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IHRE AUSBILDUNG BEI HERTH+BUSS

Sie möchten Ihre Karriere starten und sind auf der Suche nach einem attraktiven und zukunftsorientierten Arbeitgeber? – dann sind Sie bei uns genau richtig! Neben einem familiären Arbeitsumfeld, attraktiven sozialen Leistungen und einer abwechslungsreichen Ausbildung bieten wir hohe Übernahmechancen. Starten Sie mit einer Ausbildung bei Herth+Buss voll durch und werden Sie Teil der Herth+Buss Familie.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Weitere Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten finden Sie hier:

 

Kontakt

Herth+Buss
Fahrzeugteile GmbH & Co. KG
Personalentwicklung
Dieselstraße 2-4
63150 Heusenstamm

bewerbung@herthundbuss.com
06104-6080

Ausbildung Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Stundenlanges Sitzen in einem Büro ist Ihnen zu langweilig? Sie möchten lieber anpacken und etwas bewegen? Dann ist eine Ausbildung in unserer Logistik genau das Richtige für Sie!

Ausbildung Kaufmann/-Frau
im Groß- und Außenhandel

Sie interessieren sich für die wirtschaftlichen Abläufe in einem Unternehmen und haben Freude an kundenorientierten Tätigkeiten? Dann ist die Ausbildung zum/r Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau das Richtige für Sie!

Ausbildung Mediengestalter/-in für Digital- und Printmedien

Sie haben ein kreativen Kopf und interessieren sich für neue Entwicklungen? Es fällt Ihnen leicht, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen? Dann ist die Ausbildung zum/r Mediengestalter/-in genau das Richtige für Sie!

Bewerbunsgprozess – Ausbildung

Hier zeigen wir Ihnen, wie es funktioniert. Damit auch keine Fragen offenbleiben, erfahren Sie alles über den Bewerbungsprozess und die ersten Tage bei Herth+Buss. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

1. Bewerbungseingang

Ihre Bewerbung sollte ca. ein Jahr vor Ausbildungsbeginn bei uns eingehen.

2. Empfangsbestätigung

Ist Ihre Bewerbung bei uns eingegangen, erhalten Sie von uns eine Empfangsbestätigung.

3. Bewerberauswahl

In diesem Schritt wählen wir die Bewerber aus, die am besten zu Herth+Buss passen.

4. Vorstellungsgespräch

Es ist so weit, wir wollen Sie kennenlernen! Wir laden Sie herzlich zu einem Vorstellungsgespräch ein. Dabei können wir nicht nur Sie kennenlernen, sondern auch Sie können sich ein Bild von uns und unserem Unternehmen machen.

5. Probearbeiten

Zeigen Sie uns, was Sie können!

6. Entscheidung

Hat es Ihnen bei uns gefallen? Dann folgt nach Ihrem Probearbeiten die Entscheidung über eine Einstellung.

7. Vertragsunterschrift

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft, Sie sind schon bald ein Teil des Herth+Buss Teams.
Wenn Sie 18 Jahre und älter sind, können Sie Ihren Ausbildungsvertrag selbst unterschreiben. Sind Sie noch nicht alt genug, benötigen wir die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten.

8. Einführungswoche

Los geht’s! Es ist so weit, Ihre Ausbildung beginnt mit der traditionellen Einführungswoche. Sie lernen die verschiedenen Bereiche, Kollegen und die anderen Auszubildenden und Studenten kennen. Auf Sie wartet eine Woche voller neuen Eindrücke und Spaß.

Einführungswoche der Azubis und Studenten 2017

9. Einsatz in den Bereichen

Nach der Einführungswoche folgt die Einteilung in die verschiedenen Bereiche. Lernen Sie Ihr neues Team kennen und freuen Sie sich auf viele neue Erfahrungen!

 

 

 

 

 

 

 

IHR DUALES STUDIUM BEI HERTH+BUSS

Sie möchten studieren und Ihr Wissen direkt in der Praxis anwenden? Kein Problem – dann verbinden Sie doch einfach beides. Bei uns haben Sie die Möglichkeit ein duales Studium in Zusammenarbeit mit der Berufsakademie Rhein-Main zu absolvieren. Insgesamt dauert das Studium drei Jahre. In einem Zwei- oder Drei-Monatsrhythmus wechseln Sie zwischen der Theoriephase in der Berufsakademie und der Praxisphase im Unternehmen und können somit Ihr Wissen direkt im Unternehmen einbringen.

Starten Sie Ihre Karriere in einem internationalen Arbeitsumfeld, übernehmen Sie früh Verantwortung für eigene Projekte und tragen Sie durch Ihre Leistung maßgeblich zum Fortschritt von Herth+Buss bei.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Weitere Informationen zu den einzelnen Studiengängen finden Sie hier:

 

Kontakt

Herth+Buss
Fahrzeugteile GmbH & Co. KG
Personalentwicklung
Dieselstraße 2-4
63150 Heusenstamm

bewerbung@herthundbuss.com
06104-6080

Bachelor of Arts (BA) –
Internationale Betriebswirtschaftslehre und Außenwirtschaft

Sie interessieren sich für wirtschaftliche Themen und haben ein gewisses Talent für Zahlen? Außerdem haben Sie keine Scheu davor, Ihre Sprachkenntnisse einzusetzen und sind offen für andere Kulturen? Dann ist das duale Studium Internationale Betriebswirtschaftslehre und Außenwirtschaft genau das Richtige für Sie!  

 

Bachelor of Science (B.Sc.) – Wirtschaftsinformatik

Sie interessieren sich für IT- und Wirtschaftsthemen? Außerdem bringen Sie Dinge gerne zum Laufen und probieren immer wieder Neues aus? Dann ist das duale Studium mit der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik genau das Richtige für Sie!

