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» Seit über 90 Jahren gehen wir die Extrameile –
Damit auch Sie weiterkommen

Ihre Zufriedenheit ist unser Treibstoff, Qualität unser Motor.
Wir sind der Spezialist für Fahrzeugelektrik und Ersatzteile für asiatische Fahrzeuge. «

Wir sind Herth+Buss.
Holger + Ralf Drewing

Internationale Standorte

Wir sind mit Niederlassungen in ganz Europa vertreten.

Historie

Von damals bis heute – Die Geschichte eines Traditionsunternehmens

KOMPETENZ MADE IN GERMANY

Wir sind der Spezialist für Fahrzeugelektrik und Ersatzteile für asiatische Fahrzeugmodelle. Qualität ist unser Erfolgsrezept und hat uns auch international zu einer festen Größe gemacht.

Unser hoher Anspruch zeigt sich auch in einem starken Kundenservice. Wir unterstützen Sie mit unserer 90-jährigen Erfahrung bei der Erstellung individueller Lagerkonzepte oder der Organisation von Messe- und Kundenevents.

 

Spezialteile Elparts

ELPARTS

Die erste Wahl bei Fahrzeugelektrik

Ersatzteile Jakoparts

JAKOPARTS

Die erste Wahl bei Ersatzteilen für Japaner und Koreaner

QUALITÄT UND INNOVATION – UNSER GELEBTES MARKENVERSPRECHEN

Unser Ziel ist es, dem Kunden zu jeder Zeit das passende Ersatzteil in bester Qualität zur Verfügung zu stellen. Unser Qualitätsanspruch umfasst dabei mehr als das Produkt – ein zuverlässiger Service, der Ihnen jede Frage beantwortet und helfend zur Seite steht, ist mindestens genauso wichtig. Damit wir unserem Markenversprechen gerecht werden, entwickeln wir uns permanent weiter und orientieren uns an den neuesten Technologien und dem sich stetig verändernden Markt. So führen wir z. B. detailgenaue Datenbanken, die wir pflegen und ständig erweitern. Auch mit dem Aufbau eines effizienten logistischen Systems haben wir uns als kompetenter Partner im Kfz-Ersatzteilmarkt positioniert. International haben wir mit unseren Sortimenten und unserem Service auf uns aufmerksam gemacht und wurden von der European Foundation for Quality Management (EFQM) sogar mit dem Preis „Recognised for Excellence in Europe“ ausgezeichnet.

ZUVERLÄSSIG WIRTSCHAFTEN – DIE BASIS DES ERFOLGS

Zuverlässigkeit ist unabdingbar für unseren Erfolg. Eine Lieferbereitschaft von 95% sorgt für die verlässliche Verfügbarkeit und schnelle Lieferung unserer Produkte. Von unseren effizienten logistischen Prozessen und unseren innovativen Produkten, wie SelectH2, dem selektiven Gasspürgerät für Wasserstoff, profitiert auch Ihr Unternehmen. Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und lange Lebensdauer zeichnen unsere Produkte aus. Wir sind stolz auf die Qualität unserer Sortimente und unseres Services. Auch unsere Kunden wissen unsere Zuverlässigkeit zu schätzen und bleiben uns seit Jahren treu verbunden. Unser Total-Quality-Management wurde mit dem Preis „Recognised for Excellence in Europe“ ausgezeichnet. Verleiher dieses Preises ist die European Foundation for Quality Management (EFQM). Eine Wertschätzung und logische Konsequenz, die uns europaweit zu einem der führenden Unternehmen auf dem freien Kfz-Ersatzteilmarkt macht.

Gelebter Verbesserungsprozess

Zuverlässigkeit und Vertrauen lassen sich ebenso wenig herbeireden wie Qualität, Innovation und Service. Was zählt, sind Taten:

TQM

Die Optimierung von Qualität, ob in Produkten oder Prozessen, hat bei Herth+Buss oberste Priorität. Deshalb ist ein bis in die Unternehmensführung gelebtes Total Quality Management die Grundlage unseres Schaffens. Von der European Foundation for Quality Management (EFQM) wurden wir dafür mit „Recognised for Excellence in Europe“ ausgezeichnet.

Unser Qualitätsmanagement ist zertifiziert nach ISO 9001-2008 und VDA 6.2 sowie nach der StVZO verifiziert. Außerdem wird das Risikomanagement gemäß der ISO 9001 betrieben. Abgerundet wird unser Qualitätsmanagement durch das Zertifikat des „Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten“ der Europäischen Gemeinschaft. Strenge Auswahl und Bewertung unserer Lieferanten ist dabei selbstverständlich.

