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IHRE AUSBILDUNG BEI HERTH+BUSS

Sie möchten Ihre Karriere starten und sind auf der Suche nach einem attraktiven und zukunftsorientierten Arbeitgeber? – dann sind Sie bei uns genau richtig! Neben einem familiären Arbeitsumfeld, attraktiven sozialen Leistungen und einer abwechslungsreichen Ausbildung bieten wir hohe Übernahmechancen. Starten Sie mit einer Ausbildung bei Herth+Buss voll durch und werden Sie Teil der Herth+Buss Familie.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Weitere Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten finden Sie hier:

 

Kontakt

Herth+Buss
Fahrzeugteile GmbH & Co. KG
Personalentwicklung
Dieselstraße 2-4
63150 Heusenstamm

bewerbung@herthundbuss.com
06104-6080

Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)

Stundenlanges Sitzen in einem Büro ist Ihnen zu langweilig? Sie möchten lieber anpacken und etwas bewegen? Dann ist eine Ausbildung in unserer Logistik genau das Richtige für Sie!

Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel (m/w/d)

Sie interessieren sich für die wirtschaftlichen Abläufe in einem Unternehmen und haben Freude an kundenorientierten Tätigkeiten? Dann ist die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel genau das Richtige für Sie!

Ausbildung zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien (m/w/d)

Sie haben ein kreativen Kopf und interessieren sich für neue Entwicklungen? Es fällt Ihnen leicht, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen? Dann ist die Ausbildung zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien genau das Richtige für Sie!

Ausbildung Fachinformatiker für Systemintegration (m/w/d)

Sie interessieren sich für Computersysteme und begeistern sich für Zahlen? Außerdem bringen Sie Dinge gerne zum Laufen und sind technisch begabt? Dann sind Sie als Fachinformatiker für Systemintegration sicher richtig gut!

Bewerbungsprozess – Ausbildung

Hier zeigen wir Ihnen, wie es funktioniert. Damit auch keine Fragen offenbleiben, erfahren Sie alles über den Bewerbungsprozess und die ersten Tage bei Herth+Buss. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

1. Bewerbungseingang

Ihre Bewerbung sollte ca. ein Jahr vor Ausbildungsbeginn bei uns eingehen.

2. Empfangsbestätigung

Ist Ihre Bewerbung bei uns eingegangen, erhalten Sie von uns eine Empfangsbestätigung.

3. Bewerberauswahl

In diesem Schritt wählen wir die Bewerber aus, die am besten zu Herth+Buss passen.

4. Vorstellungsgespräch

Es ist so weit, wir wollen Sie kennenlernen! Wir laden Sie herzlich zu einem Vorstellungsgespräch ein. Dabei können wir nicht nur Sie kennenlernen, sondern auch Sie können sich ein Bild von uns und unserem Unternehmen machen.

5. Probearbeiten

Zeigen Sie uns, was Sie können!

6. Entscheidung

Hat es Ihnen bei uns gefallen? Dann folgt nach Ihrem Probearbeiten die Entscheidung über eine Einstellung.

7. Vertragsunterschrift

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft, Sie sind schon bald ein Teil des Herth+Buss Teams.
Wenn Sie 18 Jahre und älter sind, können Sie Ihren Ausbildungsvertrag selbst unterschreiben. Sind Sie noch nicht alt genug, benötigen wir die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten.

8. Einführungswoche

Los geht’s! Es ist so weit, Ihre Ausbildung beginnt mit der traditionellen Einführungswoche. Sie lernen die verschiedenen Bereiche, Kollegen und die anderen Auszubildenden und Studenten kennen. Auf Sie wartet eine Woche voller neuen Eindrücke und Spaß.

Einführungswoche der Azubis und Studenten 2017

9. Einsatz in den Bereichen

Nach der Einführungswoche folgt die Einteilung in die verschiedenen Bereiche. Lernen Sie Ihr neues Team kennen und freuen Sie sich auf viele neue Erfahrungen!

 

 

 

 

 

 

 

IHR DUALES STUDIUM BEI HERTH+BUSS

Sie möchten studieren und Ihr Wissen direkt in der Praxis anwenden? Kein Problem – dann verbinden Sie doch einfach beides. Bei uns haben Sie die Möglichkeit ein duales Studium in Zusammenarbeit mit der Berufsakademie Rhein-Main zu absolvieren. Insgesamt dauert das Studium drei Jahre. In einem Zwei- oder Drei-Monatsrhythmus wechseln Sie zwischen der Theoriephase in der Berufsakademie und der Praxisphase im Unternehmen und können somit Ihr Wissen direkt im Unternehmen einbringen.

Starten Sie Ihre Karriere in einem internationalen Arbeitsumfeld, übernehmen Sie früh Verantwortung für eigene Projekte und tragen Sie durch Ihre Leistung maßgeblich zum Fortschritt von Herth+Buss bei.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Weitere Informationen zu den einzelnen Studiengängen finden Sie hier:

 

Kontakt

Herth+Buss
Fahrzeugteile GmbH & Co. KG
Personalentwicklung
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bewerbung@herthundbuss.com
06104-6080

Bachelor of Arts (B.A.) –
Betriebswirtschaftslehre & Internationales Management

Sie interessieren sich für wirtschaftliche Themen und haben ein gewisses Talent für Zahlen? Außerdem haben Sie keine Scheu davor, Ihre Sprachkenntnisse einzusetzen und sind offen für andere Kulturen? Dann ist das duale Studium Betriebswirtschaftslehre & Internationales Management genau das Richtige für Sie!  