   
Bachelor of Arts (BA) – Betriebswirtschaftslehre mit der Fachrichtung Handel

Sie interessieren sich für wirtschaftliche Themen und haben ein gewisses Talent für Zahlen? Außerdem haben Sie keine Scheu davor, Ihre Sprachkenntnisse einzusetzen und sind offen für neue Herausforderungen? Dann ist das duale Studium Betriebswirtschaftslehre mit der Fachrichtung Handel genau das Richtige für Sie!

Bewerbunsgprozess – Studium

Hier zeigen wir Ihnen, wie es funktioniert. Damit auch keine Fragen offenbleiben, erfahren Sie alles über den Bewerbungsprozess und die ersten Tage bei Herth+Buss. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

1. Bewerbungseingang

Ihre Bewerbung sollte ca. ein Jahr vor Studienbeginn bei uns eingehen.

2. Empfangsbestätigung

Ist Ihre Bewerbung bei uns eingegangen, erhalten Sie von uns eine Empfangsbestätigung.

3. Bewerberauswahl

In diesem Schritt wählen wir die Bewerber aus, die am besten zu Herth+Buss passen.

4. Vorstellungsgespräch

Es ist so weit, wir wollen Sie kennenlernen! Wir laden Sie herzlich zu einem Vorstellungsgespräch ein. Dabei können wir nicht nur Sie kennenlernen, sondern auch Sie können sich ein Bild von uns und unserem Unternehmen machen.

5. Bewerbertag

Wir laden Sie zum Bewerbertag mit anderen Bewerbern ein. Es gibt Gruppenaufgaben und Sie lernen bei einem Rundgang unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter kennen.

6. Entscheidung

Hat es Ihnen bei uns gefallen? Dann folgt nach dem Bewerbertag die Entscheidung über eine Einstellung.

7. Vertragsunterschrift

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft, Sie sind schon bald ein Teil des Herth+Buss Teams.
Wenn Sie 18 Jahre und älter sind, können Sie Ihren Ausbildungsvertrag selbst unterschreiben. Sind Sie noch nicht alt genug, benötigen wir die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten.

8. Einführungswoche

Los geht’s! Es ist so weit, Ihr Studium beginnt mit der traditionellen Einführungswoche. Sie lernen die verschiedenen Bereiche, Kollegen und die anderen Auszubildenden und Studenten kennen. Auf Sie wartet eine Woche voller neuen Eindrücke und Spaß.

Einführungswoche der Azubis und Studenten 2017

9. Einsatz in den Bereichen

Nach der Einführungswoche folgt die Einteilung in die verschiedenen Bereiche. Lernen Sie Ihr neues Team kennen und freuen Sie sich auf viele neue Erfahrungen!

 

 

 

 

 

 

 

Praktikum bei Herth+Buss

Sie gehen noch zur Schule und sind auf der Suche nach einem interessanten Praktikumsplatz? Vielleicht interessieren Sie sich ja sogar für Automobile oder für den Kfz-Bereich?

Bei uns haben Sie die Möglichkeit während eines Praktikums verschiedene Bereiche des Unternehmens kennenzulernen. Unter anderem Vertrieb, Logistik, Marketing, oder Einkauf. Unsere Praktikumsplätze sind allerdings schnell vergeben – bewerben Sie sich deshalb so früh wie möglich mit Ihren vollständigen Bewerbungsunterlagen und Angabe des Praktikumszeitraums. Sofern Sie schon bestimmte Vorstellungen oder Wünsche für Ihren Einsatzbereich haben, können Sie diese gerne bereits in der Bewerbung erwähnen.

 

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Fahrzeugteile GmbH & Co. KG
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bewerbung@herthundbuss.com
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Unternehmensblog

Erster Einsatz nach der Ausbildung – Die Parts & Service World

Heute berichte ich euch von meiner ersten Messe! Vom 13.-14. Oktober fand die Messe für Land- und Agrartechnik in Kassel namens Parts & Service World statt. Auf der Messe drehte sich alles rund um das Thema Landmaschinen. Die Besucher konnten sogar bei Live-Reparaturen dabei sein.

Die Ruhe vor dem Sturm

Samstagmorgen, 8:00 Uhr: Die letzten Vorbereitungen am Messestand werden getroffen. Schon eine halbe Stunde später tobt die Halle und unser Stand ist voll. Ich war sehr neugierig auf die Anliegen und Interessen unserer Standbesucher. Erfreulich waren auch die positiven Reaktionen der Standbesucher auf unsere Produkte. Es ist ein persönliches Erfolgserlebnis, wenn der Standbesucher von seinen Problemen mit der Technik und der Reparatur der Landmaschinen berichtet und man diesem daraufhin eine optimale Lösung des Problems bieten kann. Die Besucher waren besonders an unserem neuen Exponat interessiert. Das Exponat vereint drei Produkte, die besonders für den Fahrzeugbau sowie allgemein für Nutzfahrzeuge einen praktischen Mehrwert bieten. Da hätten wir zum einen das intelligente Beleuchtungssystem LEDs’inno, das für Anhänger sämtlicher Art ein Plug&Play-Beleuchtungssystem auf LED Basis bietet. Zum anderen unsere BDS-2 LED Umrissleuchte mit Rückfahrsensoren und unser Anhängerprüfkoffer, welcher es ermöglicht, die Beleuchtung von Anhängern oder Zugfahrzeugen unabhängig mit nur einer Person zu prüfen.