Internationale Standorte

 

Herth+Buss Fahrzeugteile
GmbH & Co.KG
Dieselstraße 2-4, 63150 Heusenstamm, Germany,
info@herthundbuss.com

 

Herth+Buss Belgium Sprl
Rue du Fisine, 5590 Achêne, Belgium
sales.be@herthundbuss.com

Herth+Buss France
ZA – Portes du Vercors, 270 Rue Col de La Chau, 26300 Châteauneuf-sur-Isère, France
sales.fr@herthundbuss.com

 

Herth+Buss Iberica
C/A 44 Poligono de Areta
31620 Huarte Navarra, España
info@herthundbuss.com

 

Herth+Buss UK
Unit 1 Andyfreight Business Park,Folkes Road, Lye, Stourbridge DY9 8RB, United Kingdom
Sales.uk@herthundbuss.com

 

Herth+Buss Sales Office Russland
info@herthundbuss.com
Herth+Buss Sales Office Italien
info@herthundbuss.com

 

 

 

 

 

RESEARCH+DEVELOPMENT –
TEILEZUORDNUNG VOM PROFI

Für jedes Fahrzeug das passende Ersatzteil. Das ist unser Ziel. Um das zu erreichen, stellen wir uns eine grundlegende Frage: „Welches Teil passt in welches Fahrzeug?“. Mit dem konsequenten Aufbau und der Verfeinerung eines eigenen Fahrzeugstamms können wir diese Frage im Sinne unserer Kunden beantworten. Wir bauen unsere Datenbank permanent aus, pflegen sie im Detail, damit wir die Teileidentifikation für unsere Kunden so einfach wie möglich gestalten.
Der Herth+Buss-Online-Katalog, der monatlich aktualisiert wird, ermöglicht es unseren Kunden schon vor der Veröffentlichung, in TecDoc und anderen Medien, die passenden Teile auszuwählen.

Wir garantieren:

  • konstant hohe Produktqualität
  • hochtechnisch qualifizierte Mitarbeiter
  • modernste Informations- und Kommunikationstechnologien
  • regelmäßige Bewertung und Überwachung von Partnern und Zulieferern
  • ständige Optimierung unserer Prozesse
  • Ressourcenschonung und Umweltschutz

 

  

 

Partnerschaften

DER TEAMPLAYER – GEMEINSAM WEITERKOMMEN

Wir glauben daran, dass Partnerschaften und Kooperationen sowohl Unternehmen als auch ihre Menschen weiterbringen. Denn Kooperationen eingehen bedeutet Lernbereitschaft und konstante Weiterentwicklung.
Deswegen engagieren wir uns schon seit Jahren in verschiedenen Partnerschaften und Initiativen wie der TecAlliance und „Qualität ist Mehrwert“.

TecAlliance

Seit 1996 sind wir Markenpartner und seit 2000 Gesellschafter von TecAlliance, der führenden Online-Plattform für den freien Kfz-Teilemarkt. Wenn es um Bestellungen, Verfügbarkeiten, Liefertermine und die Rechnungslegung von Teilen geht, gibt es keine bessere Alternative. Denn gute Stammdaten sind die Basis für jeden Geschäftsprozess.
Weitere Partnerschaften sind wir mit Partslife, VREI, ATR, Groupauto und Temot International eingegangen. Kooperationen, mit denen sich nicht nur unser Unternehmen weiterentwickelt, sondern von denen vor allem unsere Kunden und die Endverbraucher profitieren.

Qualität ist Mehrwert

Wir sind Teil der Initiative „Qualität ist Mehrwert“. Oft hat sich die „Geiz ist geil“-Mentalität auch im Kfz-Bereich etabliert, da Verbraucher billige Reparaturen und Ersatzteile bevorzugen. Doch dies ist zu kurz gedacht, da Kfz-Ausfälle auf Werkstatt- und Kundenseite mit erheblichen Mehrkosten verbunden sind.
Wir haben uns gemeinsam mit einer Reihe namhafter Hersteller das Ziel gesetzt, die Hochwertigkeit der Produkte wieder in den Vordergrund zu stellen. Wir plädieren für ein Umdenken im Kfz-Bereich: für mehr Sicherheit, hohe Produktqualität und Kundenzufriedenheit. Mehr Informationen, aktuelle Themen, Risiken und Fallbeispiele können unter www.qualitaet-ist-mehrwert.de abgerufen werden.

Soziales Engagement

SOZIALES ENGAGEMENT MIT TRADITION

Herth+Buss beteiligt sich seit Jahren in sozialen und karitativen Projekten. Wir sind uns unserer Verantwortung als großes Familienunternehmen bewusst und kommen dieser gerne in unterschiedlichen Engagements nach. Neben unseren internen Spendenaktionen, z. B. zu Weihnachten, betätigen wir uns auch in externen Stiftungen.
So sind wir seit Jahren Mitglied des TEILEn e.V., engagieren uns in der Kinder-Nothilfe und im Sponsoring des Rac-Ing Teams der FH Dortmund.
Im Folgenden wollen wir Ihnen gerne diese Projekte vorstellen, die uns so sehr am Herzen liegen:

Kinder-Nothilfe der Peter Maffay Stiftung

Seit 2012 ist ein Großteil der Kfz-Teile- und Werkstatt-Branche im Verein TEILEn e.V. aktiv. Über 60 namhafte Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um sich gemeinsam in diversen Projekten zum Schutz von Kindern im Straßenverkehr zu engagieren.
Mit unserem Verein organisieren wir verschiedene Spendenaktionen. So haben wir in über 1.000 freien Kfz-Werkstätten 35.000 Verkehrssicherheitsartikel an Kinder verschenkt. Dabei wurden auch kostenlose Warnwesten, Sicherheitskrägen, Signalarmbänder und Fahrradreflektoren an Autofahrer verteilt. Wir hoffen damit einen aktiven Beitrag zur Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr zu leisten.
Weitere Initiativen, die wir mit TEILEn e.V. unterstützen, sind die Stiftung F.A.Z.-Leser helfen und das MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main.

