Ich werde von meinen Kolleginnen immer tatkräftig unterstützt.

Schon am ersten Arbeitstag musste ich aber einsehen, dass die Theorien meiner Professoren und Lehrbücher die Realität nicht treffend abbilden. Wichtiger als meine achtseitige „Auseinandersetzung mit den Texten von B.F. Skinner“aus Semester drei sind hier für mich zum Beispiel Zuverlässigkeit, effektive Kommunikation und Engagement. In der Realität wiegen praktische Erfahrungen deutlich schwerer, als Theorien A, B oder C. Umso mehr freut es mich, dass ich hier welche für später sammeln kann.

Die Aufgaben im Personalwesen

Im Rahmen meiner Aushilfstätigkeit darf ich dem gelegentlichen Interview oder Mitarbeitergespräch beiwohnen. Die meisten – nicht minder wichtigen – Aufgaben spielen sich für mich aber in der zweidimensionalen Welt der Einsen und Nullen ab. Bei ca. 250 Mitarbeitern gibt es eben eine Menge Urlaubsanträge, Krankmeldungen, Stempeluhrfehler, Bewerbungen und Akten über Akten, die manuell bearbeitet werden müssen. Während sich bei mir trotz größter Mühe leider noch immer gelegentlich die eine oder andere Unaufmerksamkeit einschleicht, beobachte ich mit großem Respekt, wie präzise und fehlerlos meine Kolleginnen allen Ablenkungen zum Trotz arbeiten (und meine Fehler stets ausbügeln. Danke dafür!). Denn nur so können Prozesse lückenlos dokumentiert werden und das System reibungslos funktionieren.

Mittlerweile kann ich meine Aufgaben selbstständig an meinem digitalen Arbeitsplatz durchführen.

Abgesehen von diesem Tagesgeschäft bearbeite ich zunehmend komplexere Themen – was auch daran liegt, dass aus 20 Minuten pro Urlaubsantrag 20 Sekunden geworden sind. So recherchiere ich beispielsweise im Wettlauf mit der Uhr, um zahlreiche bestehende und neue Richtlinien zeitgemäß zu halten. Des Weitern darf ich eigenständig die monatliche Mitarbeiterbefragung durchführen und auch bei der großen Mitarbeiterbefragung, die alle zwei Jahre stattfindet, kann ich bei der Konzeption mitwirken. Besonders bei diesen Aufgaben kann ich mein Wissen aus dem Studium effektiv anwenden.

Durch meine Aushilfstätigkeit habe ich schon jetzt viele wertvolle Erfahrungen gewonnen und ein genaueres Bild vom Berufsleben erhalten können. Im Anschluss an meine Tätigkeit im Personalwesen werde ich nach Edinburgh in mein drittes Studienjahr zurückkehren. Dort werden mir Fächer wie Intelligence at Work, Cognition across the Lifespan und Consumer Behaviour begegnen, die ich nun mehr denn je kritisch betrachten werde. Was danach passiert, wird sich zeigen. Herth+Buss behalte ich jedenfalls in positiver Erinnerung und wer weiß, ob das Personalwesen nicht bald schon wieder eine Bewerbung von mir auf dem digitalen Tisch bearbeiten wird.

Ausflug der Azubis 2018 – Der Sprung ins Ungewisse

Freitagmorgen. 6:30 Uhr. Der Wecker klingelt…

…nicht! Heute geht es nämlich für zehn frische und acht erfahrene Azubis und duale Studenten sowie drei glückliche Kollegen aus dem Personalwesen einmal nicht ins Büro. Die Höhen und Tiefen des Arbeitsalltages werden an diesem Tag in die furchteinflößenden Höhen und Tiefen des Offenbacher Kletterwaldes „FunForest“ versetzt. Nach einer anstrengenden und interessanten Einführungswoche geht es für die Neulinge jetzt ans Eingemachte.