Der Innovationsaward auf der Parts & Service World

Ein besonderes Highlight der Messe war die Preisverleihung für Produkte und Dienstleistungen, die sich durch einen besonderen Innovationscharakter auszeichneten. Ausgezeichnet wurden unsere BDS-2 LED-Umrissleuchte mit optischem Rückfahrsensor, die sich durch einen entscheidenden Sicherheits- und Kostenvorteil von der Konkurrenz abhebt:  Setzt die Zugmaschine zurück, erkennt der Sensor bereits ab einer Entfernung von 4,5 m Hindernisse und der Fahrer kann noch problemlos einparken. Denn drei verschiedene Blinkfrequenzen signalisieren ihm zuverlässig die abnehmende Entfernung zum Hindernis.

Mit Stolz durften wir hier eine Silbermedaille entgegennehmen.

Feierabend auf Mallorca!

Kurz nach Messeschluss am Samstagabend rief auch schon die Abendveranstaltung. Das Motto: „Mallorca-Party“. Wir wurden mit einem schönen Buffet und kühlen Getränken empfangen und nach dem Essen haben Jürgen Milski und Loona auf der Showbühne für Stimmung gesorgt.

Auf der Abendveranstaltung wurde für reichlich Stimmung gesorgt!

Abschließend kann ich sagen, dass es für uns eine erfolgreiche Messe mit vielen Besuchern war. Für mich war es insbesondere toll, mit unseren Kunden nicht nur über das Telefon zu sprechen, sondern zur Abwechslung auch mal im persönlichen Gespräch Fragen zu klären und allgemein unsere Kundschaft besser kennenzulernen.

Hochseilgarten Lagerhalle – Schulung für den Ernstfall

Eine zweitägige Schulung für einen Stapler? Richtig! Immerhin kann mit den neuen Hochregalstaplern bis zu einer Höhe von 14 Metern kommissioniert werden. Um für den Ernstfall eines Defekts zu üben, fand eine besondere Schulung in der letzten Woche bei uns im Hause statt. Seit einiger Zeit steht unsere neue Lagerhalle, die mit einer Höhe von 16,5 Metern nicht gerade klein ist. Da Sicherheit an erster Stelle steht, hieß es für mich und drei weitere Kollegen erstmal: „ab zur Staplerschulung“ und lernen, wie man einen modernen Hochregalstapler bedient und sich im Ernstfall richtig verhält.

Gesundheitscheck beim B.A.D

Der Startschuss zur Eignungsprüfung fiel am 11.10.2018 – Die gesundheitliche Eignungsprüfung beim B.A.D (Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsmedizinischer und Sicherheitstechnischer Dienst) stand an. Meine Kollegen und ich starteten von Heusenstamm aus in Richtung Seligenstadt, wo der Test stattfinden sollte. Getestet wurde vor allem die Tauglichkeit, also ob man schwindelfrei ist. Aber auch Seh- und Hörtests sowie ein EKG sind unter anderem Teil des Gesundheitschecks.

Nachdem meine Kollegen und ich den Test mit Bravur bestanden hatten, ging es zurück in die Vorbereitung für Teil 2 der Eignungsprüfung.

Zurück auf die Schulbank – Die Theorie des Staplerfahrens

Nachdem man mir mitgeteilt hatte, dass ich den Gesundheitscheck bestanden hatte, ging es weiter mit dem theoretischen Test. Die Firma Suffel stellte uns einen Schulungsleiter, der uns dabei half, die Theorie zu verinnerlichen und uns zeigte, wie wir im Ernstfall mit dem Rettungsgeschirr umzugehen haben.

Es ging am Morgen erst mit dem theoretischen Teil los. Einige Vorschriften, wie zum Bespiel: „Den Stapler nur mit abgesenkter Gabel abstellen“ oder „Den Stapler nicht vor Notausgängen oder Feuerwehrzufahrten abstellen“, waren bereits bekannt, einiges war jedoch neu. Zum Beispiel kann es im Falle des Abseilens zu einem Hängetrauma kommen. Wenn sich erste Anzeichen bemerkbar machen, muss sofort ein Notarzt gerufen werden.

Natürlich haben wir auch diese Prüfung problemlos bestanden.

Abseilen wie Spiderman

Nach dem theoretischen Teil, sollte nun der praktische Teil folgen. Es war spürbar, dass die Nervosität langsam anstieg. Außer bei mir natürlich. Ich war die Ruhe selbst. Ok, Spaß beiseite! Ich war mindestens genau so aufgeregt wie alle anderen auch, freute mich aber sehr auf diese „Mutprobe“.

Als es ans Anlegen und den richtigen Umgang mit dem Rettungsgeschirr ging, wurde mir zugegeben etwas mulmig. Doch als erster wollte ich natürlich mit gutem Beispiel vorangehen. Ich zog den Gurt fest und übte erst einmal aus dem Stand, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Abseiltechnik überhaupt funktioniert. Nach ein paar Mal üben, ging es für mich eine Etage höher.

Ich kann an dieser Stelle klar sagen, dass drei Meter von oben sehr viel höher aussehen als von unten! Auf „Sicherheitshöhe“ angekommen, wurde mir etwas komisch. Dabei ging es gar nicht so sehr um die Höhe selbst, sondern viel mehr um das Abgeben der Kontrolle. Ich musste schon einiges an Vertrauen aufbringen, um aus der Kabine zu klettern und mich rückwärts und kopfüber in den Gurt fallen zu lassen. Ich hatte nur ein bisschen die Hosen voll, aber ich musste ja meinen Mann stehen, um endlich wieder Boden unter den Füßen zu haben. Außerdem wollte ich mich schon immer mal wie Spiderman fühlen.