Sponsoring der Formula Student

Schnelligkeit, beste Qualität und Zuverlässigkeit sind drei der Kernkompetenzen von Herth+Buss. Darauf wurden auch Studenten der Fachhochschule Dortmund aufmerksam und baten uns um Unterstützung. Sie engagieren sich im Rac-Ing Team, das gemeinsam Formelfahrzeuge für die Formula Student konstruiert. Gebaut wurden ein Formelwagen mit Verbrennungsmotor und ein Elektrofahrzeug. Wir belieferten das Rac-Ing Team mit Komponenten für die Fertigung und Installation seiner Fahrzeuge.

Mobilität ist die Basis unserer Gesellschaft. Mobilität bestimmt, wie wir leben und wirtschaften. Sie ist die Kraft, die uns voran treibt. Sie ist der Motor, der immer laufen muss. Darum kümmern wir uns. Wir sind Herth+Buss. Spezialisten für ausgewählte Fahrzeugersatzteile.

Von damals bis heute

 

1925
Gründung in Langen durch Philipp Herth und Jakob Buss

1932
Wilhelm Meffert übernimmt alle Anteile von Herth+Buss.
Aufbau des Autoelektrik Programms.

 

1961
Dr. Rainer Drewing übernimmt die Geschäftsführung

1967
Herth+Buss verlegt den Firmenstammsitz nach Heusenstamm

 

1981
Aufbau des Nipparts Programms
Import japanischer Fahrzeugteile nach Europa

 

1992
Holger und Ralf Drewing übernehmen die Geschäftsführung

 

2005
Einführung R/F Technologie in der Logistik unter SAP LES
Relaunch von Autoelektrik in Elparts

2007
Inbetriebnahme des neuen Hochregallagers mit zusätzlich 3.200 Palettenplätze

2008/2009
Firmengründung von Herth+Buss
France und Belgium
   

2010
Neubau von 1.400 m² Bürofläche sowie einem neuen Wareneingang mit 5 Laderampen

2011
Markenrelaunch – Eine Marke. Zwei starke Sortimente!
Auszeichnung mit dem Ludwig-Erhard-Preis

2013
Firmengründung von Herth+Buss UK

2018
Firmengründung von Herth+Buss Ibérica
Neubau Hochregallager mit 6.000 Palettenplätzen

Unternehmensblog

Der Warenausgang – die letzte Instanz unseres Warenflusses

Kundenzufriedenheit, stetige Verbesserung sowie die Sicherstellung des Warenflusses sind nur Bruchteile unseres Alltages im Warenausgang. Welche Aufgaben für die rund 40 Mitarbeiter dort genau anfallen, erfahrt ihr in diesem 
Beitrag.

Der Warenausgang: Der Ort an dem die Ware das Unternehmen verlässt

Der Warenausgang ist das letzte Glied der internen logistischen Kette und damit in besonderem Maße dafür verantwortlich, dass Fehler in den Vorprozessen aufgefangen und korrigiert werden. Ebenso gilt es in diesem produktiven Bereich eine kurze Durchlaufzeit sicherzustellen und die Versandeinheiten sinnvoll zu konsolidieren. Nur so können wir einen reibungslosen und pünktlichen Versand zum Kunden gewährleisten. Letztendlich ist die Kundenzufriedenheit unser tägliches Ziel und endet nicht mit beschließen von Maßnahmen.

Die Kommissionierung

Sobald Kundenaufträge bestellt werden, fängt unsere Arbeit in der Kommissionierung an.
Das Wort Kommissionierung umschreibt das Sammeln sowie Bereitstellen von Waren in einer vorgegebenen Menge und Zusammensetzung. Kundenaufträge werden in unserem Scanner angezeigt, woraufhin der Mitarbeiter die Anzahl, Bezeichnung sowie Artikel- und Platznummer erhält. Nach der Artikelentnahme und dem Platzieren in eine Versandkartonage wird die Position durch einen Scan als Kommissioniert gekennzeichnet.
Aufträge, welche ein großes Volumen aufweisen, werden nach Untergeschoss und Obergeschoss aufgeteilt. Ist ein Kundenauftrag abgearbeitet, gelangt dieser in die Endkontrolle und wird dort auf seine Richtigkeit geprüft.

Die alles entscheidende Endkontrolle

Ist ein Kommissionierauftrag abgearbeitet, gelangt dieser entweder an die Paket-Endkontrolle oder an die Stückgut-Endkontrolle für den Paletten Versand.
Bevor die Ware unser Haus verlässt, müssen wir sicherstellen, dass die Qualität und Quantität stimmt. Dabei spielt die Qualitätssicherheit eine wichtige Rolle. In beinahe jeden Fall sind der Endkontrolle bereits einige Kontrollen während des Fertigungsprozesses vorausgegangen. Hierzu erstellt man ein Kontrollschema, mit dem während des gesamten Fertigungsprozesses kontrolliert werden kann, ob die Sollwerte dem Istwert entsprechen. Sollte an den Endkontrollen-Waagen starke Abweichungen auffallen, müssen entsprechende Anpassungen vorgenommen werden.