Bachelor of Science (B.Sc.) – Wirtschaftsinformatik
  

Sie interessieren sich für IT- und Wirtschaftsthemen? Außerdem bringen Sie Dinge gerne zum Laufen und probieren immer wieder Neues aus? Dann ist das duale Studium mit der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik genau das Richtige für Sie!

Bewerbungsprozess – Studium

Hier zeigen wir Ihnen, wie es funktioniert. Damit auch keine Fragen offenbleiben, erfahren Sie alles über den Bewerbungsprozess und die ersten Tage bei Herth+Buss. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

1. Bewerbungseingang

Ihre Bewerbung sollte ca. ein Jahr vor Studienbeginn bei uns eingehen.

2. Empfangsbestätigung

Ist Ihre Bewerbung bei uns eingegangen, erhalten Sie von uns eine Empfangsbestätigung.

3. Bewerberauswahl

In diesem Schritt wählen wir die Bewerber aus, die am besten zu Herth+Buss passen.

4. Vorstellungsgespräch

Es ist so weit, wir wollen Sie kennenlernen! Wir laden Sie herzlich zu einem Vorstellungsgespräch ein. Dabei können wir nicht nur Sie kennenlernen, sondern auch Sie können sich ein Bild von uns und unserem Unternehmen machen.

5. Bewerbertag

Wir laden Sie zum Bewerbertag mit anderen Bewerbern ein. Es gibt Gruppenaufgaben und Sie lernen bei einem Rundgang unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter kennen.

6. Entscheidung

Hat es Ihnen bei uns gefallen? Dann folgt nach dem Bewerbertag die Entscheidung über eine Einstellung.

7. Vertragsunterschrift

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft, Sie sind schon bald ein Teil des Herth+Buss Teams.
Wenn Sie 18 Jahre und älter sind, können Sie Ihren Ausbildungsvertrag selbst unterschreiben. Sind Sie noch nicht alt genug, benötigen wir die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten.

8. Einführungswoche

Los geht’s! Es ist so weit, Ihr Studium beginnt mit der traditionellen Einführungswoche. Sie lernen die verschiedenen Bereiche, Kollegen und die anderen Auszubildenden und Studenten kennen. Auf Sie wartet eine Woche voller neuen Eindrücke und Spaß.

Einführungswoche der Azubis und Studenten 2017

9. Einsatz in den Bereichen

Nach der Einführungswoche folgt die Einteilung in die verschiedenen Bereiche. Lernen Sie Ihr neues Team kennen und freuen Sie sich auf viele neue Erfahrungen!

 

 

 

 

 

 

 

Praktikum bei Herth+Buss

Sie gehen noch zur Schule und sind auf der Suche nach einem interessanten Praktikumsplatz? Vielleicht interessieren Sie sich ja sogar für Automobile oder für den Kfz-Bereich?

Bei uns haben Sie die Möglichkeit während eines Praktikums verschiedene Bereiche des Unternehmens kennenzulernen. Unter anderem Vertrieb, Logistik, Marketing, oder Einkauf. Unsere Praktikumsplätze sind allerdings schnell vergeben – bewerben Sie sich deshalb so früh wie möglich mit Ihren vollständigen Bewerbungsunterlagen und Angabe des Praktikumszeitraums. Sofern Sie schon bestimmte Vorstellungen oder Wünsche für Ihren Einsatzbereich haben, können Sie diese gerne bereits in der Bewerbung erwähnen.

 

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Unternehmensblog

Betriebsfest Hawaii – Organisiert von unseren Azubis

Auch in diesem Jahr fand wieder ein erfolgreiches Betriebsfest statt. Dieses Mal unter dem Motto „Hawaii“. Da jedes Jahr die Organisation von einem anderen Bereich durchgeführt wird, waren nach langer Zeit mal wieder die Azubis bzw. Studenten für die Planung zuständig.

Die Planung

Wie in den letzten Jahren war unser primäres Ziel für eine lockere Atmosphäre mit viel Spaß und einem unterhaltsamen Programm zu sorgen. Hierfür haben sich alle Azubis und Studenten in regelmäßigen Meetings zusammengesetzt und überlegt, wie unser Betriebsfest mit vorgegebenem Budget zu einem erinnerungswürdigen Ereignis werden kann. Das erfordert eine Menge Planung, Organisation und vor allem Teamarbeit! Aufgrund der warmen und sonnigen Sommertage der letzten Jahre, war für uns eins schon einmal klar: unser Betriebsfest muss an einem Ort außerhalb des Betriebsgeländes stattfinden, unter dem Motto „ALOHA – Hawaii“.

Nachdem wir eine passende Location für unser Vorhaben gefunden hatten, starteten wir mit unserer restlichen Planung: Was für Essen soll es geben, welche Spiele wollen wir spielen, wie sorgen wir für die notwendige Unterhaltung?

Das Betriebsfest

Am 21.09.2019 war endlich der lang ersehnte Tag gekommen. Unsere Kollegen wurden mit Blumenkränzen, Limonade, Eis, Donuts und viel Sonnenschein auf unserer bunt dekorierten Location empfangen. Nach einer kurzen Einfindungsphase konnten wir mit den, passend zum Motto ausgerichteten, Spielen starten. In ausgeloster Runde sind die verschiedenen Teams, im Kampf um die goldene Ananas, gegeneinander angetreten und mussten ihr Können in Disziplinen wie Limbo, Volleyball, Ananas-Kegeln oder Kokosnussweitwerfen unter Beweis stellen. Jeder hatte viel Spaß und der Kampfgeist war bei jedem einzelnen geweckt.