Mit Highspeed durch den Schmalgang

Nach dem Training mussten wir noch lernen, wie sich die Logistik-Giganten so fahren. Ich muss zugeben: Es ist erstmal unspektakulär, denn der Schmalgang-Stapler und der Hoch-Hub-Kommissionierer fahren automatisch geradeaus. So arbeitet man deutlich effizienter.

Jeder durfte den Schmalgangstapler bedienen und nach oben fahren. Ich muss sagen, es war eine tolle Erfahrung mal bis auf 14 Meter Höhe zu fahren. Von oben sieht alles ziemlich klein aus und man ist ganz für sich.

Dann war der Kommissionierer dran, mit dem wir auch mal die Induktionsschleife verlassen durften. Für alle Logistik-Neulinge: Die Induktionsschleife führt den Stapler automatisch durch die Gänge. Also quasi autonomes Staplerfahren.

Mein Fazit der Schulung

Es hat mir wirklich Spaß gemacht herauszufinden, ob meine Werte (Gesundheit) gut genug sind, um die Stapler führen zu dürfen und ob ich auch den praktischen Teil meistern kann. Mein persönliches Highlight war ganz klar das Lager aus 14 m Höhe zu sehen.

Aber ganz ehrlich: Unsere Logistik verändert sich ständig, um noch besser, schneller und effizienter zu werden. Mich hat hier noch keine Aufgabe stoppen können und ich freue mich auf jede Herausforderung.

Meine Zeit als Aushilfe im Personalwesen

Wie gehen Personaler mit Konflikten um? Was unterscheidet eine vielversprechende Bewerbung von einer weniger aussichtsreichen – worauf achten die geschulten Augen des Personalwesens besonders? Wie fördert die HR-Abteilung das positive Arbeitsklima? Kurzum: Was tut man im Personalwesen und würde dieser Beruf zu mir passen? Diese Fragen schwirrten mir im Kopf herum, bevor ich meine Aushilfstätigkeit bei Herth+Buss beginnen konnte. Was ich seither erleben durfte…

Nahe Offenbach mit britischen Wurzeln aufgewachsen, habe ich mich 2016 entschieden, ein Psychologiestudium in Edinburgh, Schottland zu wagen. Täglich beschäftige ich mich dort mit Fragen aus allen Bereichen meines weitläufigen Studienfaches. Beispiele sind:

Was ist Intelligenz und wie aussagekräftig ist der IQ wirklich? Wie ist es möglich, dass ein Kleinkind mühelos X Wörter täglich lernt, ich mir meine Französischvokabeln aber nie behalten konnte? Wie treffen Menschen Entscheidungen – überwiegt dabei der Kopf oder der Bauch? In welchem Umfeld arbeiten Menschen am effektivsten – sind Gruppen- oder Einzelbüros eher förderlich?

Diese und viele andere Fragen versuche ich seit nunmehr zwei Jahren mit Hilfe von Professoren, Literatur, Daten und PowerPoint-Präsentationen zu beantworten.

Im Laufe meines Studiums habe ich mich zunehmend von Sigmund Freud und seiner Couch gelöst. Nun liegt mein Schwerpunkt in wirtschaftspsychologischen Themen. Dieses Wissen wollte ich dann gerne einmal in der echten Arbeitswelt anwenden und auf die Probe stellen. Letztlich landete meine Bewerbung bei meinen jetzigen Bürokolleginnen, welche mir bald anboten, in ihrem Personalwesen wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln. So absolviere ich hier bei Herth+Buss seit vier Wochen eine zweimonatige Aushilfstätigkeit.

Schon ganz am Anfang durfte ich bei der Einführung der neuen Azubis mithelfen.

Die Entscheidung mich bei Herth+Buss zu bewerben und das Angebot umgehend anzunehmen, bereitete mir wenige Kopfschmerzen. Zunächst machte mich eine Mitarbeiterin auf das Unternehmen und das positive Arbeitsklima aufmerksam. Ein Blick auf die Unternehmenswebsite verriet, dass Herth+Buss viel Wert auf Ausbildung legt und darin jahrelange Erfahrung hat. Zudem liegt Herth+Buss leicht erreichbar und bot mir zu meinem gewünschten Zeitraum meine gewünschte Position an.

Theorie und Praxis – Gibt es Unterschiede?

Mit meiner Entscheidung bin ich immer noch höchst zufrieden. (Und das schreibe ich nicht nur, weil meine Kolleginnen diesen Bericht später lesen werden). Bei Herth+Buss wurde ich freundlich und geduldig aufgenommen. Neue Aufgaben werden mir hier so gezeigt, dass ich sie im Anschluss allein bearbeiten kann. Der beobachtende Blick über meiner Schulter nahm mit der Zeit immer weiter ab, bis ich heute – nach vier Wochen – bis auf gelegentliche Hilferufe eigenständig arbeite.

Ich werde von meinen Kolleginnen immer tatkräftig unterstützt.

Schon am ersten Arbeitstag musste ich aber einsehen, dass die Theorien meiner Professoren und Lehrbücher die Realität nicht treffend abbilden. Wichtiger als meine achtseitige „Auseinandersetzung mit den Texten von B.F. Skinner“aus Semester drei sind hier für mich zum Beispiel Zuverlässigkeit, effektive Kommunikation und Engagement. In der Realität wiegen praktische Erfahrungen deutlich schwerer, als Theorien A, B oder C. Umso mehr freut es mich, dass ich hier welche für später sammeln kann.