In der letzten Instanz eines Kundenauftrages erzeugen wir die Versanddokumente. Diese werden, wie auch die Packstückinhaltslisten und ggf. Etiketten, für die Ware direkt am Arbeitsplatz erzeugt. Während wir für den nationalen Versand in der Regel nur Lieferscheine als Versanddokument benötigen, sind im Export meist mehrere Dokumente auszufüllen. Dazu zählen unter anderem eine Zollanmeldung oder Luftfrachtsendungen. Da solche Sendungen aufgrund der zu erledigenden Formalitäten meist eine deutlich längere Fertigstellung und Verweildauer aufweisen, separieren wir diese um das reguläre Tagesgeschäft nicht zu beeinträchtigen.

Fazit unserer Täglichen Arbeit im Warenausgang

Für mich ist das Besondere im Warenausgang, zu sehen, wo wohin die ganzen Pakete gehen. Nicht nur, welche Ziele sie alle haben, sondern auch zu wissen, dass unsere Arbeit um die Welt geht, finde ich besonders spannend. Die stetige Verbesserung für Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, Optimierung von Prozessen und das bewältigen der Herausforderungen, die mir bei meiner täglichen Arbeit begegnen wird nie einseitig oder langweilig. Außerdem kann ich mich immer auf mein starkes Team mit viel Erfahrung verlassen!

Wenn ihr sehen wollt, wie es bei unserem Wareneingang abläuft, schaut hier!

Der Wareneingang – Erster Halt für viele Neuankömmlinge

Im Wareneingang fängt der Logistik Prozess an! Dementsprechend sind die Aufgaben hier auch sehr vielseitig. Sie umfassen nicht nur das Entladen von Überseecontainern und Lieferungen, die bei uns angeliefert werden. Auch das richtige Verbuchen der Waren in unsere Hochregallager spielt hier eine wichtige Rolle.

Warenannahme

Bei der Warenannahme gilt es, die Ware auf Identität, Qualität und Quantität zu prüfen. Wir sehen uns hier genau an woher die Ware kam und ob sie vollständig bei uns eingetroffen ist. Vor allem aber schauen wir, in welchem Zustand die Ware ist. Beschädigte Ware wird dann in Absprache mit dem betreffenden Produktmanager reklamiert. Weitere Aufgaben, welche im Zusammenhang mit der Annahme stehen, sind Containerentladungen und die Zwischenlagerung der angenommen Waren, sofern sich diese in einem einwandfreien Zustand befinden. Die Artikel werden dort dann solange zwischengelagert, bis sie abgearbeitet werden können.

Die Abarbeitung der Sendungen

Nachdem wir die Ware angenommen und zwischengelagert haben, arbeiten wir sie nach AVIS, also nach Anlieferungsdatum, ab. Für den Fall, dass die Artikel zum ersten Mal unser Haus sehen, bekommen sie einen Scan über unser PBM Gerät. Das Gerät misst und verwiegt die neuen Artikel. Diese Daten transportiert es danach direkt in unser Warenwirtschaftssystem. Sobald das erledigt ist, wird die Ware für die Einlagerung oder den Reservebereich bereitgestellt.

Der Reservebereich

Das Führen eines Hochregalstaplers erfordert ein hohes Maß an Konzentration. Die Kollegen im Reservebereich müssen daher sehr vorsichtig und gewissenhaft im Umgang mit dem Maschinen sein. Auch Selbstorganisation und Konzentration sind bei dieser Arbeit sehr wichtig. Des Weiteren gilt es auf Quantität sowie Qualität in der Paletten Einlagerung zu achten. Die dort lagernde Ware wird dann bei Bedarf auf Paletten für die Fachbodenbereiche (Fixplätze) zur Einlagerung bereitgestellt.

Die Einlagerung

In der Einlagerung werden die verbuchten Waren aus dem Wareneingang ordnungsgemäß in den Fachboden, also die fixen Lagerplätze, sowie in die dynamischen Lagerbereiche eingelagert. Hierbei ist es wichtig, dass die Kollegen die Ware nochmals auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüfen, bevor die Einlagerung zum Abschluss kommt. So können wir Fehler im Bestand vermeiden.

Unser Hauptziel ist es, die Ware einwandfrei und korrekt in unser Lager zu bringen. Dabei versuchen wir Durchlaufzeiten so kurz wie möglich zu halten und somit eine hohe Prozessqualität zu erreichen.

Fazit zu meiner Arbeit im Wareneingang

Für mich persönlich, ist es besonders aufregend im Wareneingang alles im Blick zu behalten. So kann ich eventuell auftretende Veränderungen sofort einplanen und es in die Praxis einfließen lassen. Die Logistik boomt in jeder Branche und auch wir bei Herth+Buss spüren das Wachstum deutlich. Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen in der Zukunft und Zusammenarbeit mit allen Abteilungen hier bei Herth+Buss

Silber beim Ludwig-Erhard-Preis (LEP) 2019

Der Ludwig-Erhard-Preis ist der älteste und hochwertigste deutsche Excellence-Preis. Er sieht die Förderung und Verbreitung des Gedankengutes des Excellence. Ehrenamtliche Assessoren aus unterschiedlichen Unternehmen bewerten die Leistungen der Bewerberunternehmen anhand des EFQM Excellence-Modells.

Die Vorgeschichte

2005 und 2011 haben wir bereits beim LEP teilgenommen, sind Finalist geworden und haben den 2. Platz belegt. Da acht Jahre seit der letzten Bewerbung eine lange Zeit sind, haben wir uns dazu entschieden erneut am LEP teilzunehmen. Aber nicht nur der schöne Preis war unser Ziel an der Teilnahme, sondern vor allem der Input und die Bewertung durch externe Personen, welche das Unternehmen noch nicht kennen.