Zahlreiche Gewinne

Nach Bewältigung der Spiele wurden die Kollegen anschließend für ihren Fleiß belohnt und kulinarisch mit einem BBQ verwöhnt. Nachdem der Hunger gestillt wurde, war es schließlich an der Zeit, den Sieger unserer hawaiianischen Spiele zu küren. Gewonnen und stolzer Besitzer der goldenen Ananas wurde das Team „Hawaii-Seven-O“. Aber auch Platz zwei und drei sind nicht leer ausgegangen und wurden mit einer silbernen- bzw. bronzefarbenen Ananas für ihren Einsatz belohnt.

Damit war das Programm für den Abend aber noch lange nicht beendet. Die Geschäftsleitung und auch die Bereichsleiter durften natürlich nicht zu kurz kommen. In einem Wettbewerb, dem Ananasstemmen, durften sich die Herren noch einmal unter Beweis stellen. Nach kraftvollem Ausharren im Kampf mit der Ananas hat schließlich einen nach dem anderen die Kraft verlassen, bis wir letztendlich einen Sieger hatten. Der Sieger war letztendlich unser Geschäftsführer Herr Holger Drewing. Und auch er wurde mit dem Erhalt einer weiteren goldenen Ananas geehrt, worüber er sich sehr gefreut hat.

Ein weiteres Highlight war die Ehrung zum „buntesten Papagei“. Entsprechend unserem Motto haben sich die Kollegen mit bunten Hawaii-Hemden und vielen passenden Accessoires geschmückt, um sich den Sieg zum „buntesten Papagei“ zu sichern. Auch hier wurde unser langjähriger und lieber Kollege belohnt und von allen gefeiert!

Nach diesem ereignisreichen Nachmittag haben wir den Abend mit Musik und einer gemütlichen Feuerstelle ausklingen lassen.

Der Endgegner – Abschlussprüfung zum Medienfachwirt

Es ist nun über ein Jahr her, dass ich meine Zwischenprüfung für die Aufstiegsfortbildung zum Medienfachwirt abgelegt habe. Die grundlegenden Qualifikationen waren damit gelegt. Doch den eigentlichen Endgegner, der zwischen meinem Abschluss und mir stand, musste ich noch bezwingen.

Runde 1 – Schriftliche Prüfungen

Am 14. und 15. Mai fanden die schriftlichen Prüfungen in den Räumen der IHK Offenbach statt. Und ja, genaugenommen sind es zwei Prüfungen. An beiden Tagen erhält man jeweils eine Situationsaufgabe, aus der man sich die Informationen zur Beantwortung von 10 bis 15 offenen Fragen herleitet. 

Am ersten Prüfungstag lag der Fokus auf dem Thema „Medienproduktion“, d.h. die gestellten Fragen waren deutlich technischer und praxisnaher. Hierzu zählte z.B. eine komplette Kostenkalkulation eines Printproduktes. Mit dieser Aufgabe hatte ich schon ein wenig zu kämpfen und brauchte meine Zeit für die Lösung. Hierzu sei gesagt, dass man am ersten Prüfungstag fünf Stunden Zeit für die Beantwortung aller Fragen hat. Eine Menge Zeit mag man jetzt denken, jedoch war ich nicht der Einzige, der gerne noch 30 Minuten länger Zeit gehabt hätte.

Der Fokus des zweiten Prüfungstages lag auf dem Thema „Führung und Organisation“. Hier wurden alle Prüfungsteilnehmer mit Fragen konfrontiert, die einen eher theoretischen Hintergrund hatten und sich mit Personalführung, -entwicklung, aber auch Medienrecht im Allgemeinen und Marketing befassten. Hierfür hatten wir nur vier Stunden Zeit.

Runde 2 – Konzeptarbeit

Direkt im Anschluss an die zweite Prüfung, erhielten wir die Unterlagen für den praktischen Teil der Abschlussprüfung. Dieser besteht aus einer Projektarbeit, die wir innerhalb von 30 Kalendertagen schreiben müssen. Das Thema bzw. die Herausforderung ist es, für einen fiktiven Kunden eine komplette Marketingkonzeption zu erstellen. Hierzu zählen u.a. die Zielgruppenanalyse, das optimale Einsetzen des vorgegebenen Budgets, die Ausarbeitung von Ideen sowie die gestalterische Umsetzung der Konzeptidee.

Finale Runde – Präsentation

Im August stand dann zu guter Letzt noch die Präsentation der Projektarbeit an. Diese Präsentation wird vor dem IHK-Prüfungsausschuss vorgetragen, der in diesem Szenario die „Rolle“ des Kunden übernimmt und den es galt, von meiner Konzeption zu überzeugen. Die Schwierigkeit hierbei lag darin, die umfangreiche Konzeption in eine 15-minütige Präsentation zu „quetschen“ und nur die wichtigsten Kernaussagen treffend darzustellen. Im Anschluss an die Präsentation wurde dann ein Expertengespräch zwischen dem IHK-Prüfungsausschuss und mir geführt, in dem nochmals auf die Präsentation eingegangen, sie reflektiert und weiteres Fachwissen abgefragt wurde. 

Was hat Kaffee damit zu tun?

Die genaue Aufgabenstellung für die Konzeptarbeit ist leider etwas zu umfangreich, um sie hier zu erklären. So viel kann ich aber verraten: Es ging um eine fiktive Kaffeemarke, die auf dem Markt eingeführt werden sollte. Dabei sollte ich als angehender Medienfachwirt Ideen und Strategien entwickeln, wie die Produkte erfolgreich vermarktet werden können. Für mich als Nicht-Kaffeetrinker war die Thematik allein schon eine Herausforderung, aber eine gute Gelegenheit, um mich mit dem Thema auseinanderzusetzen und mein Wissen über Kaffee zu steigern. Ob ich mit diesem Kaffeewissen jemals irgendwo glänzen kann, bleibt abzuwarten.

