Teil 3 der Jubiläumsreihe zum 100-jährigen Bestehen von Herth+Buss widmet sich der Entwicklung der Marken, der Internationalisierung des Unternehmens und dem kontinuierlichen Ausbau der technischen Kompetenz – besonders in der Werkstatt- und Diagnosetechnologie. In den späten 1980er Jahren startete Herth+Buss mit dem Japan-Programm, das sich in den folgenden Jahren rasant entwickelte. Aus dem damaligen Markennamen Nipparts wurde später Jakoparts – eine gezielte Ausrichtung auf Ersatzteile für asiatische Fahrzeugmodelle. Damit wurde Herth+Buss in Deutschland zum führenden Anbieter in diesem Segment. Parallel dazu begann eine strategische Neuausrichtung im Vertrieb: Die direkte Belieferung der Werkstätten wich einem konsequenten Fachhandelskonzept. Ein weiterer Meilenstein war die Einführung klar positionierter Marken. Neben Jakoparts etablierte sich Elparts für die Autoelektrik – ergänzt durch technische Lösungen, die echte Mehrwerte für Werkstätten schaffen. Mit speziell entwickelten Reparaturlösungen ermöglichte Herth+Buss freie Reparaturbetriebe, effizienter und nachhaltiger zu arbeiten. Werkstattschulungen und technische Trainings verstärkten diesen Ansatz weiter und unterstrichen den Anspruch, nicht nur Teilelieferant, sondern echter Problemlöser zu sein. Gleichzeitig wurde das Unternehmen zunehmend internationaler. Nach dem Ende der Kooperation mit Nipparts Holland expandierte Herth+Buss mit eigenen Niederlassungen in Belgien, Frankreich, England und Spanien – sowie mit Vertriebsbüros in Italien, Polen, der Türkei und Armenien. Diese Nähe zu den Märkten trug entscheidend zur Sortimentsentwicklung und Kundenbindung bei. Auch im Bereich Fahrzeugdiagnose und Werkstattausrüstung setzte Herth+Buss neue Maßstäbe. Mit dem Online-Diagnoseservice „Diagnosis on Demand“ und der strategischen Partnerschaft mit AUTEL wurde ein modernes Portfolio geschaffen, das durch die Übernahme der Firma Busching 2024 weiter gestärkt wurde. Das eigene Werkstattkompetenzcenter dient als Schulungs- und Veranstaltungsort für Kunden, Partner und Mitarbeitende – ein Ort gelebter Praxisnähe. Darüber hinaus zeigt die Folge, wie sich auch das Messewesen bei Herth+Buss professionalisierte – vom handgebauten Stand in den Anfangsjahren bis zur heutigen zentralen Markenpräsentation. Der Außendienst, einst als „Speerspitze des Unternehmens“ bezeichnet, spielt bis heute eine zentrale Rolle in der Kundenbindung – sowohl im Inland, als auch auf den internationalen Märkten.
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