Unsere ersten Schritte

Als erstes wurde in unserem Qualitätszirkel Marketing-Board, dessen Teilnehmer die Geschäftsführung und die Bereichsleiter sind, der Termin für die Abgabe der Bewerbung sowie den Vor-Ort-Besuch festgelegt. Hierbei konnten wir zwischen drei verschiedenen Terminen wählen. Da wir natürlich so viel Zeit wie möglich haben wollten, wählten wir den spätmöglichsten Termin. Ich, als Qualitätsbeauftragte und Assistentin der Geschäftsführung, wurde als Projektleiterin ausgewählt. Also musste ich mich um die Organisation sowie um die Erstellung der Bewerbung kümmern. Hierbei bekam ich zum Glück Unterstützung von unserem langjährigen Berater, Herr Dr. Jürgen Freisl. Da er seit mehreren Jahren Assessor für den LEP ist, kennt er sich bestens damit aus.

Die Bewerbung zum LEP

Zur Unterstützung für die Erstellung und Überarbeitung der Bewerbung wurde ein LEP-Team gegründet. Hier haben sich Janine Winkler, Dennis Leidig, Malte Stäubner und Rolf-Christoph Engel freiwillig dazu bereiterklärt mitzuarbeiten.

Die Bewerbung besteht aus drei Teilen: Der Unternehmensvorstellung, dem Befähiger-Teil und dem Ergebnis-Teil. In der Unternehmensvorstellung haben wir grob das Unternehmen mit Zahlen, Historie und unserem Managementsystem beschrieben. Im Befähiger-Teil haben wir zu den neun Kriterien des EFQM Excellence-Model jeweils ca. fünf Stärken unter den Überbegriffen „Ziel“, „Vorgehen & Umsetzung“, „Bewertung & Verbesserung“, „Links & Messungen“, „Nachweise / Dokumente“ und „Prozesse / Verantwortlicher“ erläutert. Im letzten Teil haben wir den Verlauf der letzten fünf Jahre der für uns wichtigen Kennzahlen als Grafik, sowie die Ergebnisse der Kunden- und Mitarbeiterbefragung aufgeführt. Hierbei hat uns vor allem das Controlling sehr geholfen.

Nach dem Korrekturlesen aller Beteiligten und eine Woche vor endgültiger Abgabe ging es dann zum Endspurt. Gemeinsam mit Lorena Treccarichi aus unserem Marketing-Team wurde die Bewerbung in unser CI gesetzt und mittels Bilder anschaulich, gut lesbar und interessant umgesetzt. Am Ende wurde es dann doch nochmal etwas hektisch und ich war sehr froh, als ich schweißgebadet die Bewerbung abgeschickt habe.

Der Vor-Ort-Besuch

Nach einem ersten Kennenlernen der Assessoren durch die Geschäftsleitung und mich in Köln, folgte vom 06.05.-10.05.2019 der Vor-Ort-Besuch. Hierfür gab es verschiedene Gesprächstermine zu unterschiedlichen Themen mit unterschiedlichen Mitarbeitern. Die sechs Assessoren teilten sich in drei Gruppen auf und führten zu jeweils drei Kategorien aus dem EFQM Excellence-Modell die Gespräche. Anhand der Gespräche wurden dann Punkte vergeben. Das Ergebnis wurde dem Marketing Board und mir am 10.05. durch eine kleine Präsentation der Assessoren vorgestellt. Wir erhielten einige Verbesserungsvorschläge, aber auch viel Lob.

Das Ergebnis & die Preisverleihung

Nach dem Vor-Ort-Besuch erstellten die Assessoren einen Bericht mit ihren Ergebnissen, welcher dann an die Jury ging. Diese bewertete die Ergebnisse ebenfalls und vergab daraufhin die Preise für alle Unternehmen.

Am 25.06.2019 war es dann endlich so weit. Die Preisverleihung in Berlin hat stattgefunden.

Um 17:00 Uhr begann die Veranstaltung im Radialsystem. Zu Beginn wurde die Verleihung durch die Moderatorin Ursula Heller und Thomas Kraus, Vorsitzender ILEP e.V., eröffnet. Nach zwei sehr interessanten Vorträgen von Herrn Prof. Dr. Timo Meynhardt und der mehrfachen Paralympicssiegerin Verena Bentele wurden die Preise verteilt.
Da wir das bestplatzierte Unternehmen waren, wurden wir als Letztes mit Silber ausgezeichnet. Von insgesamt 8 Unternehmen, haben 6 Bronze und 2 Silber bekommen. Gold wurde in diesem Jahr nicht vergeben.
Nach der Verleihung begann dann die After Show Party an der Spree mit viel Essen, Getränken und guten Gesprächen.

Wir sind sehr stolz auf unseren Preis und wer weiß, vielleicht bewerben wir uns bald wieder für den LEP.

Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV)

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung – oder kurz JAV – ist ein Zusammenschluss, der die Interessen der Arbeitnehmer, Auszubildenden und BA-Studenten zwischen 18 und 25 Jahren vertritt. Als Hilfsorgan des Betriebsrates, arbeiten wir sehr eng mit ihm zusammen, weil er die Interessenvertretung aller Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber ist. Unsere Aufgabe ist somit dem Betriebsrat Anregungen weiterzugeben, um positive Veränderungen im Sinne der Auszubildenden und Studenten bei Herth+Buss zu bewirken und natürlich voranzutreiben.

Wie wird eine Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) gewählt?

Da wir mehr als fünf Auszubildende und BA-Studenten (insgesamt sind es 21) im Betrieb beschäftigen, hat sich der Betriebsrat dazu entschlossen, die JAV zu gründen. So hat der Betriebsrat die Möglichkeit noch besser auf die Bedürfnisse der Jugendlichen und Auszubildende einzugehen. Für die Gründung der JAV hat der Betriebsrat einen Wahlvorstand benannt, der für die Wahl der JAV zuständig war. Das Ganze wurde im Intranet bzw. am „schwarzen Brett“ im Betrieb veröffentlicht. Der Wahlvorstand erstellt daraufhin eine Vorschlagsliste, in der alle potenziellen Mitglieder von den Wählern vorgeschlagen werden konnten. Damit der vorgeschlagene Arbeitnehmer auch letztendlich gewählt werden konnte, musste er diesem Vorschlag zustimmen und Stützunterschriften sammeln. Insgesamt können nur 3 Mitglieder gewählt werden, da die Anzahl im Verhältnis zu den Wahlberechtigten steht.

Wählbar sind alle Arbeitnehmer des Betriebs, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und wählen dürfen alle, die noch nicht 18 sind und Auszubildende, die noch nicht das 25. Lebensjahr erreicht haben. Nachdem die Wähler die Mitglieder der JAV gewählt hatten, wurde das Wahlergebnis vom Wahlvorstand veröffentlicht.

Unsere Aufgaben

Als erste JAV bei Herth+Buss haben wir es uns zur Aufgabe gemacht Anregungen, Ideen und Verbesserungsvorschläge ernst zu nehmen und in die Tat umzusetzen. Sei es bei Themen über die Erweiterung der Angebote für Auszubildende oder Probleme die in der Schule oder im Betrieb auftreten. Wir sind der richtige Ansprechpartner – das bleibt natürlich auch alles anonym! Zudem überwachen wir die Einhaltung der Gesetze (Berufsbildungsgesetz oder Jugendarbeitsschutzgesetz), Tarif- und Betriebsvereinbarungen, wonach auch die Beschlüsse gefasst werden.

 

Aber nicht nur wir stehen mit Rat und Tat zur Seite. Auch unsere Kollegen vom Betriebsrat helfen immer gerne. Hier erfahrt ihr mehr über ihre Arbeit.

Vertrieb Industrie – Eine neue Herausforderung wartet

Nach einem ereignisreichen halben Jahr im Bereich Vertrieb Deutschland wurde ich von einer neuen Herausforderung gelockt: dem Bereich Vertrieb Industrie. Worin die Unterschiede zum Handel Deutschland liegen und wie mein neues Tätigkeitsfeld aussieht, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest.

Kostal Kontakt Systeme

Seit 1996 ist Herth+Buss offizieller KOSTAL Kontakt Systeme-Distributor und Experte für den KOSTAL Kontakt Systeme Teilevertrieb. Die Firma KOSTAL Kontakt Systeme befasst sich mit der Entwicklung sowie der Herstellung von Steckverbindersystemen für die Automobilindustrie.

Als Distributor ist es unsere Aufgabe unsere Kunden zu unterstützen. Das tun wir auf viele verschiedene Arten:

  • Angebot der Ware auf Anfrage
  • Lieferpläne organisieren
  • Lieferung
  • technische Beratung
  • Bereitstellung technischer Dokumente
  • Findung der passenden Steckverbindersysteme

Zu unserem Kundenkreis gehören nicht nur Dienstleister der Automobilindustrie, Kabelkonfektionäre und Originalteilehersteller (OEMs). Auch Kunden aus anderen Branchen wie beispielsweise Hersteller für Haushaltswaren oder Landmaschinen gehören vereinzelt dazu.

Meine Aufgaben im Vertrieb Industrie

Neben der Angebotserstellung und Auftragserfassung bearbeite ich Reklamationen nach Vorgabe der Automobilbranche. Kundenservice steht dabei immer an erster Stelle. Das heißt, ich übermittle den Kunden auch technische Dokumente, wie beispielsweise Qualitätsberichte und 2D- oder 3D-Daten der jeweiligen Artikel. Außerdem ist es meine Aufgabe mich darum zu kümmern, dass den Kunden  die Ware immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung steht.

Handel vs. Industrie

Vertrieb ist nicht gleich Vertrieb. Die Handelsketten aus den Bereichen Vertrieb Deutschland und Export unterscheiden sich deutlich von der Handelskette Vertrieb Industrie. Während beim Handel die Ware an den Großhandel vertrieben und im Anschluss an die Werkstätten bzw. den Endkunden verkauft wird, ist es im Industriebereich ein etwas längerer Weg.