Die Aufgaben im Personalwesen

Im Rahmen meiner Aushilfstätigkeit darf ich dem gelegentlichen Interview oder Mitarbeitergespräch beiwohnen. Die meisten – nicht minder wichtigen – Aufgaben spielen sich für mich aber in der zweidimensionalen Welt der Einsen und Nullen ab. Bei ca. 250 Mitarbeitern gibt es eben eine Menge Urlaubsanträge, Krankmeldungen, Stempeluhrfehler, Bewerbungen und Akten über Akten, die manuell bearbeitet werden müssen. Während sich bei mir trotz größter Mühe leider noch immer gelegentlich die eine oder andere Unaufmerksamkeit einschleicht, beobachte ich mit großem Respekt, wie präzise und fehlerlos meine Kolleginnen allen Ablenkungen zum Trotz arbeiten (und meine Fehler stets ausbügeln. Danke dafür!). Denn nur so können Prozesse lückenlos dokumentiert werden und das System reibungslos funktionieren.

Mittlerweile kann ich meine Aufgaben selbstständig an meinem digitalen Arbeitsplatz durchführen.

Abgesehen von diesem Tagesgeschäft bearbeite ich zunehmend komplexere Themen – was auch daran liegt, dass aus 20 Minuten pro Urlaubsantrag 20 Sekunden geworden sind. So recherchiere ich beispielsweise im Wettlauf mit der Uhr, um zahlreiche bestehende und neue Richtlinien zeitgemäß zu halten. Des Weitern darf ich eigenständig die monatliche Mitarbeiterbefragung durchführen und auch bei der großen Mitarbeiterbefragung, die alle zwei Jahre stattfindet, kann ich bei der Konzeption mitwirken. Besonders bei diesen Aufgaben kann ich mein Wissen aus dem Studium effektiv anwenden.

Durch meine Aushilfstätigkeit habe ich schon jetzt viele wertvolle Erfahrungen gewonnen und ein genaueres Bild vom Berufsleben erhalten können. Im Anschluss an meine Tätigkeit im Personalwesen werde ich nach Edinburgh in mein drittes Studienjahr zurückkehren. Dort werden mir Fächer wie Intelligence at Work, Cognition across the Lifespan und Consumer Behaviour begegnen, die ich nun mehr denn je kritisch betrachten werde. Was danach passiert, wird sich zeigen. Herth+Buss behalte ich jedenfalls in positiver Erinnerung und wer weiß, ob das Personalwesen nicht bald schon wieder eine Bewerbung von mir auf dem digitalen Tisch bearbeiten wird.

Erster Einsatz nach der Ausbildung – Die Parts & Service World

Heute berichte ich euch von meiner ersten Messe! Vom 13.-14. Oktober fand die Messe für Land- und Agrartechnik in Kassel namens Parts & Service World statt. Auf der Messe drehte sich alles rund um das Thema Landmaschinen. Die Besucher konnten sogar bei Live-Reparaturen dabei sein.

Die Ruhe vor dem Sturm

Samstagmorgen, 8:00 Uhr: Die letzten Vorbereitungen am Messestand werden getroffen. Schon eine halbe Stunde später tobt die Halle und unser Stand ist voll. Ich war sehr neugierig auf die Anliegen und Interessen unserer Standbesucher. Erfreulich waren auch die positiven Reaktionen der Standbesucher auf unsere Produkte. Es ist ein persönliches Erfolgserlebnis, wenn der Standbesucher von seinen Problemen mit der Technik und der Reparatur der Landmaschinen berichtet und man diesem daraufhin eine optimale Lösung des Problems bieten kann. Die Besucher waren besonders an unserem neuen Exponat interessiert. Das Exponat vereint drei Produkte, die besonders für den Fahrzeugbau sowie allgemein für Nutzfahrzeuge einen praktischen Mehrwert bieten. Da hätten wir zum einen das intelligente Beleuchtungssystem LEDs’inno, das für Anhänger sämtlicher Art ein Plug&Play-Beleuchtungssystem auf LED Basis bietet. Zum anderen unsere BDS-2 LED Umrissleuchte mit Rückfahrsensoren und unser Anhängerprüfkoffer, welcher es ermöglicht, die Beleuchtung von Anhängern oder Zugfahrzeugen unabhängig mit nur einer Person zu prüfen.

Der Innovationsaward auf der Parts & Service World

Ein besonderes Highlight der Messe war die Preisverleihung für Produkte und Dienstleistungen, die sich durch einen besonderen Innovationscharakter auszeichneten. Ausgezeichnet wurden unsere BDS-2 LED-Umrissleuchte mit optischem Rückfahrsensor, die sich durch einen entscheidenden Sicherheits- und Kostenvorteil von der Konkurrenz abhebt:  Setzt die Zugmaschine zurück, erkennt der Sensor bereits ab einer Entfernung von 4,5 m Hindernisse und der Fahrer kann noch problemlos einparken. Denn drei verschiedene Blinkfrequenzen signalisieren ihm zuverlässig die abnehmende Entfernung zum Hindernis.

Mit Stolz durften wir hier eine Silbermedaille entgegennehmen.

Feierabend auf Mallorca!

Kurz nach Messeschluss am Samstagabend rief auch schon die Abendveranstaltung. Das Motto: „Mallorca-Party“. Wir wurden mit einem schönen Buffet und kühlen Getränken empfangen und nach dem Essen haben Jürgen Milski und Loona auf der Showbühne für Stimmung gesorgt.

Auf der Abendveranstaltung wurde für reichlich Stimmung gesorgt!

Abschließend kann ich sagen, dass es für uns eine erfolgreiche Messe mit vielen Besuchern war. Für mich war es insbesondere toll, mit unseren Kunden nicht nur über das Telefon zu sprechen, sondern zur Abwechslung auch mal im persönlichen Gespräch Fragen zu klären und allgemein unsere Kundschaft besser kennenzulernen.