Mein Fazit zum Medienfachwirt

Angenommen, man würde mich auf der Straße fragen, ob ich diese Aufstiegsfortbildung wieder machen würde, wäre die Antwort ein klares Ja. Dennoch habe ich im Laufe dieser Fortbildung gemerkt, dass ich sie etwas unterschätzt habe. Vor allem, wenn man sich wie ich für die berufsbegleitende Variante der Fortbildung entschieden hat. Ich musste mich schon teilweise sehr stark fürs Lernen nach der regulären Arbeit motivieren. Diese sogenannten Selbstlernphasen sollte man auf keinen Fall vernachlässigen – das ist mein persönlicher Ratschlag. 

Wenn man aber mit dieser zusätzlichen Belastung umgehen kann, gibt es keinen Grund, der gegen diese Fortbildung spricht. Das Wissen, welches ich mir angeeignet habe, hilft mir sehr gut im Arbeitsalltag. Vor allem das Wissen in Marketing aber auch in BWL und Recht, welches mir zu Beginn der Fortbildung so einiges abverlangt hat, hat sich im Nachhinein als am Nützlichsten herausgestellt. 

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal einen großen Dank an die dtp-Akademie für die wirklich hilfreiche Vorbereitung auf die Prüfungen und die kompetenten Dozenten, aussprechen. Sie haben meinem Kurs und mir mit vielen hilfreichen Tipps und umfangreichen Fachwissen eine erfolgreiche Fortbildung geboten. Diese Unterstützung und das viele Daumendrücken hat am Ende zu einem erfolgreichen Abschluss zum Medienfachwirt geführt.

Informationssicherheit bei Herth+Buss

Mobiles Banking, Smartphones, Cloud – mit der Digitalisierung und dem technologischen Wandel haben einige neue, spannende Entwicklungen Einzug in unseren Alltag erhalten, die unser Leben in vielerlei Hinsicht beeinflussen. Informationen und Daten sind derart wichtige Güter, dass sie zu einem bevorzugten Ziel Krimineller geworden sind. Das Thema Informationssicherheit und damit zusammenhängend auch Business Continuity Management sind dadurch gegenwärtig immer mehr im Fokus und im Alltag von Unternehmen präsent.

Ihr fragt euch jetzt sicher, inwiefern Herth+Buss als Großhändler von Autoteilen, mit Informationssicherheit zu tun hat? Um die Antwort darauf zu finden, ist ein kleiner Einblick in meine Arbeit und hinter die Kulissen notwendig.

Das papierlose Büro

Wir bei Herth+Buss sind nämlich tatsächlich äußerst digital unterwegs! Unsere Arbeitsprozesse sind in digitalen Workflows abgebildet, zudem arbeiten wir nahezu papierlos, indem bspw. sämtliche Papierdokumente in unserem Dokumentenmanagementsystem digital archiviert werden. Weiterhin ist ein Arbeiten in unserem Unternehmen ohne funktionierende IT nahezu unmöglich, da sämtliche Prozesse und Datenströme über unsere IT-Infrastruktur laufen und demnach entweder IT-gesteuert oder IT-unterstützt sind.

Die Konsequenz davon ist jedoch, dass wir in unserem täglichen Arbeiten mit der IT auch entsprechend anfällig für Ausfälle der Technik sind. Im Falle des Ausfalls unserer wichtigsten Systeme würden nahezu alle Prozesse im Unternehmen stillstehen. Die Folgen? Wir könnten unsere Kunden nicht mit der gewünschten Ware beliefern, unser Warenversandsystem könnte nicht eingehalten werden, Umsatz- bis hin zu Kundenverlusten wären zu erwarten.

Wo befinden sich die Risiken?

Um genau solchen Szenarien vorzubeugen, ist es meine Aufgabe, als Informationssicherheitsbeauftragter, Risikoanalysen für unsere wichtigsten Systeme und Anwendungen (auf denen Informationen von uns verarbeitet werden) durchzuführen. Dies geschieht dabei gemeinsam mit den für die jeweiligen Verantwortlichen der Systeme/Anwendungen.

Bei diesen Risikoanalysen werden sämtliche Risiken betrachtet und dahingehend beurteilt, wie hoch die Eintrittswahrscheinlichkeit ist, wie die Schadenshöhe bei einem Risikoeintritt einzuschätzen ist und was die Folgewirkungen bei einem Risikoeintritt auf das Geschäft sein könnten. Außerdem werden die möglichen Eintrittsursachen diskutiert. Im Fokus der Analysen stehen dabei stets die drei Säulen der Informationssicherheit: Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität.

Sobald die Risikoanalysen abgeschlossen sind, wird entschieden, wie mit den Risiken verfahren wird. Dabei gibt es verschiedene Handlungsalternativen. Wir können das Risiko akzeptieren und die möglichen Folgen in Kauf nehmen, bspw., weil die Gefahr eines Eintritts und die Schadenshöhe als gering eingestuft werden. Risiken können jedoch auch eine sehr hohe Eintrittswahrscheinlichkeit, in Kombination mit erheblichen Schäden, haben. In einem solchen Fall sind Maßnahmen sinnvoll, um den Risiken zu begegnen und der Gefahr eines Ausfalls vorzubeugen.

Das Business Continuity Management

Natürlich kann es trotz ausgiebiger Risikoanalysen und Maßnahmenplänen trotzdem zu Ausfällen kommen, da man auf bestimmte externe Faktoren wie die Umwelt nur bedingt Einfluss nehmen kann. Auch für solche Fälle müssen wir gewappnet sein.