Die Firma KOSTAL entwickelt gemeinsam mit den OEMs der Automobilbranche zum Beispiel ein neues Lenkrad (Steckverbindersystem). Hierzu finden Ausschreibungen für die Vorführung von Prototypen statt, die alle Zulieferer der OEMs betreffen. Jeder Zulieferer hat also die Möglichkeit den besten Lenkrad-Prototypen zu bauen und zu präsentieren. An dieser Stelle kommt Herth+Buss bereits ins Spiel, denn alle für den Bau benötigten Teile werden bei uns als Distributor direkt angefragt, bestellt und kurz darauf ausgeliefert. Die Zulieferer stellen nach Fertigstellung der Prototypen das Endprodukt bei den OEMs vor. Einer der Zulieferer erhält am Ende den Zuschlag und wird mit der Serienfertigung beauftragt. Der Zulieferer gibt nun wiederum die Serienmengen bei uns in Auftrag, verarbeitet die Teile und liefert das Endprodukt an den jeweiligen OEM.

Ihr seht also, der Prozess ist ein völlig anderer. Das macht ihn aber nicht weniger spannend. Besonders gefällt mir an meiner Arbeit die Vielfalt an Aufgaben und unsere Kunden bei deren Projekten zu unterstützen.

Betriebsfest Hawaii – Organisiert von unseren Azubis

Auch in diesem Jahr fand wieder ein erfolgreiches Betriebsfest statt. Dieses Mal unter dem Motto „Hawaii“. Da jedes Jahr die Organisation von einem anderen Bereich durchgeführt wird, waren nach langer Zeit mal wieder die Azubis bzw. Studenten für die Planung zuständig.

Die Planung

Wie in den letzten Jahren war unser primäres Ziel für eine lockere Atmosphäre mit viel Spaß und einem unterhaltsamen Programm zu sorgen. Hierfür haben sich alle Azubis und Studenten in regelmäßigen Meetings zusammengesetzt und überlegt, wie unser Betriebsfest mit vorgegebenem Budget zu einem erinnerungswürdigen Ereignis werden kann. Das erfordert eine Menge Planung, Organisation und vor allem Teamarbeit! Aufgrund der warmen und sonnigen Sommertage der letzten Jahre, war für uns eins schon einmal klar: unser Betriebsfest muss an einem Ort außerhalb des Betriebsgeländes stattfinden, unter dem Motto „ALOHA – Hawaii“.

Nachdem wir eine passende Location für unser Vorhaben gefunden hatten, starteten wir mit unserer restlichen Planung: Was für Essen soll es geben, welche Spiele wollen wir spielen, wie sorgen wir für die notwendige Unterhaltung?

Das Betriebsfest

Am 21.09.2019 war endlich der lang ersehnte Tag gekommen. Unsere Kollegen wurden mit Blumenkränzen, Limonade, Eis, Donuts und viel Sonnenschein auf unserer bunt dekorierten Location empfangen. Nach einer kurzen Einfindungsphase konnten wir mit den, passend zum Motto ausgerichteten, Spielen starten. In ausgeloster Runde sind die verschiedenen Teams, im Kampf um die goldene Ananas, gegeneinander angetreten und mussten ihr Können in Disziplinen wie Limbo, Volleyball, Ananas-Kegeln oder Kokosnussweitwerfen unter Beweis stellen. Jeder hatte viel Spaß und der Kampfgeist war bei jedem einzelnen geweckt.

Zahlreiche Gewinne

Nach Bewältigung der Spiele wurden die Kollegen anschließend für ihren Fleiß belohnt und kulinarisch mit einem BBQ verwöhnt. Nachdem der Hunger gestillt wurde, war es schließlich an der Zeit, den Sieger unserer hawaiianischen Spiele zu küren. Gewonnen und stolzer Besitzer der goldenen Ananas wurde das Team „Hawaii-Seven-O“. Aber auch Platz zwei und drei sind nicht leer ausgegangen und wurden mit einer silbernen- bzw. bronzefarbenen Ananas für ihren Einsatz belohnt.

Damit war das Programm für den Abend aber noch lange nicht beendet. Die Geschäftsleitung und auch die Bereichsleiter durften natürlich nicht zu kurz kommen. In einem Wettbewerb, dem Ananasstemmen, durften sich die Herren noch einmal unter Beweis stellen. Nach kraftvollem Ausharren im Kampf mit der Ananas hat schließlich einen nach dem anderen die Kraft verlassen, bis wir letztendlich einen Sieger hatten. Der Sieger war letztendlich unser Geschäftsführer Herr Holger Drewing. Und auch er wurde mit dem Erhalt einer weiteren goldenen Ananas geehrt, worüber er sich sehr gefreut hat.

Ein weiteres Highlight war die Ehrung zum „buntesten Papagei“. Entsprechend unserem Motto haben sich die Kollegen mit bunten Hawaii-Hemden und vielen passenden Accessoires geschmückt, um sich den Sieg zum „buntesten Papagei“ zu sichern. Auch hier wurde unser langjähriger und lieber Kollege belohnt und von allen gefeiert!

Nach diesem ereignisreichen Nachmittag haben wir den Abend mit Musik und einer gemütlichen Feuerstelle ausklingen lassen.

Der Endgegner – Abschlussprüfung zum Medienfachwirt

Es ist nun über ein Jahr her, dass ich meine Zwischenprüfung für die Aufstiegsfortbildung zum Medienfachwirt abgelegt habe. Die grundlegenden Qualifikationen waren damit gelegt. Doch den eigentlichen Endgegner, der zwischen meinem Abschluss und mir stand, musste ich noch bezwingen.