Hochseilgarten Lagerhalle – Schulung für den Ernstfall

Eine zweitägige Schulung für einen Stapler? Richtig! Immerhin kann mit den neuen Hochregalstaplern bis zu einer Höhe von 14 Metern kommissioniert werden. Um für den Ernstfall eines Defekts zu üben, fand eine besondere Schulung in der letzten Woche bei uns im Hause statt. Seit einiger Zeit steht unsere neue Lagerhalle, die mit einer Höhe von 16,5 Metern nicht gerade klein ist. Da Sicherheit an erster Stelle steht, hieß es für mich und drei weitere Kollegen erstmal: „ab zur Staplerschulung“ und lernen, wie man einen modernen Hochregalstapler bedient und sich im Ernstfall richtig verhält.

Gesundheitscheck beim B.A.D

Der Startschuss zur Eignungsprüfung fiel am 11.10.2018 – Die gesundheitliche Eignungsprüfung beim B.A.D (Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsmedizinischer und Sicherheitstechnischer Dienst) stand an. Meine Kollegen und ich starteten von Heusenstamm aus in Richtung Seligenstadt, wo der Test stattfinden sollte. Getestet wurde vor allem die Tauglichkeit, also ob man schwindelfrei ist. Aber auch Seh- und Hörtests sowie ein EKG sind unter anderem Teil des Gesundheitschecks.

Nachdem meine Kollegen und ich den Test mit Bravur bestanden hatten, ging es zurück in die Vorbereitung für Teil 2 der Eignungsprüfung.

Zurück auf die Schulbank – Die Theorie des Staplerfahrens

Nachdem man mir mitgeteilt hatte, dass ich den Gesundheitscheck bestanden hatte, ging es weiter mit dem theoretischen Test. Die Firma Suffel stellte uns einen Schulungsleiter, der uns dabei half, die Theorie zu verinnerlichen und uns zeigte, wie wir im Ernstfall mit dem Rettungsgeschirr umzugehen haben.

Es ging am Morgen erst mit dem theoretischen Teil los. Einige Vorschriften, wie zum Bespiel: „Den Stapler nur mit abgesenkter Gabel abstellen“ oder „Den Stapler nicht vor Notausgängen oder Feuerwehrzufahrten abstellen“, waren bereits bekannt, einiges war jedoch neu. Zum Beispiel kann es im Falle des Abseilens zu einem Hängetrauma kommen. Wenn sich erste Anzeichen bemerkbar machen, muss sofort ein Notarzt gerufen werden.

Natürlich haben wir auch diese Prüfung problemlos bestanden.

Abseilen wie Spiderman

Nach dem theoretischen Teil, sollte nun der praktische Teil folgen. Es war spürbar, dass die Nervosität langsam anstieg. Außer bei mir natürlich. Ich war die Ruhe selbst. Ok, Spaß beiseite! Ich war mindestens genau so aufgeregt wie alle anderen auch, freute mich aber sehr auf diese „Mutprobe“.

Als es ans Anlegen und den richtigen Umgang mit dem Rettungsgeschirr ging, wurde mir zugegeben etwas mulmig. Doch als erster wollte ich natürlich mit gutem Beispiel vorangehen. Ich zog den Gurt fest und übte erst einmal aus dem Stand, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Abseiltechnik überhaupt funktioniert. Nach ein paar Mal üben, ging es für mich eine Etage höher.

Ich kann an dieser Stelle klar sagen, dass drei Meter von oben sehr viel höher aussehen als von unten! Auf „Sicherheitshöhe“ angekommen, wurde mir etwas komisch. Dabei ging es gar nicht so sehr um die Höhe selbst, sondern viel mehr um das Abgeben der Kontrolle. Ich musste schon einiges an Vertrauen aufbringen, um aus der Kabine zu klettern und mich rückwärts und kopfüber in den Gurt fallen zu lassen. Ich hatte nur ein bisschen die Hosen voll, aber ich musste ja meinen Mann stehen, um endlich wieder Boden unter den Füßen zu haben. Außerdem wollte ich mich schon immer mal wie Spiderman fühlen.

Mit Highspeed durch den Schmalgang

Nach dem Training mussten wir noch lernen, wie sich die Logistik-Giganten so fahren. Ich muss zugeben: Es ist erstmal unspektakulär, denn der Schmalgang-Stapler und der Hoch-Hub-Kommissionierer fahren automatisch geradeaus. So arbeitet man deutlich effizienter.

Jeder durfte den Schmalgangstapler bedienen und nach oben fahren. Ich muss sagen, es war eine tolle Erfahrung mal bis auf 14 Meter Höhe zu fahren. Von oben sieht alles ziemlich klein aus und man ist ganz für sich.

Dann war der Kommissionierer dran, mit dem wir auch mal die Induktionsschleife verlassen durften. Für alle Logistik-Neulinge: Die Induktionsschleife führt den Stapler automatisch durch die Gänge. Also quasi autonomes Staplerfahren.

Mein Fazit der Schulung

Es hat mir wirklich Spaß gemacht herauszufinden, ob meine Werte (Gesundheit) gut genug sind, um die Stapler führen zu dürfen und ob ich auch den praktischen Teil meistern kann. Mein persönliches Highlight war ganz klar das Lager aus 14 m Höhe zu sehen.

Aber ganz ehrlich: Unsere Logistik verändert sich ständig, um noch besser, schneller und effizienter zu werden. Mich hat hier noch keine Aufgabe stoppen können und ich freue mich auf jede Herausforderung.