Entsprechend ist es hier meine Aufgabe als Business Continuity Manager, den laufenden Betrieb auch im Notfall so gut es geht am Leben zu halten. Hierfür haben wir im Rahmen des Business Continuity Managements mit sämtlichen am Lieferprozess beteiligten Bereichen sogenannte Business Continuity-Pläne erstellt. In diesen ist detailliert beschrieben, welche Maßnahmen der jeweilige Bereich in einem Notfall ergreifen kann, um weiterarbeiten zu können. Unsere oberste Prämisse lautet hierbei: Wir müssen an unsere Kunden liefern können! Und da unsere IT hierfür so wichtig ist, sind natürlich auch dafür Notfallpläne vorhanden, um für alles vorbereitet zu sein.

Hierbei handelt es sich nur um einen Teil meiner Arbeit; Informationssicherheit ist nämlich noch weit umfassender mit Inhalten wie Datensicherung, physische Sicherheit usw., die ich euch künftig in Folgebeiträgen noch gerne erklären werde!

Betriebsfest Hawaii – Organisiert von unseren Azubis

Auch in diesem Jahr fand wieder ein erfolgreiches Betriebsfest statt. Dieses Mal unter dem Motto „Hawaii“. Da jedes Jahr die Organisation von einem anderen Bereich durchgeführt wird, waren nach langer Zeit mal wieder die Azubis bzw. Studenten für die Planung zuständig.

Die Planung

Wie in den letzten Jahren war unser primäres Ziel für eine lockere Atmosphäre mit viel Spaß und einem unterhaltsamen Programm zu sorgen. Hierfür haben sich alle Azubis und Studenten in regelmäßigen Meetings zusammengesetzt und überlegt, wie unser Betriebsfest mit vorgegebenem Budget zu einem erinnerungswürdigen Ereignis werden kann. Das erfordert eine Menge Planung, Organisation und vor allem Teamarbeit! Aufgrund der warmen und sonnigen Sommertage der letzten Jahre, war für uns eins schon einmal klar: unser Betriebsfest muss an einem Ort außerhalb des Betriebsgeländes stattfinden, unter dem Motto „ALOHA – Hawaii“.

Nachdem wir eine passende Location für unser Vorhaben gefunden hatten, starteten wir mit unserer restlichen Planung: Was für Essen soll es geben, welche Spiele wollen wir spielen, wie sorgen wir für die notwendige Unterhaltung?

Das Betriebsfest

Am 21.09.2019 war endlich der lang ersehnte Tag gekommen. Unsere Kollegen wurden mit Blumenkränzen, Limonade, Eis, Donuts und viel Sonnenschein auf unserer bunt dekorierten Location empfangen. Nach einer kurzen Einfindungsphase konnten wir mit den, passend zum Motto ausgerichteten, Spielen starten. In ausgeloster Runde sind die verschiedenen Teams, im Kampf um die goldene Ananas, gegeneinander angetreten und mussten ihr Können in Disziplinen wie Limbo, Volleyball, Ananas-Kegeln oder Kokosnussweitwerfen unter Beweis stellen. Jeder hatte viel Spaß und der Kampfgeist war bei jedem einzelnen geweckt.

Zahlreiche Gewinne

Nach Bewältigung der Spiele wurden die Kollegen anschließend für ihren Fleiß belohnt und kulinarisch mit einem BBQ verwöhnt. Nachdem der Hunger gestillt wurde, war es schließlich an der Zeit, den Sieger unserer hawaiianischen Spiele zu küren. Gewonnen und stolzer Besitzer der goldenen Ananas wurde das Team „Hawaii-Seven-O“. Aber auch Platz zwei und drei sind nicht leer ausgegangen und wurden mit einer silbernen- bzw. bronzefarbenen Ananas für ihren Einsatz belohnt.

Damit war das Programm für den Abend aber noch lange nicht beendet. Die Geschäftsleitung und auch die Bereichsleiter durften natürlich nicht zu kurz kommen. In einem Wettbewerb, dem Ananasstemmen, durften sich die Herren noch einmal unter Beweis stellen. Nach kraftvollem Ausharren im Kampf mit der Ananas hat schließlich einen nach dem anderen die Kraft verlassen, bis wir letztendlich einen Sieger hatten. Der Sieger war letztendlich unser Geschäftsführer Herr Holger Drewing. Und auch er wurde mit dem Erhalt einer weiteren goldenen Ananas geehrt, worüber er sich sehr gefreut hat.

Ein weiteres Highlight war die Ehrung zum „buntesten Papagei“. Entsprechend unserem Motto haben sich die Kollegen mit bunten Hawaii-Hemden und vielen passenden Accessoires geschmückt, um sich den Sieg zum „buntesten Papagei“ zu sichern. Auch hier wurde unser langjähriger und lieber Kollege belohnt und von allen gefeiert!

Nach diesem ereignisreichen Nachmittag haben wir den Abend mit Musik und einer gemütlichen Feuerstelle ausklingen lassen.

Der Endgegner – Abschlussprüfung zum Medienfachwirt

Es ist nun über ein Jahr her, dass ich meine Zwischenprüfung für die Aufstiegsfortbildung zum Medienfachwirt abgelegt habe. Die grundlegenden Qualifikationen waren damit gelegt. Doch den eigentlichen Endgegner, der zwischen meinem Abschluss und mir stand, musste ich noch bezwingen.