Runde 1 – Schriftliche Prüfungen

Am 14. und 15. Mai fanden die schriftlichen Prüfungen in den Räumen der IHK Offenbach statt. Und ja, genaugenommen sind es zwei Prüfungen. An beiden Tagen erhält man jeweils eine Situationsaufgabe, aus der man sich die Informationen zur Beantwortung von 10 bis 15 offenen Fragen herleitet. 

Am ersten Prüfungstag lag der Fokus auf dem Thema „Medienproduktion“, d.h. die gestellten Fragen waren deutlich technischer und praxisnaher. Hierzu zählte z.B. eine komplette Kostenkalkulation eines Printproduktes. Mit dieser Aufgabe hatte ich schon ein wenig zu kämpfen und brauchte meine Zeit für die Lösung. Hierzu sei gesagt, dass man am ersten Prüfungstag fünf Stunden Zeit für die Beantwortung aller Fragen hat. Eine Menge Zeit mag man jetzt denken, jedoch war ich nicht der Einzige, der gerne noch 30 Minuten länger Zeit gehabt hätte.

Der Fokus des zweiten Prüfungstages lag auf dem Thema „Führung und Organisation“. Hier wurden alle Prüfungsteilnehmer mit Fragen konfrontiert, die einen eher theoretischen Hintergrund hatten und sich mit Personalführung, -entwicklung, aber auch Medienrecht im Allgemeinen und Marketing befassten. Hierfür hatten wir nur vier Stunden Zeit.

Runde 2 – Konzeptarbeit

Direkt im Anschluss an die zweite Prüfung, erhielten wir die Unterlagen für den praktischen Teil der Abschlussprüfung. Dieser besteht aus einer Projektarbeit, die wir innerhalb von 30 Kalendertagen schreiben müssen. Das Thema bzw. die Herausforderung ist es, für einen fiktiven Kunden eine komplette Marketingkonzeption zu erstellen. Hierzu zählen u.a. die Zielgruppenanalyse, das optimale Einsetzen des vorgegebenen Budgets, die Ausarbeitung von Ideen sowie die gestalterische Umsetzung der Konzeptidee.

Finale Runde – Präsentation

Im August stand dann zu guter Letzt noch die Präsentation der Projektarbeit an. Diese Präsentation wird vor dem IHK-Prüfungsausschuss vorgetragen, der in diesem Szenario die „Rolle“ des Kunden übernimmt und den es galt, von meiner Konzeption zu überzeugen. Die Schwierigkeit hierbei lag darin, die umfangreiche Konzeption in eine 15-minütige Präsentation zu „quetschen“ und nur die wichtigsten Kernaussagen treffend darzustellen. Im Anschluss an die Präsentation wurde dann ein Expertengespräch zwischen dem IHK-Prüfungsausschuss und mir geführt, in dem nochmals auf die Präsentation eingegangen, sie reflektiert und weiteres Fachwissen abgefragt wurde. 

Was hat Kaffee damit zu tun?

Die genaue Aufgabenstellung für die Konzeptarbeit ist leider etwas zu umfangreich, um sie hier zu erklären. So viel kann ich aber verraten: Es ging um eine fiktive Kaffeemarke, die auf dem Markt eingeführt werden sollte. Dabei sollte ich als angehender Medienfachwirt Ideen und Strategien entwickeln, wie die Produkte erfolgreich vermarktet werden können. Für mich als Nicht-Kaffeetrinker war die Thematik allein schon eine Herausforderung, aber eine gute Gelegenheit, um mich mit dem Thema auseinanderzusetzen und mein Wissen über Kaffee zu steigern. Ob ich mit diesem Kaffeewissen jemals irgendwo glänzen kann, bleibt abzuwarten.

Mein Fazit zum Medienfachwirt

Angenommen, man würde mich auf der Straße fragen, ob ich diese Aufstiegsfortbildung wieder machen würde, wäre die Antwort ein klares Ja. Dennoch habe ich im Laufe dieser Fortbildung gemerkt, dass ich sie etwas unterschätzt habe. Vor allem, wenn man sich wie ich für die berufsbegleitende Variante der Fortbildung entschieden hat. Ich musste mich schon teilweise sehr stark fürs Lernen nach der regulären Arbeit motivieren. Diese sogenannten Selbstlernphasen sollte man auf keinen Fall vernachlässigen – das ist mein persönlicher Ratschlag. 

Wenn man aber mit dieser zusätzlichen Belastung umgehen kann, gibt es keinen Grund, der gegen diese Fortbildung spricht. Das Wissen, welches ich mir angeeignet habe, hilft mir sehr gut im Arbeitsalltag. Vor allem das Wissen in Marketing aber auch in BWL und Recht, welches mir zu Beginn der Fortbildung so einiges abverlangt hat, hat sich im Nachhinein als am Nützlichsten herausgestellt. 

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal einen großen Dank an die dtp-Akademie für die wirklich hilfreiche Vorbereitung auf die Prüfungen und die kompetenten Dozenten, aussprechen. Sie haben meinem Kurs und mir mit vielen hilfreichen Tipps und umfangreichen Fachwissen eine erfolgreiche Fortbildung geboten. Diese Unterstützung und das viele Daumendrücken hat am Ende zu einem erfolgreichen Abschluss zum Medienfachwirt geführt.

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