Meine Zeit als Aushilfe im Personalwesen

Wie gehen Personaler mit Konflikten um? Was unterscheidet eine vielversprechende Bewerbung von einer weniger aussichtsreichen – worauf achten die geschulten Augen des Personalwesens besonders? Wie fördert die HR-Abteilung das positive Arbeitsklima? Kurzum: Was tut man im Personalwesen und würde dieser Beruf zu mir passen? Diese Fragen schwirrten mir im Kopf herum, bevor ich meine Aushilfstätigkeit bei Herth+Buss beginnen konnte. Was ich seither erleben durfte…

Nahe Offenbach mit britischen Wurzeln aufgewachsen, habe ich mich 2016 entschieden, ein Psychologiestudium in Edinburgh, Schottland zu wagen. Täglich beschäftige ich mich dort mit Fragen aus allen Bereichen meines weitläufigen Studienfaches. Beispiele sind:

Was ist Intelligenz und wie aussagekräftig ist der IQ wirklich? Wie ist es möglich, dass ein Kleinkind mühelos X Wörter täglich lernt, ich mir meine Französischvokabeln aber nie behalten konnte? Wie treffen Menschen Entscheidungen – überwiegt dabei der Kopf oder der Bauch? In welchem Umfeld arbeiten Menschen am effektivsten – sind Gruppen- oder Einzelbüros eher förderlich?

Diese und viele andere Fragen versuche ich seit nunmehr zwei Jahren mit Hilfe von Professoren, Literatur, Daten und PowerPoint-Präsentationen zu beantworten.

Im Laufe meines Studiums habe ich mich zunehmend von Sigmund Freud und seiner Couch gelöst. Nun liegt mein Schwerpunkt in wirtschaftspsychologischen Themen. Dieses Wissen wollte ich dann gerne einmal in der echten Arbeitswelt anwenden und auf die Probe stellen. Letztlich landete meine Bewerbung bei meinen jetzigen Bürokolleginnen, welche mir bald anboten, in ihrem Personalwesen wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln. So absolviere ich hier bei Herth+Buss seit vier Wochen eine zweimonatige Aushilfstätigkeit.

Schon ganz am Anfang durfte ich bei der Einführung der neuen Azubis mithelfen.

Die Entscheidung mich bei Herth+Buss zu bewerben und das Angebot umgehend anzunehmen, bereitete mir wenige Kopfschmerzen. Zunächst machte mich eine Mitarbeiterin auf das Unternehmen und das positive Arbeitsklima aufmerksam. Ein Blick auf die Unternehmenswebsite verriet, dass Herth+Buss viel Wert auf Ausbildung legt und darin jahrelange Erfahrung hat. Zudem liegt Herth+Buss leicht erreichbar und bot mir zu meinem gewünschten Zeitraum meine gewünschte Position an.

Theorie und Praxis – Gibt es Unterschiede?

Mit meiner Entscheidung bin ich immer noch höchst zufrieden. (Und das schreibe ich nicht nur, weil meine Kolleginnen diesen Bericht später lesen werden). Bei Herth+Buss wurde ich freundlich und geduldig aufgenommen. Neue Aufgaben werden mir hier so gezeigt, dass ich sie im Anschluss allein bearbeiten kann. Der beobachtende Blick über meiner Schulter nahm mit der Zeit immer weiter ab, bis ich heute – nach vier Wochen – bis auf gelegentliche Hilferufe eigenständig arbeite.

Ich werde von meinen Kolleginnen immer tatkräftig unterstützt.

Schon am ersten Arbeitstag musste ich aber einsehen, dass die Theorien meiner Professoren und Lehrbücher die Realität nicht treffend abbilden. Wichtiger als meine achtseitige „Auseinandersetzung mit den Texten von B.F. Skinner“aus Semester drei sind hier für mich zum Beispiel Zuverlässigkeit, effektive Kommunikation und Engagement. In der Realität wiegen praktische Erfahrungen deutlich schwerer, als Theorien A, B oder C. Umso mehr freut es mich, dass ich hier welche für später sammeln kann.

Die Aufgaben im Personalwesen

Im Rahmen meiner Aushilfstätigkeit darf ich dem gelegentlichen Interview oder Mitarbeitergespräch beiwohnen. Die meisten – nicht minder wichtigen – Aufgaben spielen sich für mich aber in der zweidimensionalen Welt der Einsen und Nullen ab. Bei ca. 250 Mitarbeitern gibt es eben eine Menge Urlaubsanträge, Krankmeldungen, Stempeluhrfehler, Bewerbungen und Akten über Akten, die manuell bearbeitet werden müssen. Während sich bei mir trotz größter Mühe leider noch immer gelegentlich die eine oder andere Unaufmerksamkeit einschleicht, beobachte ich mit großem Respekt, wie präzise und fehlerlos meine Kolleginnen allen Ablenkungen zum Trotz arbeiten (und meine Fehler stets ausbügeln. Danke dafür!). Denn nur so können Prozesse lückenlos dokumentiert werden und das System reibungslos funktionieren.

Mittlerweile kann ich meine Aufgaben selbstständig an meinem digitalen Arbeitsplatz durchführen.

Abgesehen von diesem Tagesgeschäft bearbeite ich zunehmend komplexere Themen – was auch daran liegt, dass aus 20 Minuten pro Urlaubsantrag 20 Sekunden geworden sind. So recherchiere ich beispielsweise im Wettlauf mit der Uhr, um zahlreiche bestehende und neue Richtlinien zeitgemäß zu halten. Des Weitern darf ich eigenständig die monatliche Mitarbeiterbefragung durchführen und auch bei der großen Mitarbeiterbefragung, die alle zwei Jahre stattfindet, kann ich bei der Konzeption mitwirken. Besonders bei diesen Aufgaben kann ich mein Wissen aus dem Studium effektiv anwenden.