Runde 1 – Schriftliche Prüfungen

Am 14. und 15. Mai fanden die schriftlichen Prüfungen in den Räumen der IHK Offenbach statt. Und ja, genaugenommen sind es zwei Prüfungen. An beiden Tagen erhält man jeweils eine Situationsaufgabe, aus der man sich die Informationen zur Beantwortung von 10 bis 15 offenen Fragen herleitet. 

Am ersten Prüfungstag lag der Fokus auf dem Thema „Medienproduktion“, d.h. die gestellten Fragen waren deutlich technischer und praxisnaher. Hierzu zählte z.B. eine komplette Kostenkalkulation eines Printproduktes. Mit dieser Aufgabe hatte ich schon ein wenig zu kämpfen und brauchte meine Zeit für die Lösung. Hierzu sei gesagt, dass man am ersten Prüfungstag fünf Stunden Zeit für die Beantwortung aller Fragen hat. Eine Menge Zeit mag man jetzt denken, jedoch war ich nicht der Einzige, der gerne noch 30 Minuten länger Zeit gehabt hätte.

Der Fokus des zweiten Prüfungstages lag auf dem Thema „Führung und Organisation“. Hier wurden alle Prüfungsteilnehmer mit Fragen konfrontiert, die einen eher theoretischen Hintergrund hatten und sich mit Personalführung, -entwicklung, aber auch Medienrecht im Allgemeinen und Marketing befassten. Hierfür hatten wir nur vier Stunden Zeit.

Runde 2 – Konzeptarbeit

Direkt im Anschluss an die zweite Prüfung, erhielten wir die Unterlagen für den praktischen Teil der Abschlussprüfung. Dieser besteht aus einer Projektarbeit, die wir innerhalb von 30 Kalendertagen schreiben müssen. Das Thema bzw. die Herausforderung ist es, für einen fiktiven Kunden eine komplette Marketingkonzeption zu erstellen. Hierzu zählen u.a. die Zielgruppenanalyse, das optimale Einsetzen des vorgegebenen Budgets, die Ausarbeitung von Ideen sowie die gestalterische Umsetzung der Konzeptidee.

Finale Runde – Präsentation

Im August stand dann zu guter Letzt noch die Präsentation der Projektarbeit an. Diese Präsentation wird vor dem IHK-Prüfungsausschuss vorgetragen, der in diesem Szenario die „Rolle“ des Kunden übernimmt und den es galt, von meiner Konzeption zu überzeugen. Die Schwierigkeit hierbei lag darin, die umfangreiche Konzeption in eine 15-minütige Präsentation zu „quetschen“ und nur die wichtigsten Kernaussagen treffend darzustellen. Im Anschluss an die Präsentation wurde dann ein Expertengespräch zwischen dem IHK-Prüfungsausschuss und mir geführt, in dem nochmals auf die Präsentation eingegangen, sie reflektiert und weiteres Fachwissen abgefragt wurde. 

Was hat Kaffee damit zu tun?

Die genaue Aufgabenstellung für die Konzeptarbeit ist leider etwas zu umfangreich, um sie hier zu erklären. So viel kann ich aber verraten: Es ging um eine fiktive Kaffeemarke, die auf dem Markt eingeführt werden sollte. Dabei sollte ich als angehender Medienfachwirt Ideen und Strategien entwickeln, wie die Produkte erfolgreich vermarktet werden können. Für mich als Nicht-Kaffeetrinker war die Thematik allein schon eine Herausforderung, aber eine gute Gelegenheit, um mich mit dem Thema auseinanderzusetzen und mein Wissen über Kaffee zu steigern. Ob ich mit diesem Kaffeewissen jemals irgendwo glänzen kann, bleibt abzuwarten.

Mein Fazit zum Medienfachwirt

Angenommen, man würde mich auf der Straße fragen, ob ich diese Aufstiegsfortbildung wieder machen würde, wäre die Antwort ein klares Ja. Dennoch habe ich im Laufe dieser Fortbildung gemerkt, dass ich sie etwas unterschätzt habe. Vor allem, wenn man sich wie ich für die berufsbegleitende Variante der Fortbildung entschieden hat. Ich musste mich schon teilweise sehr stark fürs Lernen nach der regulären Arbeit motivieren. Diese sogenannten Selbstlernphasen sollte man auf keinen Fall vernachlässigen – das ist mein persönlicher Ratschlag. 

Wenn man aber mit dieser zusätzlichen Belastung umgehen kann, gibt es keinen Grund, der gegen diese Fortbildung spricht. Das Wissen, welches ich mir angeeignet habe, hilft mir sehr gut im Arbeitsalltag. Vor allem das Wissen in Marketing aber auch in BWL und Recht, welches mir zu Beginn der Fortbildung so einiges abverlangt hat, hat sich im Nachhinein als am Nützlichsten herausgestellt. 

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal einen großen Dank an die dtp-Akademie für die wirklich hilfreiche Vorbereitung auf die Prüfungen und die kompetenten Dozenten, aussprechen. Sie haben meinem Kurs und mir mit vielen hilfreichen Tipps und umfangreichen Fachwissen eine erfolgreiche Fortbildung geboten. Diese Unterstützung und das viele Daumendrücken hat am Ende zu einem erfolgreichen Abschluss zum Medienfachwirt geführt.

Informationssicherheit bei Herth+Buss

Mobiles Banking, Smartphones, Cloud – mit der Digitalisierung und dem technologischen Wandel haben einige neue, spannende Entwicklungen Einzug in unseren Alltag erhalten, die unser Leben in vielerlei Hinsicht beeinflussen. Informationen und Daten sind derart wichtige Güter, dass sie zu einem bevorzugten Ziel Krimineller geworden sind. Das Thema Informationssicherheit und damit zusammenhängend auch Business Continuity Management sind dadurch gegenwärtig immer mehr im Fokus und im Alltag von Unternehmen präsent.