Ganz im Sinne der sportlichen Entspannung schwinge ich mich also um kurz nach neun auf mein himmelblaues Fahrrad und mache mich auf den Weg zum Treffpunkt am Kickers-Fanshop. Es wird kurz durchgezählt – dann nochmal und nur um alle Zweifel zu beseitigen noch ein drittes Mal. Schließlich machen sich alle 21 Nasen auf in Richtung Waldpark.

Nach einer kurzen Teambesprechung ging es für die frisch gebackenen Azubis los

Teamwork ist angesagt

Bevor wir uns aber in die Höhe (und schwindelerregenden Abgründe) stürzen dürfen, erwartet uns eine Abenteuerrallye. Hier können wir in Teams in unterschiedlichen Spielen unser Geschick, Können, Glück und Teamgeist unter Beweis stellen. Challenges wie Fußballbowling, Armbrustschießen und Gummischnicken bringen uns mächtig ins Schwitzen! Bei Letzterem hätten wir Stefan Raab in Spiel 14 um 00:38 auf Pro7 mehr als nur die Stirn geboten. Doch was uns erst so richtig an unsere Grenzen zwingt, ist die allseits gefürchtete Frage nach dem Teamnamen. Vorschläge, wie „Die Herth und Bussarde“, „Team Ratlos“, und „Die Gewinner“ rufen ebenso viel Begeisterung hervor wie unsere bestenfalls blamable Leistung in Spiel 6: Pedalofahren.

Bei der Namensfindung sind wir im wahrsten Sinne des Wortes auf unser Glück angewiesen. Nachdem wir in Spiel 9 in unter einer Minute alle 6 Päsche würfeln, steht fest – unser Team heißt Pascht schon!  Mit der Kraft des Glückes in unserem Namen war es eigentlich nur eine Frage der Zeit bis sich unsere sechs wackeren Würfler von der Konkurrenz absetzten. Nichtsdestotrotz staunten wir nicht schlecht, als beim gemeinsamen Mittagssnack Team Pascht schon! mit hauchdünnem Vorsprung zum Sieger gekürt wurde.

Hand in Hand hilft sich jeder, um an das gemeinsame Ziel zu kommen

Jetzt geht es für die Azubis erst richtig los!

Anschließend war es nun an uns, die frisch gestärkten Beine in Kletterparcours von Anfänger bis Reinhold Messner wieder zum Zittern zu bringen. Die meisten Azubis entschieden sich nach der Einweisung für den mittelschweren Parcours #8 – ein Fehler wie sich später herausstellen sollte. Etwa auf halbem Wege durch den Kurs traf der erste unserer Gruppe auf eine Mutter mit zwei Kindern: Mutter auf einer Seite der Seilrutsche, die kleinen Timmy und Clara mit panisch aufgerissenen Augen auf der anderen. Es brauchte viel Überzeugungsarbeit und vielleicht einen kleinen Schubs doch nach etwa 20 Minuten „sprangen“ die beiden Vorschüler und schwebten über den Abgrund. Nachdem auch der Rest von uns den waghalsigen Sprung in Richtung Parcoursende und festem Boden gemeistert hatte, belohnten wir uns mit einer Runde erfrischend-kühler Getränke und schattig-gestellten Sonnenliegen. 

Schwindelerregende Höhen im Kletterpark FunForest in Offenbach

Die Abenteuerlustigsten unter uns suchten im Anschluss noch den besonderen Kick auf den Kursen #11 bis #14. Als ich selbst vor dem sogenannten Bungee-Sprung stand, fühlte ich mich haargenau wie der sechsjährige Timmy eine Stunde zuvor. Doch es half alles nichts, es hieß Augen zu….und durch!

So erlebten alle frischen Azubis gemeinsam mit den alteingesessenen Kollegen einen abwechslungsreichen, aufregenden und vor allem spaßigen Tag im Kletterwald und freuen sich schon jetzt darauf, im nächsten Jahr die neuen Grünschnäbel als alte Hasen begleiten zu dürfen.

 

 

 

 

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