Durch meine Aushilfstätigkeit habe ich schon jetzt viele wertvolle Erfahrungen gewonnen und ein genaueres Bild vom Berufsleben erhalten können. Im Anschluss an meine Tätigkeit im Personalwesen werde ich nach Edinburgh in mein drittes Studienjahr zurückkehren. Dort werden mir Fächer wie Intelligence at Work, Cognition across the Lifespan und Consumer Behaviour begegnen, die ich nun mehr denn je kritisch betrachten werde. Was danach passiert, wird sich zeigen. Herth+Buss behalte ich jedenfalls in positiver Erinnerung und wer weiß, ob das Personalwesen nicht bald schon wieder eine Bewerbung von mir auf dem digitalen Tisch bearbeiten wird.

Ausflug der Azubis 2018 – Der Sprung ins Ungewisse

Freitagmorgen. 6:30 Uhr. Der Wecker klingelt…

…nicht! Heute geht es nämlich für zehn frische und acht erfahrene Azubis und duale Studenten sowie drei glückliche Kollegen aus dem Personalwesen einmal nicht ins Büro. Die Höhen und Tiefen des Arbeitsalltages werden an diesem Tag in die furchteinflößenden Höhen und Tiefen des Offenbacher Kletterwaldes „FunForest“ versetzt. Nach einer anstrengenden und interessanten Einführungswoche geht es für die Neulinge jetzt ans Eingemachte.

Ganz im Sinne der sportlichen Entspannung schwinge ich mich also um kurz nach neun auf mein himmelblaues Fahrrad und mache mich auf den Weg zum Treffpunkt am Kickers-Fanshop. Es wird kurz durchgezählt – dann nochmal und nur um alle Zweifel zu beseitigen noch ein drittes Mal. Schließlich machen sich alle 21 Nasen auf in Richtung Waldpark.

Nach einer kurzen Teambesprechung ging es für die frisch gebackenen Azubis los

Teamwork ist angesagt

Bevor wir uns aber in die Höhe (und schwindelerregenden Abgründe) stürzen dürfen, erwartet uns eine Abenteuerrallye. Hier können wir in Teams in unterschiedlichen Spielen unser Geschick, Können, Glück und Teamgeist unter Beweis stellen. Challenges wie Fußballbowling, Armbrustschießen und Gummischnicken bringen uns mächtig ins Schwitzen! Bei Letzterem hätten wir Stefan Raab in Spiel 14 um 00:38 auf Pro7 mehr als nur die Stirn geboten. Doch was uns erst so richtig an unsere Grenzen zwingt, ist die allseits gefürchtete Frage nach dem Teamnamen. Vorschläge, wie „Die Herth und Bussarde“, „Team Ratlos“, und „Die Gewinner“ rufen ebenso viel Begeisterung hervor wie unsere bestenfalls blamable Leistung in Spiel 6: Pedalofahren.

Bei der Namensfindung sind wir im wahrsten Sinne des Wortes auf unser Glück angewiesen. Nachdem wir in Spiel 9 in unter einer Minute alle 6 Päsche würfeln, steht fest – unser Team heißt Pascht schon!  Mit der Kraft des Glückes in unserem Namen war es eigentlich nur eine Frage der Zeit bis sich unsere sechs wackeren Würfler von der Konkurrenz absetzten. Nichtsdestotrotz staunten wir nicht schlecht, als beim gemeinsamen Mittagssnack Team Pascht schon! mit hauchdünnem Vorsprung zum Sieger gekürt wurde.

Hand in Hand hilft sich jeder, um an das gemeinsame Ziel zu kommen

Jetzt geht es für die Azubis erst richtig los!

Anschließend war es nun an uns, die frisch gestärkten Beine in Kletterparcours von Anfänger bis Reinhold Messner wieder zum Zittern zu bringen. Die meisten Azubis entschieden sich nach der Einweisung für den mittelschweren Parcours #8 – ein Fehler wie sich später herausstellen sollte. Etwa auf halbem Wege durch den Kurs traf der erste unserer Gruppe auf eine Mutter mit zwei Kindern: Mutter auf einer Seite der Seilrutsche, die kleinen Timmy und Clara mit panisch aufgerissenen Augen auf der anderen. Es brauchte viel Überzeugungsarbeit und vielleicht einen kleinen Schubs doch nach etwa 20 Minuten „sprangen“ die beiden Vorschüler und schwebten über den Abgrund. Nachdem auch der Rest von uns den waghalsigen Sprung in Richtung Parcoursende und festem Boden gemeistert hatte, belohnten wir uns mit einer Runde erfrischend-kühler Getränke und schattig-gestellten Sonnenliegen. 

Schwindelerregende Höhen im Kletterpark FunForest in Offenbach

Die Abenteuerlustigsten unter uns suchten im Anschluss noch den besonderen Kick auf den Kursen #11 bis #14. Als ich selbst vor dem sogenannten Bungee-Sprung stand, fühlte ich mich haargenau wie der sechsjährige Timmy eine Stunde zuvor. Doch es half alles nichts, es hieß Augen zu….und durch!

So erlebten alle frischen Azubis gemeinsam mit den alteingesessenen Kollegen einen abwechslungsreichen, aufregenden und vor allem spaßigen Tag im Kletterwald und freuen sich schon jetzt darauf, im nächsten Jahr die neuen Grünschnäbel als alte Hasen begleiten zu dürfen.