Ihr fragt euch jetzt sicher, inwiefern Herth+Buss als Großhändler von Autoteilen, mit Informationssicherheit zu tun hat? Um die Antwort darauf zu finden, ist ein kleiner Einblick in meine Arbeit und hinter die Kulissen notwendig.

Das papierlose Büro

Wir bei Herth+Buss sind nämlich tatsächlich äußerst digital unterwegs! Unsere Arbeitsprozesse sind in digitalen Workflows abgebildet, zudem arbeiten wir nahezu papierlos, indem bspw. sämtliche Papierdokumente in unserem Dokumentenmanagementsystem digital archiviert werden. Weiterhin ist ein Arbeiten in unserem Unternehmen ohne funktionierende IT nahezu unmöglich, da sämtliche Prozesse und Datenströme über unsere IT-Infrastruktur laufen und demnach entweder IT-gesteuert oder IT-unterstützt sind.

Die Konsequenz davon ist jedoch, dass wir in unserem täglichen Arbeiten mit der IT auch entsprechend anfällig für Ausfälle der Technik sind. Im Falle des Ausfalls unserer wichtigsten Systeme würden nahezu alle Prozesse im Unternehmen stillstehen. Die Folgen? Wir könnten unsere Kunden nicht mit der gewünschten Ware beliefern, unser Warenversandsystem könnte nicht eingehalten werden, Umsatz- bis hin zu Kundenverlusten wären zu erwarten.

Wo befinden sich die Risiken?

Um genau solchen Szenarien vorzubeugen, ist es meine Aufgabe, als Informationssicherheitsbeauftragter, Risikoanalysen für unsere wichtigsten Systeme und Anwendungen (auf denen Informationen von uns verarbeitet werden) durchzuführen. Dies geschieht dabei gemeinsam mit den für die jeweiligen Verantwortlichen der Systeme/Anwendungen.

Bei diesen Risikoanalysen werden sämtliche Risiken betrachtet und dahingehend beurteilt, wie hoch die Eintrittswahrscheinlichkeit ist, wie die Schadenshöhe bei einem Risikoeintritt einzuschätzen ist und was die Folgewirkungen bei einem Risikoeintritt auf das Geschäft sein könnten. Außerdem werden die möglichen Eintrittsursachen diskutiert. Im Fokus der Analysen stehen dabei stets die drei Säulen der Informationssicherheit: Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität.

Sobald die Risikoanalysen abgeschlossen sind, wird entschieden, wie mit den Risiken verfahren wird. Dabei gibt es verschiedene Handlungsalternativen. Wir können das Risiko akzeptieren und die möglichen Folgen in Kauf nehmen, bspw., weil die Gefahr eines Eintritts und die Schadenshöhe als gering eingestuft werden. Risiken können jedoch auch eine sehr hohe Eintrittswahrscheinlichkeit, in Kombination mit erheblichen Schäden, haben. In einem solchen Fall sind Maßnahmen sinnvoll, um den Risiken zu begegnen und der Gefahr eines Ausfalls vorzubeugen.

Das Business Continuity Management

Natürlich kann es trotz ausgiebiger Risikoanalysen und Maßnahmenplänen trotzdem zu Ausfällen kommen, da man auf bestimmte externe Faktoren wie die Umwelt nur bedingt Einfluss nehmen kann. Auch für solche Fälle müssen wir gewappnet sein.

Entsprechend ist es hier meine Aufgabe als Business Continuity Manager, den laufenden Betrieb auch im Notfall so gut es geht am Leben zu halten. Hierfür haben wir im Rahmen des Business Continuity Managements mit sämtlichen am Lieferprozess beteiligten Bereichen sogenannte Business Continuity-Pläne erstellt. In diesen ist detailliert beschrieben, welche Maßnahmen der jeweilige Bereich in einem Notfall ergreifen kann, um weiterarbeiten zu können. Unsere oberste Prämisse lautet hierbei: Wir müssen an unsere Kunden liefern können! Und da unsere IT hierfür so wichtig ist, sind natürlich auch dafür Notfallpläne vorhanden, um für alles vorbereitet zu sein.

Hierbei handelt es sich nur um einen Teil meiner Arbeit; Informationssicherheit ist nämlich noch weit umfassender mit Inhalten wie Datensicherung, physische Sicherheit usw., die ich euch künftig in Folgebeiträgen noch gerne erklären werde!

Girls Day 2019 – Spannend und aufregend

Herth+Buss Fahrzeugteile, da gibt’s doch nur Männerberufe, oder? Falsch! Wie vielfältig die Berufsfelder in der vermeintlichen Männerdomäne tatsächlich sind, konnten zwei Mädchen am diesjährigen Girls Day selbst erleben.

Stapler fahren, Paletten einlagern oder auch das Prüfen von defekten Ersatzteilen sind bis heute Aufgabenfelder, in denen immer noch wenig Mädchen und Frauen anzutreffen sind. Deswegen haben bei uns jedes Jahr Mädchen die Möglichkeit ein mal hinter die Mauer der großen Herth+Buss Hallen zu blicken. So auch in diesem Jahr!

Girls Day Start

Los ging es für Lara und Manat im Reklamationsmanagement, wo ihnen zunächst erklärt wurde, was die tägliche Arbeit der Kollegen ist. Dann ging es auch schon an die Arbeit. Die Pakete der Kundenrücksendungen wurden im Eingangsbuch/SAP eingescannt und alle darin befindlichen Artikel aufgeführt. Die Begleitpapiere wurden sortiert und anschließend wurden die Bezugsdaten (Lieferschein, Rechnung, Preis) für jeden Artikel aus dem System gesucht und notiert. Dann wurde alles im System angelegt und auf die jeweiligen Einlagerungswagen gescannt.

Die Artikel für Gewährleistungen wurden separat abgelegt und später kontrolliert, ob diese auch von Herth+Buss stammen oder vielleicht von einem anderen Hersteller bzw. Händler. Auch bei den Angaben der Großhändler auf den Gewährleistungsanträgen wurde kontrolliert, ob die jeweiligen Rechnungen aus den Werkstätten mit beigefügt wurden. Nach ausgiebiger Prüfung der Artikel wurde dann entschieden, ob wirklich eine Gutschrift erfolgen kann oder vielleicht bloß ein Einbaufehler vorlag.

Next Stop Test Center

Anschließend wurde den beiden das Test Center vorgestellt, in dem Generatoren und Starter auf die angegebenen Mängel des Kunden getestet werden. Auch hier wird entschieden, ob es eine Gutschrift für den Kunden geben wird oder nicht.

Dabei bekamen die Girls eine kurze Einleitung zum Arbeitsablauf und dem Prozess einer Gewährleistung. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass unsere Kunden noch zwei Jahre nach Kaufdatum einen Anspruch auf Gewährleistung bei uns haben. Anschließen durften sie, gemeinsam mit dem Kollegen, die einzelnen Punkte einer Gewährleistung abarbeiten.

Dazu gehört zu Beginn die Übergabe der Ware an das Test Center. Als nächstes konnten die Mädchen den Artikel auf äußerliche Beschädigungen prüfen und natürlich ob es sich überhaupt um einen Herth+Buss Artikel handelt. Der Kollege erklärte wie man die Fahrzeugschlüsseldaten prüft und zeigte danach, wie man wie den Prüfvorgang am Prüffeld durchführt und am Ende die Testergebnisse auswertet. Nachdem die Mädels alles geprüft hatten, mussten sie nur noch eine Notiz machen und den technischen Kundendienst informieren, ob die Gewährleistung angenommen oder abgelehnt wurde.

Ein reges Interesse an der Arbeit im Testcenter und einige nette Gespräche über ihre Interessen waren das Fazit nach der ersten Hälfte des Girls Day. Zeit für die wohlverdiente Mittagspause.

 

Logistikrundgang

Hohe Regale, viele Ameisen, und blaue Linien auf dem Fußboden. Für jemanden der noch nie im Lager von Herth+Buss unterwegs war, klingt das nach einer seltsamen Kombination.

Zwar sind hohe Regale sicher nicht verwunderlich, wenn es um Logistik geht, trotzdem staunten unsere beiden Besucherinnen nicht schlecht, als sie zum ersten Mal die 16,5 Meter hohen Regale in unserer neuen Lagerhalle sahen. Auch von den großen Staplern, die bis zu 14 Meter hochfahren waren Lara und Manat sehr beeindruckt.

Mit Ameisen meinen wir natürlich keinen Schädlingsbefall, sondern die Flurförderzeuge, die die Ware durch das Lager transportieren. Aber was hat es mit den blauen Linien auf sich? Ganz einfach: Sie dienen als Orientierungshilfen für die Mitarbeiter, die zu Fuß im Lager unterwegs sind. Denn Regel Nummer eins im Lager lautet: Wenn du nicht überfahren werden willst, verlasse niemals die blauen Linien!

Auf die Palette oder ins Fach?

Auf ihrem Weg durch die Lagerhallen erfuhren die Mädchen noch mehr über den Ablauf in der Logistik. Außerdem lernten sie die verschiedenen Lagertypen kennen und warum in manchen Regalen Paletten und in anderen die Artikel direkt in den Fächern liegen.

Sie erfuhren außerdem, dass Artikel aufgrund ihrer Verkaufszahlen in entsprechend großen bzw. kleinen Mengen bestellt werden und dann auch so auf dem Lagerplatz bereitgestellt werden. Hierbei kommen Schnelldreher auf Paletten und Langsamdreher in Fächer. Je nach dem ob die Artikel schnell oder langsam drehen, wird auch entschieden, ob die Artikel im Haus bleiben, sie in ein Außenlager kommen oder ob sie vielleicht in die Konfektionierung müssen, um umgepackt zu werden.

Auf der nächsten Station ihres Rundgangs erfuhren die Mädels alles über unsere Umverpackungen und wie Herth+Buss die Ware beim Transport schützt. Von der Fördertechnik bis zum fertig verpackten Paket für den Kunden, konnten sie den gesamten Prozess begleiten.

Zum Abschluss des Girls Day konnten die Mädchen noch zusehen, wie ein LKW an das Wareneingangstor andockte und dann mit Hilfe eines Schnellläufers (eine Ameise, auf der man stehen kann) entladen wurde.

Fazit zum Girls Day

Und nun zur wichtigsten Frage des Tages: Könnt ihr euch vorstellen in einem Unternehmen wie Herth+Buss zu arbeiten?

„Der Tag bei Herth+Buss hat uns sehr gut gefallen, weil wir viele interessante Arbeitsabläufe sehen und bei ihnen mithelfen konnten. Wir können uns vorstellen hier zu arbeiten, weil es viele verschiedene und spannende Berufe in einem Unternehmen gibt.“

Bis sie sich für einen Beruf entscheiden müssen, haben die beiden 12-Jährigen noch etwas Zeit. Wir freuen uns trotzdem, dass sie einen interessanten und schönen Tag bei uns hatten.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr und noch mehr Girl Power bei Herth+Buss.